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Unten leichtes Spiel

Bönen gewinnt mit 9:5 gegen ersatzgeschwächte TG Nieder-Roden

Die TTF Bönen sind wieder zurück in der Erfolgsspur. Der 9:5-Erfolg über die TG Nieder-Roden war der dritte Rückrundensieg, durch den die Gastgeber den dritten Tabellenplatz in der Tischtennis-Regionalliga verteidigt haben.

Die Gäste traten in der Pestalozzischule ohne ihren Besten, den ehemaligen Nationalspieler und früheren Bundestrainer Richard Prause, und die Nummer fünf Harun Morkramer an. Dafür stand mit Oliver Wolf ein etatmäßiger Kreisklassen-Akteur an der Platte. Dadurch waren die TTF in einer deutlichen Favoritenstellung, was ihnen aber nicht so gut bekam. „Ich hatte den Eindruck, dass der letzte Biss fehlte. Es plätscherte so dahin, weil wir wohl dachten, wir gewinnen auf jeden Fall“, meinte Bönens Trainer Walter Darenberg.

Zu Beginn ging es sogar richtig spannend zu. Christoph Waltemode und Jan Lüke unterlagen Xiaojun Gao/Philipp Mostowys unglücklich in fünf engen Sätzen. Jens Berkenkamp und Anton Adler sorgten für den Ausgleich, benötigten gegen Christoph Schröder und den TG-Ersatzmann Deniz Ipekdag aus der Oberliga-Mannschaft ebenfalls fünf Druchgängen. Jaroslaw Werner und Christopher Pläster brachten die TTF nach leichten Anlaufschwierigkeiten mit einem lockeren 3:0-Erfolg in Führung.

Berkenkamp verlor das erste Einzel gegen Schröder 0:3. „Jens ist immer noch nicht bei 100 Prozent“, erkannte Waltemode Schwächen nach Berkenkamps Auslandsaufenthalt. Auch sein zweites Einzel verlor Bönens Spitzenspieler – allerdings unglücklich nach 2:0-Satzführung mit 9:11 im fünften Durchgang gegen den starken Gao. Dafür war Waltemode diesmal gut aufgelegt, bezwang erst Gao in vier und anschließend Schröder in drei Sätzen.

In der Mitte unterlag Adler im Duell der beiden Abwehrspieler gegen Markus Hock innerhalb kürzester Zeit. „Das war überhaupt nichts“, kritisierte Darenberg das zu ungeduldige Vorgehen seines Schützlings. Jan Lüke, der für Andreas Rosenhövel ins mittlere Paarkreuz gerutscht war, zeigte dagegen beim 3:1 gegen Mostowys eine ordentliche Vorstellung und sorgte dafür, dass die Bönener wieder mit 4:3 in Führung lagen.

Unten hatten Christopher Pläster und vor allem Jaroslaw Werner leichtes Spiel. Werner gestattete dem überforderten Wolf gerade einmal sieben Punkte. Und auch Pläster hatte wenig Probleme mit Ipekdag, den er in vier Sätzen bezwang.

So hatte sich Bönen vor der zweiten Einzelrunde auf 6:3 abgesetzt. Nach der Punkteteilung am oberen Paarkreuz, hieß es in der Mitte ebenfalls 1:1. Adler steigerte sich deutlich und feierte einen verdienten 3:0-Erfolg gegen Mostowys, während auch Lüke mit Hock seine Probleme hatte und nach ausgeglichenem Spiel den Entscheidungsdurchgang mit nur fünf Punkten abgab.

Angesichts der 8:5-Führung war der TTF-Sieg nur noch eine Frage der Zeit. Letztlich war es Werner, der nach einem kleinen Zwischentief im dritten Satz gegen Ipekdag einen lockeren Erfolg einfuhr und die Partie beendete.

Die Bönener wahren damit zwei Spieltage vor Schluss die theoretische Chance auf Rang zwei, wo Buschhausen drei Zähler entfernt ist.

Die Ergebnisse: Berkenkamp/Adler – Schröder/Ipekdag 11:8, 9:11, 11:9, 9:11, 11:9; Waltemode/Lüke – Gao/Mostowys; 11:9, 5:11, 11:9, 4:11, 8:11; Werner/Pläster – Hock/Wolf 13:11, 11:4, 11:7; Berkenkamp – Schröder 8:11, 11:13, 8:11; Waltemode – Gao 11:6, 11:4, 9:11, 11:3; Adler – Hock 5:11, 7:11, 4:11; Lüke – Mostowys 11:9, 8:11, 11:7, 11:5; Werner – Wolf 11:3, 11:1, 11:3; Pläster – Ipekdag 11:9, 15:13, 6:11, 11:6; Berkenkamp – Gao 11:7, 12:10, 6:11, 8:11, 9:11; Waltemode – Schröder 11:9, 11:8, 11:6; Adler – Mostowys 11:4, 11:6, 11:8; Lüke – Hock 11:5, 8:11, 11:7, 11:9, 11:5; Werner – Ipekdag 11:8, 11:7, 6:11, 11:2

