80 Tischtennis-Freunde und Freunde feiern Silvester

In 2011 gab es eine Neuerung im Veranstaltungskalender der TTF. Zum ersten mal seit langem gab es wieder eine gemeinsame Silvesterparty. Und was für eine…
Die Organisatoren hatten sich keinen geringeren Veranstaltungsort ausgesucht, als den Bönener Förderturm. Pünktlich um 21:30 Uhr wurden die Türen geschlossen, alle angemeldeten Gäste waren da.

Und oben, auf 6 Metern ging schon die Post ab. Das Buffet erfreute sich großen Zulaufs, DJ Nils hatte schon die erste Playlist anlaufen lassen. Während der eine (ältere) Teil sich unter Heizpilzen auf den Bänken niedergelassen hatte, tanzten die Jüngeren Gäste zu Charts, Olides und Evergreens. Die Stimmung stieg, stieg…
Pünktlich um 5 vor 12 griffen die Feiernden dann zu den mit Sekt gefüllten Bechern. Als der Countdown ertönte, sah man aus der Glasfront des Turms bereits die ersten Feuerwerke über Altenbögge. Eine gute Kulisse, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen.

Während noch auf dem Alftred-Fischer-Platz geböllert wurde, füllte sich die Tanzfläche wieder. Diese leerte sich nur langsam, bis die Party in den frühen Morgenstunden zu Ende ging.

Frohes Neues Jahr und alles Gute für 2012!

Martin Teumert

Nikolaus 2011

Am Nikolaustag besuchte der Nikolaus den Nachwuchs der Tischtennisfreunde

 

Wie in jedem Jahr besuchte auch dieses Mal der Nikolaus die jungen Tischtennisspieler der Tischtennisfreunde. Seine Ankunft in der Halle unterbrach das Training der annähernd 20 Nachwuchsspieler. Der Nikolaus wusste sehr gut über die jungen Spieler Bescheid und verteilte Lob und Tadel. Nachdem der Nachwuchs ihn mit einem kleinen Gedicht, gemeinschaftlich vorgetragen, willkommen hieß, überreichte der heilige Mann jedem Anwesenden einen Schokoladen Nikolaus.

Natürlich las er auch eine Geschichte aus seinem goldenen Buch vor. Wie in jedem Jahr bewies er auch wieder sein Tischtennistalent durch ein kleines Spielchen. Aus dem Nachwuchsbereich suchte er sich Finia Kaubisch von den B-Schülern aus, die er noch knapp bezwingen konnte. Aber gegen Chrissi Pläster aus der Regionalmannschaft musste er seine Grenzen erkennen. Bei seiner Verabschiedung versprach er im nächsten Jahr wieder zu erscheinen und mahnte an, weiterhin nicht im Trainingseifer nachzulassen.

Mini-Feld bei Mini-Meisterschaften

Ungewohnt wenige Mädchen und Jungen fanden gestern Nachmittag den Weg in die Sporthalle der Pestalozzi-Schule zum Bönener Ortsentscheid der Tischtennis-Mini-Meisterschaften. Ob viele oder wenige Starter: Die Kinder hatten ihren Spaß. Zumal es gestern auch keine Verlierer gab. Und das in doppeltem Sinne: Markus Risse von Sponsor Volksbank hatte Mitbringsel für alle mitgebracht. Die Gewinner erhielten überdies mobile Lautsprecher. Außerdem qualifizierten sich alle Teilnehmer für den Kreisentscheid.

Es siegten bei den Mädchen Karina Koeret (Jg. 2001/02, vor Ichal Korkmaz) und Jelena Vuckovic (Jg. 1999/2000, vor Dorine Poinke und Sura Örgan) sowie bei den Jungen Khoi Hoang (Jg. 2003-, vor Lean Öztürk), Khoa Hoang (Jg. 2001/02, vor Lukas Brackelmann) und Berat Karahan (Jg. 1999/2000).

Zum Auftakt hatten Lennart Kaubisch und Tim Heyer den Anfängern im Schaukampf gezeigt, wie es nach einigen Übungseinheiten aussehen kann.