Fokus auf Rang zwei

TTF vor Saisonendspurt / Nieder-Roden eventuell mit Ex-Bundestrainer

Drei Spiele stehen für die TTF Bönen in der aktuellen Regionalliga-Saison noch auf dem Programm – alle drei absolvieren die TTFler in der heimischen Pestalozzi-Schule. Erster Gast ist die TG Nieder-Roden am Sonntag um 14 Uhr.

Um große Triumphe wird es an den kommenden drei Wochenenden für Bönen aber nicht mehr gehen. Aus dem Rennen um die Tabellenspitze haben sich die Bönener nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge verabschiedet, mit dem Kampf gegen den Abstieg haben sie schon längst nichts mehr zu tun. „Die ganz großen Ziele verfolgen wir natürlich nicht mehr“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg, dessen Team im besten Fall wohl nur noch auf Tabellenrang zwei einlaufen könnte. „Das wäre ein glänzendes Ergebnis für uns“, betont er.

Nicht zuletzt deshalb möchten sich die TTF am Sonntag gut verkaufen. Die Hessen aus Nieder-Roden, 30 Kilometer südöstlich von Frankfurt beheimatet, waren als einer der Favoriten in die Spielzeit gegangen. Den Erwartungen sind sie zwar nicht vollends gerecht geworden, das aber zumeist aus verletzungs- und krankheitsbedingten Gründen. Nichtsdestotrotz: „In Bestbesetzung ist Nieder-Roden eines der drei Topteams“, sagt Darenberg.

Das unterstrich die TG etwa mit drei Siegen in Folge zum Rückrunden-Start. Der wichtigste Mann im Kader der Gäste ist gleichsam der prominenteste Name der gesamten Liga: Richard Prause. Der ehemalige Nationalspieler und -trainer gilt auch im fortgeschrittenem Alter noch als der beste Akteur der Liga (derzeit 8:0 Siege). Sonntag, am Tag des Spiels gegen Bönen, wird Prause 46 Jahre alt. „Er ist noch immer ein absoluter Punktegarant“, sagt Darenberg über Prause, der in Nieder-Roden mit dem Tischtennis spielen begann und seit 2007 wieder für seinen Heimatverein aufschlägt. Doch Nieder-Rodens Team besteht nicht nur aus Prause. Mit ihm bildet der Deutsch-Chinese Gao Xiaojun (6:2) das aktuell beste Spitzenpaarkreuz der Liga. Das Duo führt eine ansonsten ausgeglichene Mannschaft an, die in Harun Morkramer und Markus Hock gleich zwei Abwehrspieler in ihren Reihen hat.

Viel wird davon abhängen, wen Nieder-Roden in Bönen aufbietet. Das aber gilt auch für die Gastgeber, die Probleme mit dem Personal beklagen. Zuletzt, bei der 6:9-Niederlage beim SC Bayer Uerdingen, fehlte der erkrankte Christoph Waltemode, und Anton Adler trat wegen einer Leistenzerrung nicht an. Zudem plagen Kapitän Andreas Rosenhövel nach wie vor Schulterprobleme. „Ob es bei allen bis zum Wochenende reicht, müssen wir schauen“, sagt Darenberg mit leichten Sorgenfalten.

TTF: Berkenkamp, C. Waltemode, Adler, Rosenhövel, Lüke, Werner, Pläster

Wichtiger Doppelspieltag

TTF-Reserve kann Schritt Richtung Klassenerhalt machen / Dritte Außenseiter

Gleich zweimal spielt die Reserve der TTF Bönen am Wochenende um Punkte: morgen beim TV Preußen Lünen, Sonntag beim TT-Team Bochum. Mit zwei Erfolgen könnte sich Bönen dem Ligaverbleib einen gehörigen Schritt näher bringen. „Das wird ein entscheidendes Wochenende“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg, dessen Mannen nur zwei Zähler vor Preußen Lünen und dem Relegationsplatz gelistet werden.

TV Preußen Lünen – TTF Bönen II (Samstag 18.30 Uhr/Grundschule Horstmar). Ein Vier-Punkte-Spiel steht den Bönenern beim Gastauftritt in Lünen bevor. Bislang rangieren die Preußen (11:23 Punkte) dort, wo Bönen tunlichst nicht hin möchte: auf dem ungeliebten Relegationsrang. Der könnte für die Bönener aber bedrohlich nahe kommen, wenn die Preußen das direkte Duell gewinnen sollten und nach mit dem Kontrahenten gleichziehen würden. „Wir könnten uns einiger Sorgen entledigen“, sagt Darenberg, der mit seinem Team einen Sieg fest ins Visier genommen hat. Die Chancen dafür stehen ordentlich: Lünen geht mit fünf Niederlagen aus sechs Rückrunden-Spielen nicht mit übermäßigen Selbstvertrauen in die Partie. Bönen dafür allerdings mit Sebastian Waltemode, seiner Nummer zwei, die bisher nur sehr selten auflief. Dafür fehlen allerdings die verhinderten Daniel Wiezorrek und Joel Safar.

TTF II: Maiworm, S. Waltemode, Goecke, Hürmann, Reich, Romanski

TT-Team Bochum – TTF Bönen II (Sonntag 10 Uhr/Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule). Nur einen Tag später gastieren die Bönener in Bochum, die sportlich ungleich schwierigere Aufgabe. „Bochum ist der klare Favorit“, sagt Darenberg. Die Gastgeber sind Fünfter der Tabelle (17:17 Punkte) und haben als solcher einen ruhigen Saisonausklang vor sich. In der Tabelle wird für Bönens Gegner die weder nach oben noch nach unten viel passieren. „Vielleicht lässt Bochum ein paar Prozent nach“, hofft Darenberg. Diese paar Prozent gaben in der Hinrunde den Ausschlag zugunsten des TT-Teams. Im Dezember gewann Bochum hauchdünn 9:7. „Wenn wir ein gutes Spiel abliefern, können wir das Ergebnis umdrehen“, so Darenberg. Wieder mit dabei: Daniel Wiezorrek.

TTF II: Maiworm, S. Waltemode, D. Wiezorrek, Goecke, Hürmann, Reich

Bezirksklasse: TTF Bönen III – TV Brechten (Samstag 17.30 Uhr/ Pestalozzi-Schule). Bislang hat die dritte TTF-Mannschaft erst eines ihres sechs Rückrunden-Spiele verloren. Morgen wird es die Bönener aller Voraussicht gegen den aktuellen Tabellenführer und designierten Aufsteiger Brechten ein zweites Mal erwischen: „Die haben mindestens Bezirksliga-Niveau“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg über die Dortmunder, die nur zwei ihrer 17 Begegnungen verloren. Das Hinspiel ging mit 9:2 an den TV. „Wir möchten das Spiel so lange wie möglich offen gestalten“, erhofft sich Darenberg eine spannendere Partie. Seine beste Aufstellung schickt er allerdings nicht ins Rennen, da Michael Romanski im Verbandsliga-Team aushilft. Dafür hofft Darenberg auf einen Einsatz von Routinier Dirk Düsing.

TTF III: T. Werthmann, Brackelmann, R. Werthmann, Düsing, Schulte, Kaubisch

TTF-Damen zum BVB

Reserve hofft auf Schützenhilfe

Damen-Bezirksklasse: BV Borussia Dortmund II – TTF Bönen (Sonntag 10 Uhr/Turnhalle Brügmannstraße). Am Spieltag treten die TTFlerinnen beim Tabellennachbarn BVB II an. Die beiden Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe. Bereits im Hinspiel gab es keinen Sieger im Duell der beiden Teams.

Die TTFlerinnen haben die Chance, bei einem Sieg den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen – und außerdem die eigene zweite Mannschaft im Kampf um den Relegationsplatz unterstützen. Allerdings wird der erhoffte Sieg kein Selbstläufer werden, auch wenn die TTF-Reserve Mitte Februar mit 9:1 gewann.

TTF I: K. Elfert, C. Kaubisch, Heuermann

TTV Lennestadt – TTF Bönen II (Samstag 17 Uhr/Realschulturnhalle). Personell geschwächt reist die TTF-Reserve zum Tabellendritten ins Sauerland. Johanna Bambach und Malina Elfert fehlen. Dafür wird Emma Blümel zu ihrem ersten Einsatz im Damenbereich im Kalenderjahr 2014 kommen. Die jungen Mädchen sind gegen den TTV zwar Außenseiter, werden aber dennoch alles geben, um es dem Gegner möglichst schwer zu machen.

TTF II: F. Kaubisch, L. Bambach, Blümel

Mädchen-Verbandsliga: TTK Anröchte – TTF Bönen (Sonntag 10 Uhr/Im Hagen). Die Mädchen der TTF haben am kommenden Spieltag die überraschende Chance, die Tabellenführung zurückzuerobern. Der bisherige Spitzenreiter SV Menne kam mit 0:8 beim TTC Mennighüffen unter die Räder, der mit seinen beiden Oberliga-Spielerinnen antrat. Die TTFlerinnen treffen auf den Drittletzten aus Anröchte, den sie im Hinspiel knapp mit 8:5 bezwangen. Mit Blick auf die unverhoffte Chance, die Tabellenführung zurückzuerobern, werden die Mädchen alles geben, um den Erfolg zu wiederholen.