 

TTF-Nachwuchs schwitzt für die Bezirksmeisterschaft

In einer Woche starten die Meisterschaften des Tischtennis-Bezirks Arnsberg im benachbarten Kamen. Um gut gerüstet zu sein, absolviert der Nachwuchs der TTF Bönen seit Mittwoch einen Trainingslehrgang in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule.

Unter der Leitung von Walter Darenberg schwitzen die Aktieven – wie gewohnt in den Herbstferien – bis zum heutigen Freitag dreimal täglich. „Wir haben eine kleine Gruppe, mit der intensiv trainieren können“, sagt Darneberg. „Aber vor allem möchten wir gemeinsam eine Menge Spaß haben.“

Unterstützt wird Darenberg u.a. vom ehemaligen TTF-Spitzenspieler Jens Berkenkamp (jetzt beim Zweitligisten TTC Hagen) und von Christopher Pläster aus der Regionalliga-Mannschaft.

Bericht: WA

Foto: Lüke

Faferna XV. (20.08. – 03.09.2011)

Nach einer äußerst angenehmen Fahrt kam die erste Gruppe gegen 13.30 Uhr am Zafernalift an. Das Wetter war exorbitant sonnig und so gestaltete sich das Hochliften des Gepäcks als eine wahre Qual. Nach getaner Arbeit gab es ein kleines Stelldichein mit der Sonna-Alp und dann endete der Reisetag mit einer, auf die Anzahl der Leute mengenmäßig perfekt abgestimmten, sehr leckeren Käse-Lauch-Suppe.
Am zweiten Tag stand die alljährliche „Wanderung“ nach Baad auf dem Programm. Nach einer kurzen Brotzeit auf der Bärgunt-Hütte machten wir uns auf den Weg zurück zur Zaferna-Hütte, wo die neu angereisten Familien auf uns warteten. Nach einem kleinen Abstecher auf die Sonna-Alp machte sich das Kochteam um Jochen an die Arbeit, um uns hervorragendes Rindergulasch an Salzkartoffeln mit Blumenkohl zu kredenzen.
Unsere zweite kleine Wanderung führte uns in das Wildental. Bevor wir unsere Tour starteten, suchten uns zwei Mühlhausener heim (ganz zum Entsetzen von Yannic) und begleiteten uns die nächsten Tage. Auf halbem Wege teilte sich die Gruppe auf, wobei ein Teil zurück zum Wildenbach ging und der andere Teil die sportliche Herausforderung auf sich nahm und zur Kuhgehrenalpe aufstieg. An diesem Tag begann auch der zwei Wochen anhaltende Batik-Content?!  Zurück auf der Zaferna-Hütte gönnten wir uns eine kleine Erfrischung, damit der durch das Batiken durcheinander gebrachte Elektrolythaushalt wieder normalisiert werden konnte. Nach dem Gemüseeintopf mit Einlage konnte jeder, der wollte und lebertechnisch dazu in der Lage war, seine handwerklichen Fähigkeiten beim Nageln unter Beweis stellen.
Die für den nächsten Tag zweigeteilte Wanderung sollte die „Männergruppe“ auf das Geißhorn und die „labile Gruppe„ über den Koblat führen. Nach dem Aufstieg zur oberen Gemstelalpe nahm die Wanderung jedoch eine dramatische Wende…
Nach einem Telefonat und 713 Beschimpfungen später, entschieden sich A.T. und J.D. (Namen der Redaktion bekannt) den Rückweg anzutreten, während der Rest der Gruppe den weiteren Aufstieg auf das Geißhorn auf sich nahm.