TTF: Bambach, Kaubisch, Elfert, Blümel

Die zweite Bönener Mädchenmannschaft ist am Freitag Außenseiter im Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga, den TTV Ense (18 Uhr/Schulweg).

TTF-Quintett zur Endrunde

Nachwuchsspieler mit vielen Siegen bei der Kreis-Rangliste in Dortmund

Die A- und B-Schüler sowie die Jungen der TTF Bönen waren bei Ranglistenspiele des Kreises Dortmund-Hamm im Einsatz. DJK Westfalia Kinderhaus trug die Vor- und Zwischenrunde aus.

Bei den A-Schülern wurden 37 Teilnehmer – darunter fünf Bönener – zunächst auf zehn Gruppen aufgeteilt. Während Luca Bluhm und Jan Teichmann ungeschlagen als Gruppenerste und Max Wirth als Zweiter mit einer Niederlage eine Runde weiterkamen, ereilte Ly Khoa Hoang und Jan Hirschberg das frühe Turnier-Aus. Bluhm blieb auch in der Zwischenrunde ungeschlagen in seiner Gruppe. Teichmann wurde mit einer Niederlage Zweiter. Wirth sicherte sich immerhin einen Sieg. Das reichte allerdings nicht, um sich gemeinsam mit Bluhm und Teichmann für die Endrunde zu qualifizieren. Am ersten April-Wochenende ist dafür Tim Heyer mit dabei, der für die ersten Spiele freigestellt war.

B-Schüler stellte die TTF in Dortmund nicht. Sieben Bönener waren aber bei den Jungen gemeldet, bei denen 40 Teilnehmer sich auf neun Gruppen verteilten. Tim Heyer als auch Niklas Brackelmann schafften als Gruppenerste ohne Satzverlust das Weiterkommen. Die Zwischenrunde erreichte aufgrund des besseren Satzverhältnisses auch Luca Bluhm als Zweiter. Jan Teichmann, Max Wirth, Ly Khoa Hoang und Salih Kara schieden hingegen aus.

Die Teilnahme an der Endrangliste, die ebenfalls Anfang April in Bönen ausgetragen wird, sicherten sich Heyer und Brackelmann jeweils als Gruppendritte, während Bluhm in der zweiten Gruppenphase ohne Sieg blieb. Nils Maiworm und Jonas Reich sind in diesem Wettbewerb noch bis zur Bezirksebene freigestellt.

Nichts bleibt wie’s ist

Für TTF unattraktiv: Deutscher Tischtennisbund plant 3. Bundesliga

Strukturreformen des Deutschen-Tischtennis Bundes (DTTB) haben die höchsten deutschen Spielklassen in den vergangenen Jahren stets auf Trab gehalten – und dementsprechend auch die TTF Bönen. Dem vermehrten Abstieg durch die Reduzierung der Regionalliga-Stärke auf zehn Mannschaften vor zwei Jahren folgte im Vorjahr die Erweiterung der Regionalliga West auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Auch in diesem Sommer schraubt der DTTB wieder an den Ligastrukturen: Im Sommer wird – als Äquivalent etwa zum Fußball – erstmals eine 3. Bundesliga eingeführt. Dann wird die 2. Bundesliga zu einer deutschlandweit eingleisigen Liga mit Vierermannschaft, die 3. Bundesliga spielt in jeweils einer Nord- und einer Südstaffel ebenfalls mit vier Spielern pro Team.

Was zunächst klingt, als wäre es nicht die Angelegenheit des Regionalligisten TTF Bönen, ist allerdings bei Weitem mehr als das. „Wir sind im Dunstkreis der Teams, die im kommenden Jahr in der 3. Liga antreten könnten“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg. Aktuell ist Bönen (18:12 Punkte) hinter dem TTC Seligenstadt (25:5) und dem SC Buschhausen (19:9) Dritter der Tabelle der Regionalliga West.

Fragezeichen aber bleiben reichlich. Derzeit ist unklar, wie sich die neue 3. Bundesliga zusammensetzen wird. Das ist nicht zuletzt abhängig davon, welche Teams sich ihre Startplätze in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) und der 2. Bundesliga sichern. „Daran hängt ein Rattenschwanz“, sagt Darenberg.

Die zehn Zweitliga-Starter der 2. Bundesliga setzen sich aus den TTBL-Absteigern sowie den jeweils besten Teams der derzeitigen Zweitliga-Staffeln zusammen – bis die Sollstärke von zehn Mannschaften ausgefüllt ist.