Dabei den schwierigen Abstieg zu meistern, konnten sie nicht glauben, was sie vor sich sahen! Es waren die beiden Zurückgebliebenen, die sich kurzerhand (in einem Anflug von Wahnsinn), doch noch dazu entschieden hatten, das Geißhorn zu bezwingen. Wiedervereint stieg dann die gesamte Gruppe ins Tal hinab. Nach einem kleinen Imbiss auf der Sonna-Alp, fand sich die Gruppe zur Pilzpfanne mit Geflügelstreifen in der Stube zusammen.
Am Mittwoch fuhren wir nach Oberstdorf zum Einkaufen mit einem kleinen Abstecher zur Sommerrodelbahn. Nachdem das erste Schuhwerk den Anforderungen des Kleinwalsertals nicht gewachsen war, wurde schnell für Ersatz gesorgt; zu schnell wie sich später herausstellte. Da am Abend noch der berühmt berüchtigte Hüttenabend auf der Sonna-Alp anstand, zu dem auch Familie Kaubisch komplett antrat, fiel unser nachmittäglicher Besuch kürzer als gewohnt aus. Und so machten wir uns, nach einer auch ohne Staudensellerie gut schmeckenden Bolognese, auf den Weg, nicht nur um mit dem Akkordeonspieler alt bekannte Vereinsmitglieder (Papa Heinz) zu besingen, sondern auch um die Boths für ihre XV. Fahrt auf die Zaferna-Hütte zu ehren.
Einen Tag später stand der mittlerweile obligatorische Gang durch die Breitachklamm auf dem Programm. Allerdings haben wir uns dieses Jahr den Besuch auf der Alpe Dornach geschenkt und sind direkt zurück zum nachmittäglichen Umtrunk zur Sonna-Alp gefahren. Am Abend wurden wir mit rechtzeitig abgeholtem Leberkäse und Spiegeleiern in der Stube empfangen.
Freitag stand die „Frauentour“ an, die die Gruppe über die Ochsenhofer Köpfe, auf das Grünhorn und durch das Starzeljoch zurück zur Hütte führte. Mit dabei waren nicht nur die Muttis, sondern auch die Kinder und andere, die Lust hatten. Waren das alle? Nein! Ein Duo machte sich auf den Weg zurück nach Oberstdorf, um die bereits erwähnten Schuhe umzutauschen, da sie dem angeblichen Hohlfuß nicht genug Stabilität boten. Sie verließen Oberstdorf in dem Bewusstsein ein Sportgeschäft in den Ruin getrieben zu haben, erzielten aber gewünschtes Ergebnis, indem sie doch noch ein zweites Paar Schuhe fanden. Nach dem Besuch auf der Sonna-Alp wurde der Grill angeworfen und die Salate bereitgestellt. Der Spüldienst stand schon seit dem Frühstück fest. Es war ein junger Reisender aus Lippborg, der den lieben langen Tag nur im Bett liegen mag, der war keiner von uns, so haben wir uns an den Händen gefasst, unseren Nachbarn angeschaut, ihm einen Gruß geschickt und sind dann nichts wie ans Frühstück ran. LECKER, LECKER!!
Da gerade Samstag war, bot sich Gelegenheit früh zu schoppen und dabei ein paar ausgefallene Spiele zu spielen. Der Ruhetag wurde vom Wetter unterstützt, so dass es nicht schlimm war, dass der Tag auf der Hütte verbracht wurde. (Man wäre auch sonst ins Schneegestöber geraten.) Somit hatten wir auch etwas mehr Zeit auf der Sonna-Alp, bevor es abends die mächtige Spätzlepfanne mit Käse und Wurst und zum Abschluss des Tages Schokoladenpudding nach karibischer Art gab.
Am Tag darauf machte sich die Gruppe auf den Weg zum Walmendingerhorn.  J.D. hatte mittlerweile die Führung im Batik-Content weiter ausgebaut und wog sich schon auf der Gewinnerseite. Allerdings verausgabte er sich an diesem Tag nicht nur bei der Wanderung, sondern übertraf sich ebenfalls in der Küche beim Zubereiten der Rouladen an Salzkartoffeln mit Rotkohl. Deshalb fiel sein Besuch auf der Sonna-Alp kürzer aus, als beim Rest.
Am Montag machte sich eine Gruppe der Schnelleren auf, den Ifen zu bezwingen. Nachdem L.F. auf dem Fahrweg zur oberen Liftstation fast kollabiert wäre, verlief die weitere Wanderung eher entspannt. Auf dem Gipfel angekommen, trafen sie einen gleichgesinnten Sportler, mit dem sie kurz TT-Fachgespräche führten, bevor es dann zum Abstieg ging. Ja, der Abstieg…Erinnern können sie sich nur noch an Hannibals Elefanten. Zurück auf der Hütte gab es dann die Überbleibsel der vergangenen Tage zu verzehren.
Für den darauf folgenden Tag stand eine kleine Wanderung auf dem Programm, an der alle teilnahmen, bis auf eine kleine sportliche Truppe, die sich bereit erklärte Tiger Woods Sportart neu zu definieren. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht und somit entstand schon nach sehr kurzer Zeit extremer Ballmangel. An diesem Tag hatten sie ausreichend Zeit die Sonna-Alp auf ihre Vorräte zu testen, bevor es dann indisches Curry an Reis gab.
Mittwoch machten sich drei wagemutige Typen auf den Weg die 23 zu nehmen. Sie standen in der Pflicht sie als Hügel zu dotieren. Dieses Unterfangen gestaltete sich schwieriger als gedacht und das Trio musste kurz unter dem ersten Gipfel die Tour wegen der Witterungsverhältnisse abbrechen. Währenddessen hatte sich eine Wandersfrau vorgenommen die Frauentour der vergangenen Woche nun mit passendem Schuhwerk zu wiederholen und war dabei erfolgreicher als das Trio, da sie ihre Gipfel erreichte.
Sie trafen sich alle wieder auf der Sonna-Alp, wo der Content endgültig entschieden wurde. Nach einem Gericht, in einem nicht so klein zu erwartendem Ausmaß (das S.T. zu verantworten hatte und  J.D. den Schweiß auf die Stirn trieb), war die Batikmeisterschaft zu Gunsten  J.D.`s ausgegangen, der dann in seinem Freudentaumel ein leckeres Abendessen zauberte. Es gab Königsberger Klopse an „Kohlrabigemüse“. So hatte die Gruppe eine gute Grundlage, um den Hüttenabend zu bestreiten.
Einen Tag später gab es das Entscheidungsspiel am Green, da wieder ein Ruhetag angesetzt war. So konnten die Erwachsenen 24 Stunden lang schoppen und auch die Sonna-Alp konnte wieder ein Umsatzhoch verbuchen. Zum Abschluss des anstrengenden Tages gab es ein schnelles Gulasch mit Nudeln.
Am Freitag machte sich eine kleine Gruppe auf, die Güntlespitze zu besteigen. Vom Gipfel aus konnten sie einen Blick auf den Bodensee erhaschen, bevor sie den Weg über den Hochstarzel zur Sonna-Alp antraten. Auf der Zaferna-Hütte angekommen wurden sie begrillt und ließen den Tag mit der gesamten Gruppe am Lagerfeuer ausklingen.
Der letzte Tag begann mit einem letzten gemeinsamen Frühstück, bevor die Putztücher geschwungen wurden, die Hütte auf Hochglanz poliert und das Gepäck runtergeliftet wurde. Nach getaner Arbeit gab es noch einen zünftigen Abschluss auf der Sonna-Alp, der schon an Völlerei grenzte.
Danach machte sich die Gruppe voller Wehmut auf den Weg nach Hause und beschloss einstimmig, nächstes Jahr wieder zu fahren.