Die 3. Bundesliga West, in der Bönen im Fall der Fälle an den Start gehen könnte, wird dann aus den übrigen Teams der Nordstaffel der 2. Bundesliga (Plätze 6 bis 10) sowie den besten Teams der Regionalligen Nord und West gefüllt – ebenfalls bis die Sollstärke von zehn Mannschaften erreicht ist. „Es gibt derzeit sehr, sehr viele Faktoren, die noch auf die Konstellationen einwirken, die für die Einteilung der Ligen denkbar sind“, sagt Darenberg. Sicher ist für Bönen und dessen Kontrahenten in der Regionalliga West nur eines: Der Meister, aller Voraussicht nach der TTC Seligenstadt, erhält laut Bundesliga-Ordnung ein Anrecht auf einen fixen Platz in der 3. Bundesliga.

Die nächste Frage ist, ob Bönen überhaupt von einem eventuellen Anrecht auf den Aufstieg Gebrauch machen würde. Bis zum 15. März gilt es für die betreffenden Vereine, die Meldeunterlagen verbindlich beim DTTB einzureichen. Stand jetzt, gut zehn Tage vor Ende der Frist, wird Bönen davon keinen Gebrauch machen. „Aus unserer Sicht ist die neue Liga keine attraktive Liga“, sagt Darenberg. „Wir sind ein Verein mit großem Lokalbezug und als solcher optimal in der Regionalliga aufgehoben“, so Bönens Trainer weiter.

Ein Startgeld für die Bundesliga, die Reduzierung von sechs auf vier Spiele, ein erheblich größerer Reiseaufwand mitunter bis nach Schleswig-Holstein oder Berlin oder eine noch lange andauernde Planungsunsicherheit sind weitere Hemmschuhe einer Bewerbung.

„Es gibt aus unserer Perspektive derzeit nicht viel, was für die 3. Bundesliga spricht“, sagt Darenberg. Eine Meinung, die dem Vernehmen auch der Großteil der bisherigen Regionalliga-Klubs vertritt. „Bislang hat die 3. Bundesliga scheinbar keine gute Lobby“, sagt Darenberg.

„Für uns ist die Liga in diesem Jahr sportlich eine tolle Herausforderung. Das Niveau ist sehr hoch und sehr ausgeglichen“, wägt Bönens Coach ab. Diese Situation wird sich in der kommenden Saison vermutlich nicht ändern – für die Tischtennisfreunde Bönen ein Grund auch künftig in der Regionalliga an die Tische zu gehen.

Außenseiter

TTF-Damen beim Bezirkspokal

Der Liga-Betrieb im Tischtennis ruht an diesem Wochenende. Dennoch bietet sich den Bönener Sportlern ein Alternativprogramm zum Karneval. Am Samstag richtet der TV Westig ab 14 Uhr den Bezirkspokal aus, der vor Jahresfrist bei den TTF Bönen stattfand.

Die Tischtennisfreunde sind in der B-Klasse (Bezirksmannschaften) mit einem Damen-Team vertreten. Ein Herrenteam für die Spielklasse fand sich allerdings nicht. Im Viertelfinale haben die TTFlerinnen ein Freilos, so dass sie erst im Halbfinale (ab etwa 15 Uhr) eingreifen. In Westig ebenfalls am Start sind der TTV Neheim-Hüsten (Erster der Bezirksklasse 2), der SV BW Eickelborn (Siebter der Bezirksliga), die beide auch ein Freilos haben, oder der Sieger der Partie zwischen dem Bezirksliga-Tabellenführer TTG Netphen und dem Spitzenreiter der Bezirksliga 1 Borussia Dortmund, sein. Diese Begegnung ist von der Papierform her gleichzeitig das vorweggenommene Endspiel. Gegen Eickelborn unterlag Bönen im Vorjahr im Halbfinale denkbar knapp mit 3:4.

Die TTF werden ein Quartett aus beiden Mannschaften ins Rennen schicken. Sie bauen zum einen auf die Erfahrung von Karen Elfert und Claudia Kaubisch. Außerdem sollen der Nachwuchs Erfahrung in diesem Wettbewerb sammeln, weshalb Johanna Bambach und Finja Kaubisch zum Aufgebot gehören.

In der Herren-C-Klasse (Teams auf Kreisebene) qualifizierten sich die TTF Bönen nach einer denkbar knappen Achtelfinalniederlage (3:4) gegen Westfalia Rhynern nicht.