Abschließend bleibt zu sagen,

wir werden es wieder wagen!

Ob große Gruppe oder klein,

die Hütte wird Dieselbe sein.

Auf der Sonna-Alp da trinken wir,

Nusslikör und Weizenbier.

Auch werden wir wieder nett kochen,

aber dies nicht ohne Jochen.

Heute ist nicht aller Tage,

wir kommen wieder keine Frage!

 

Laura und Markus

 

Ehrung für Rosenhövel

Andreas Rosenhövel absolvierte bei den Tischtennisfreunden Bönen im Lokalderby gegen GW Bad Hamm seine 300. Meisterschaftspartie. Er spielte seit dem Eintritt in dem Bönener Verein, der damals noch CVJM Altenbögge hieß, erfolgreich in der ersten Herrenmannschaft und arbeitete jahrelang auch im Vorstand mit. Jürgen Kleibohm, der 1. Vorsitzende der TTF, ehrte Rosenhövel für seine Vereinstreue.

Kids Open 2011

Kids Open 2011

Willkommensgru

Vom 2.- 4. September fand in Düsseldorf die 22. Kids Open, das wohl größte deutsche internationale Tischtennisturnier der Nachwuchsklasse statt. Mit unter den fast 1500 Startern waren auch 4 Tischtennistalente der TTF Bönen.

Mit ihnen nahmen Teilnehmer aus 11 europäischen Ländern teil.

In der Jahrgangsklasse 2000 der Mädchen startete Johanna Bambach, im Jahrgang 1999 Leona Kornrumpf und Teilnehmerin bei den Mädchen 1998 war Nelli Kokemoor.

Bei den Jungen komplettierte Tim Heyer als Starter des Jahrgangs 2000 das TTF Quintett, für ihn war es bereits die vierte Teilnahme an diesem Turnier.

Alle Teilnehmer sahen das Turnier als Vorbereitung auf die neue Saison, um sich nach den Sommerferien wieder in Form zu bringen.

Bereits am Freitag begann das Turnier im jahrgangsübergreifendem Mannschaftswettbewerb.

Hier wurden den TTFlern Spielpartner zugelost, mit dem sie eine Zweiermannschaft bildeten.

Unsere_Teilnehmer

Nelli Kokemoor und ihre Partnerin Jessica Bohm aus Buchholz in der Nordheide aus unterlagen bereits in der ersten Runde gegen ihre Gegenspielerinnen aus Sachsen- Anhalt nach unglücklichem Spielverlauf mit 1:3 und schieden aus.

Nelli_und_Jessica1

Johanna Bambach und die ihr zu geloste Jennifer Todt aus Kiel gewannen mit demselben Ergebnis gegen Lena Gielen aus Krefeld und ihrer Partnerin Chantal Baltus aus Eberswalde, Brbg.. In der nächsten Runde trafen sie dann auf Christine Eder aus Ansbach in Mittelfranken und Vivien Hamke aus Vlotho. Hier hingen die Trauben ungleich höher und trotz heftiger Gegenwehr mussten sie ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren.

Johanna_und_Jennifer

Tim Heyer und Malte Krohn aus Itzehoe erreichten durch ein Freilos die zweite Runde und verloren dort ebenfalls mit 1:3 gegen ein eingespieltes Doppel, deren Spieler Johannes Huther und Sascha Christmann aus Münster bei Dieburg in einer Vereinsmannschaft spielen.

Tim_und_Malte

 

Ganz hervorragend in das Turnier startete Leona Kornrumpf mit ihrer weissrussischen Partnerin Nadezhda Bogdanova. Nach einem Freilos siegten sie 3:1 über Luca Marie Kabel aus Norderstedt bei Hamburg und Emily Kirchner aus Oppenheim Rheinl. Pfalz. Hier gewann sie nicht nur an der Seite ihrer hervorragend spielenden Partnerin das Doppel, sondern steuerte nach einem guten Spiel einen Punkt zum Sieg bei. Dieser Sieg bedeutete die Teilnahme am Achtelfinale, dass am Samstag in der Früh stattfand. Hier trafen sie auf die Paarung, die am Vortag Johanna und ihre Partnerin geschlagen hatten und mussten sich hier knapp mit 2:3 geschlagen geben. Immerhin erreichten sie damit einen gemeinsamen 9.Platz. Übrigens erreichte Nadezhda das Endspiel, dass sie allerdings verlor und 2. der Konkurrenz wurde.