Vermeidbare Niederlage

Bönens Reserve rutscht Richtung Relegationsplatz

Verbandsliga: TTF Bönen II – TTC Herne-Vöde 7:9. Auf einen schmerzhaften Spieltag blickt die zweite Mannschaft der TTF Bönen zurück. Die Bönener kassierten am Samstag in der heimischen Sporthalle der Pestalozzi-Schule eine allemal vermeidbare 7:9-Niederlage gegen den Tabellenvierten TTC Herne-Vöde. Die hatte in der Tabelle direkte Konsequenzen für Bönen: In der rutschte Bönen ab auf den neunten Rang – und liegt damit nur noch einen Platz und zwei Zähler vor dem Relegationsplatz. „Wir hätten uns mit einem Sieg ein wenig befreien können. Das war durchaus möglich. Deshalb ist der Verlauf des Wochenendes für uns umso ärgerlicher“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg.

Dass Bönen durchaus chancenreich in die Partie gegangen war, lag vor allem daran, dass die TTFler diesmal – und gleichzeitig zum ersten Mal in diesem Jahr – ihre Bestbesetzung an die Tische brachten. Daniel Wiezorrek und Jonas Reich waren wieder mit an Bord, zudem Teilzeit-Akteur Sebastian Waltemode erstmals nach langer Pause wieder mit von der Partie. Einen dementsprechend knappen Verlauf nahm die Begegnung mit Herne, in der die Führung stets munter wechselte. Den besseren Start hatte Bönen mit Siegen der Doppel Marco Goecke/Franz-Josef Hürmann (3:2 gegen Polutnik/Bäker) und Daniel Wiezorrek/Joel Safar (3:2 gegen Baumann/Reinbothe) sowie von Spitzenmann Nils Maiworm (3:1 gegen Baumann), das schnell 3:1 in Front war. Herne kam in der Folge allerdings stärker auf – vor allem dann, wenn das untere Paarkreuz um Bäker und Reinbothe gegen Jonas Reich und Joel Safar in die Box stieg. Dort gingen letztlich alle vier Zähler an die Gäste. Bönen hatte derweil seine besten in Maiworm, der auch im zweiten Durchlauf punktete, und Kapitän Goecke, der am mittleren Paarkreuz zwei Siege einfuhr. Ansonsten aber blieb die Ausbeute der übrigen Bönener dürftig: Lediglich Rückkehrer Sebastian Waltemode steuerte noch einen Zähler bei. „Wir waren als Mannschaft diesmal nicht stark genug“, sagte Darenberg. So kam es, dass Bönen mit einem 7:8-Rückstand ins Schlussdoppel ging – und dort schließlich den symbolischen Todesstoß erhielt. Goecke/Hürmann unterlagen Haacke/Isensee in vier Sätzen zur 7:9-Pleite.

TTF: Goecke/Hürmann 1:1, Maiworm/S. Waltemode 0:1, D. Wiezorrek/Safar 1:0 – Maiworm 2:0, S. Waltemode 1:1, D. Wiezorrek 0:2, Goecke 2:0, Reich 0:2, Safar 0:2

Bezirksklasse: TTC Pelkum II – TTF Bönen III 5:9. Aufwind für die TTF Bönen III. Das Bezirksklassen-Sextett der TTF feierte nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg wieder einen doppelten Punktgewinn. Und noch dazu einen durchaus wertvollen: Beim zuvor punktgleichen Tabellennachbarn TTC Pelkum II siegten die Bönener am Samstag verdient 9:5. Wenngleich der Weg an die Tabellenspitze kaum mehr zu bestreiten sein wird, festigt Bönen mit seinem insgesamt schon zehnten Saisonerfolg seinen vierten Rang im Tableau. „Eines unserer besten Saisonspiele. Ich bin richtig zufrieden“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach dem gelungenen Gastspiel im benachbarten Hammer Westen.

Zwar startete Bönen holprig, weil mit nur einem Erfolg aus den Doppeln, dann aber übernahmen die Gäste nach und nach die Kontrolle über die Partie. Thomas Werthmann und Michael Romanski lieferten am oberen Paarkreuz, nachdem sie bereits ihr gemeinsames Doppel erfolgreich absolviert hatten, mit vier Siegen eine lupenreine Vorstellung ab. Gleiches galt für Ralf Werthmann an Position drei. Auch ihm gelangen zwei Siege. Den Schlusspunkt in einer letztlich von Bönen dominierten Partie setzte schließlich das ebenfalls solide untere Paarkreuz: Wie Lennart Kaubisch zuvor besiegte auch Alexander Schulte den Pelkumer Hartung. Es war der neunte und siegentscheidende Erfolg für die TTFler.