Leona_und_Nadezhada

Den Anfang im Einzelwettbewerb machte am Samstag dann Tim Heyer.

In seiner Altersklasse dem Jahrgang 2000 waren 116 Teilnehmer in 29 Gruppen am Start.

In Vierergruppen spielte jeder gegen jeden, die beiden Erstplatzierten erreichten das Hauptfeld, in der dann im KO System gespielt wurde.

Tim hatte es mit Jörn Steinwachs aus Neuss, David Cruz Hernandez aus Buchholz i.d Nordh., und Tim van de Kamp aus Münster zu tun.

Gegen seine Gegner aus Buchholz und Münster hatte er keine Schwierigkeiten und siegte jeweils mit 3:0 Sätzen. Das Spiel gegen den favorisierten Jörn Steinwachs um den Gruppensieg verlor er, nach von beiden Seiten mehrmals großartig geführten Ballwechseln, nur knapp im entscheidenden Satz mit 2:3. Tims Leistung ist umso höher einzuschätzen, da Jörn Steinwachs in der Gesamtwertung den 3. Platz belegte.

Durch diesen 2. Gruppenplatz erreichte er die Endrunde am Sonntag.

Dort traf er auf Achmed Elzein aus Sarstedt, mit dem er sich ebenfalls sehenswerte Ballwechsel in einem offenen Spiel lieferte. Leider fehlte ihm in der Schlussphase des Entscheidungssatzes das nötige Glück und er unterlag recht unglücklich in der Verlängerung mit 12:14 Bällen.

Gut_gespielt.

 

Johanna Bambach hatte sich mit insgesamt 48 Konkurrentinnen in 12 Gruppen des Jahrganges M 2000 auseinanderzusetzen.

Sie musste sich mit der Polin Ewelina Kaszuba , Lisa Gäßler aus Teningen bei Freiburg und Sabrina Gräser aus Rees (nördl. Ruhrgebiet) auseinandersetzen. Leider konnte sie an diesem Tag noch nicht ihre Bestform an den Tisch bringen, und verlor sowohl gegen Ewelina Kaszuba und auch Lisa Gäßler.

Nur gegen Sabrina Gräser konnte sie ihre Nervosität ablegen und siegte klar mit 3:0 Sätzen. Dieser Sieg reichte nicht zum Erreichen der Hauptrunde und das Turnier war für sie zu Ende. Wie stark ihre Gruppe war ergibt sich aus der Tatsache, dass Ewelina Kaszuba Siegerin in dieser Klasse wurde. Johanna_und_EwelinaMit nur 40 Teilnehmerinnen in 10 Gruppen war der Mädchenjahrgang 1999, in dem Leona aufschlug, zahlenmäßig der kleinste.

Leona war durch den Mannschaftswettbewerb, der sie recht weit nach vorne brachte, voll motiviert, wenn auch ein wenig müde, da sie als einzige der TTFler schon um 8 Uhr an die Platte musste und entsprechend früh mit der Anreise begonnen hatte.

Mit ihr spielten um die Teilnahme an der KO- Runde die Griechin Ifigenia Isabaloglou, Carolin Gragoll aus Fürstenberg an der Havel und Sina Hambloch aus Meerbusch.

Hier hielt sie erstaunlich gut mit, obwohl sie noch keine großartigen Wettkampf Erfahrungen hat und konnte gegen Sina Hambloch einen Sieg einfahren. Ihren beiden anderen Gegnerinnen musste sie am Ende aber neidlos zum Sieg gratulieren.

Damit war auch für sie als Gruppen Dritte das Turnier beendet.

Leona_und_Ifigenia

Erst um 16.30 Uhr ging Nelli in einem 56 Mädchen starkem Feld in 14 Gruppen an den Tisch.

Mit Melina Huremovic aus Kaarst, Stephanie Lintz aus Erdenkoppen bei Kaiserslautern und Celine Bohnet aus Bad Rappenau bei Heilbronn, hatte sie ebenfalls eine starke Gruppe erwischt. Doch sie unterlag nur der späteren Gesamtsiegerin ihrer Klasse Melina Huremovic. Ihre nächsten zwei Spiele gewann sie jedoch souverän und erreichte als Gruppen Zweite ebenfalls die Hauptrunde.