TTF: T. Werthmann/Romanski 1:0, R. Werthmann/Düsing 0:1, Schulte/Kaubisch 0:1 – T. Werthmann 2:0, Romanski 2:0, R. Werthmann 2:0, Düsing 0:2, Schulte 1:1, Kaubisch 1:0

Zum siebten Mal nur Unentschieden

Damen sind Remiskönige der Liga / Favoritensiege für und gegen Bönener Tischtennisfreunde

Bezirksklasse, Damen: TTF Bönen – TTC Herne-Vöde 5:5. Die Remisköniginnen haben wieder zugeschlagen. Bereits zum siebten Mal erspielten die Tischtennisfreundinnen in dieser Saison ein Unentschieden – so oft wie keine andere Mannschaft.

Etwas Glück hatten die Gastgeber in den Fünf-Satz-Spielen: Alle drei gingen an die TTF. Als eine Nummer zu groß erwies sich allerdings die TTC-Spitze Meike Hentschel, die sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen blieb.

TTF: K. Elfert/C. Kaubisch 0:1, K. Elfert 2:1, C. Kaubisch 2:1, Heuermann 1:2

Bezirksklasse, Damen: TTF Bönen II – TTG Fichte Hagen/Dahl 2:8. Ganze 15 Satzgewinne verbuchten die Gastgeber und doch behielten sie keinen Punkt in Bönen. Die jungen Mädchen brachten in den entscheidenden Momenten zu selten ihr eigenes Tempospiel durch. Ein Einzelerfolg von Malina Elfert und ein knapper Doppelerfolg von Johanna Bambach/Finja Kaubisch standen am Ende auf der Habenseite. Dabei war der Punktgewinn aber durchaus auch im Bereich des Möglichen: Sowohl Bambach als auch Elfert mussten knappe Niederlage hinnehmen. Bambach führte gar 2:0.

TTF: J. Bambach/F. Kaubisch 1:0 – J. Bambach 0:3, F. Kaubisch 0:3, M. Elfert 1:2

Verbandsliga, Mädchen: TTF Bönen – TTSG Rietberg-Neuenkirchen 8:1. Den erwartet deutlichen Erfolg fuhren die Mädchen der TTF gegen den Tabellenvorletzten, der nur mit drei Spielerinnen antrat, ein. Wirklich eng wurde es nur ein einziges Mal, als Finja Kaubisch gegen Anne Steltenkamp einen 1:2-Rückstand drehen musste. Ansonsten gaben die TTFlerinnen nur einzelne Sätze ab.

TTF: Kaubisch/Elfert 1:0, Bambach/Blümel 1:0 (kampflos) – Bambach 2:0, Kaubisch 1:1, Elfert 2:0 (davon 1:0 kampflos), Blümel 1:0

Bezirksliga, Mädchen: DJK BW Annen II – TTF Bönen II 7:3. Die vierte Niederlage im vierten Rückrundenspiel musste die zweite Mädchenmannschaft hinnehmen. Es sah zunächst gar nicht schlecht aus. Das Doppel ging denkbar knapp verloren – in der Verlängerung des fünften Satzes. Selina Buder war außerdem in ihrem ersten Einzel erfolgreich. Anschließend verloren die Bönenerinnen den Anschluss: Beim Stand von 1:5 waren Karina Koerdt und erneut Buder noch einmal erfolgreich, konnten die Niederlage aber auch nicht mehr verhindern.

TTF: Buder/Kornrumpf 0:1 – Buder 2:1, Kornrumpf 0:3, Koerdt 1:2

Bezirksklasse, Jungen: TTF Bönen – TTC Herne-Vöde 8:2. Herne trat mit zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft beim Favoriten an. trat. Das Doppel Lennart Kaubischn/Salih Kara sowie Kara in seinem ersten Einzel verloren, Kara machte mit seinem zweiten Einzel den Gesamt-Sieg aber perfekt. Eng wurde es nur für Kaubisch, der im zweiten Einzel einen 1:2-Satzrückstand aufholte.

TTF: Heyer/Brackelmann 1:0, Kaubisch/Kara 0:1 – Kaubisch 2:0, Heyer 2:0, Brackelmann 2:0, Kara 1:1

Bezirksliga, Schüler: TTF Bönen – DSC Wanne-Eickel 1:8. Chancenlos blieben Bönens Schüler gegen den unbesiegten Tabellenführer. Trotzdem waren viele Sätze eng und umkämpft. Luca Bluhm holte schließlich den Ehrenpunkt für die die Tischtennisfreunde.

TTF: Teichmann/Bluhm 0:1, Hoang/Hirschberg 0:1 – Bluhm 1:1, Teichmann 0:2, Hirschberg 0:2, Hoang 0:1

Teuer verkauft

TTF mit erster Rückrundenniederlage

Regionalliga: SC Bayer Uerdingen – TTF Bönen 9:6. Jetzt hat es die TTF Bönen erwischt. Der Tischtennis-Regionalligist hat am Samstagabend seine erste Rückrunden-Niederlage kassiert. Beim langjährigen Rivalen SC Bayer Uerdingen hatten die Bönener mit 6:9 Punkten das Nachsehen. Unerwartet traf Bönen die Pleite allerdings keineswegs: Die Gäste hatten auf ihren zuletzt besten Spieler Christoph Waltemode krankheitsbedingt verzichten müssen, zudem musste der verletzte Anton Adler seine Spiele kampflos abgeben. „Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal. Dafür haben wir sogar ein gutes bis sehr gutes Spiel gemacht“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg. „Wenn es optimal läuft, gehen wir am Ende mit einem Punkt aus der Halle, aber auch so haben wir uns teuer verkauft“, so Darenberg weiter.

Über weite Strecken der Partie hielt Bönen das Rennen um die Führung ausgeglichen. In den Doppeln punkteten zwar lediglich Jan Lüke/ Jens Berkenkamp als neu formiertes Spitzendoppel gegen Schettki/Weinstein (3:1 Sätze), in der ersten Einzelrunde aber drehten die TTFler den frühen Rückstand. Berkenkamp (3:0 gegen Schettki) am oberen, Lüke (3:2 gegen Uran) am mittleren sowie der stark aufspielende Christopher Pläster (gegen van Huck) und der formstarke Jaroslaw Werner (3:2 gegen Weinstein) am unteren Paarkreuz brachten Bönen in Front. Zur Halbzeit führten die TTFler knapp, aber nicht unverdient 5:4. „Das war bis dahin fast die maximal mögliche Punkteausbeute“, sagte Darenberg, dessen Team zu diesem Zeitpunkt schon zwei Spiele durch Adler kampflos hatte abgeben müssen.

Ein drittes folgte wenig später: Nach der Niederlage Berkenkamps gegen Malessa im Spitzeneinzel bekam Uerdingen zum dritten Mal einen Punkt vom an der Leiste verletzten Adler geschenkt – und führte nun seinerseits wieder 6:5. Diesmal aber konnte Bönen nicht zurückschlagen: Zwar bezwang Rosenhövel in einem erneuten Fünf-Satz-Match Uran, am Nebentisch aber setzte es die letztlich wohl entscheidende Pleite. In einem hart umkämpften Match musste sich Lüke dem routinierten Schmitz geschlagen geben. „Das war das Schlüsselspiel zugunsten von Uerdingen“, sagte Darenberg. Dessen Mannen gingen mit der Bürde in die letzten drei Partien, sich keine Niederlage mehr erlauben zu dürfen, wenn sie noch einen Sieg hätten erzielen wollen. Das misslang. Stattdessen spielte die Hausherren nun selbstbewusst: Van Huck fügte Werner eine letztlich deutliche Niederlage zu, schließlich behielt auch Weinstein gegen Pläster die Oberhand – und sicherte seinem Team den neunten und entscheidenden Punkt. „Wir haben das Spiel lange offen gehalten. Aber am Ende geht das Ergebnis in Ordnung“, sagte Darenberg.

Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz wirft die Bönener ihre insgesamt erst dritte Saisonniederlage zurück: Weil der SC Buschhausen sich zeitgleich im Duell mit dem ASV Wuppertal behauptete (9:6), rutschte Bönen (18:12 Punkte) auf den dritten Tabellenplatz ab und hat nun bereits drei Punkte Rückstand auf die nun zweitplatzierten Oberhausener (19:9).

Die Ergebnisse: Malessa/Uran – Adler/Pläster 11:0, 11:0, 11:0 kampflos; Schettki/Weinstein – Berkenkamp/Lüke 8:11, 11:8, 7:11, 9:11; Schmitz/van Huck – Rosenhövel/Werner 11:3, 11:9, 7:11, 14:12; Malessa – Adler 11:0, 11:0, 11:0 kampflos; Schettki – Berkenkamp 10:12, 5:11, 8:11; Uran – Lüke 10:12, 15:13, 7:11, 11:5, 4:11; Schmitz – Rosenhövel 11:6, 10:12, 11:9, 11:4; van Huck – Pläster 11:8, 6:11, 5:11, 5:11; Weinstein – Werner 7:11, 3:11, 11:9, 11:9, 7:11; Malessa – Berkenkamp 12:10, 6:11, 11:8, 11:4; Schettki – Adler 11:0, 11:0, 11:0 kampflos; Uran – Rosenhövel 11:7, 9:11, 11:9, 8:11, 4:11; Schmitz – Lüke 11:7, 8:11, 9:11, 11:8, 11:7; van Huck – Werner 9:11, 11:5, 11:6, 11:8; Weinstein – Pläster 11:4, 11:13, 14:12, 9:11, 11:6