Dort erwartete sie am Sonntag dann eine Gruppen Erste, Nicole Brunner aus der Schweiz.

Nelli nahm das Spiel sehr konzentriert auf und konnte den ersten Satz knapp in der Verlängerung für sich entscheiden. Auch den zweiten Satz gewann sie nach klugem Spiel, wenn es auch zum Schluss wieder eng wurde. Dann jedoch änderte die Schweizerin nach Maßgabe ihres Trainers ihre Taktik und konnte nun auch in ihre Vorhand mehr Sicherheit bringen und punkten. Gleichzeitig verlor Nellis Spiel an Sicherheit und sie fand nicht mehr zu ihrem Konterspiel zurück, so dass sie dann das Spiel noch aus der Hand gab und mit 2:3 unterlag.

Geschafft

Alles in allem kann man das Turnier für alle Teilnehmer als gelungen werten, auch wenn man sich eventuell ein besseres Abschneiden bei dem ein- oder anderen Teilnehmer gewünscht hätte.

Beim sportlichen Teil, muss man feststellen, dass beim Mannschaftswettbewerb die Paarungen erfolgreich waren, die auch schon im Heimatverein in einer Mannschaft spielen.

Hier waren in der Mehrzahl ausländische Spieler auf den Platzierungsplätzen zu finden.

Auch in den Einzelwettbewerben gingen viele vordere Plätze an diese Gruppe.

 

Neben dem sportlichen Teil aber gab es auch noch den Spaßfaktor für die Teilnehmer bei vielen Aktionen wie Schaukämpfe, Autogrammstunden mit Spielern von Borussia Düsseldorf, u.a. Timo Boll und Christian Süss, eine Tombola und anderes mehr.

 

Ergattert

Diese 22. Kids Open wird wohl nicht die letzte sein, an der Nachwuchsspieler der TTF Bönen teilnehmen.

Gute Resonanz bei TTF-Fahrradtour

Am vergangenen Samstag trafen sich die Tischtennis-Freunde zur alljährlichen Fahrradtour rund um Bönen. Bei strahlendem Sonnenschein setzten sich ca. 35 Erwachsene und Jugendliche um 14 Uhr auf ihren Drahteseln in Bewegung. Vorbei am Förderturm führte die Route wie im letzten Jahr über den Klöcknerbahnweg und die alte Bahntrasse Richtung Flierich. Rund um Louvens Erdbeerfelder, dann hinunter zum Sportplatz Butterwinkel. Auf der Brücke über die Seseke traf der Tross auf die Gruppe um MdB Oliver Kaczmarek, der hier auf seiner Wanderung mit dem „Roten Rucksack“ einen kurzen informativen Halt einlegte. Gesäumt von den klatschenden Wanderern kamen bei den radelnden Tischtennis-Freunden fast Tour-de-France-Gefühle auf.

Die Pause am Fliericher Dorfplatz bot ein neues Programm. Statt mitgebrachter Sitzgelegenheiten lockten die Stühle in Böinghoffs Biergarten zu einer Rast mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken. Hier gab es auch ein Wiedersehen mit der Wandergruppe um den „Roten Rucksack“.

Der Rückweg führte zuerst Richtung Süden, dann über den Bahndamm Richtung Osten. Hier erreichte die Gruppe schließlich am Peddinghauser Markt ihren östlichsten Punkt. Über Goldbrinkstraße, Bräkelweg und die Witheborgstraße kamen die Radfahrer trocken wieder in Bönen an, bevor sie ein kurzer, heftiger Schauer kurz vor der Ankunft doch noch durchnässte. Als man das Ziel dann erreichte, waren die Regenwolken bereits weiter gezogen.

Zum abschließenden Grillabend fanden sich noch weitere Sportler ein. Neben dem leiblichen Wohl lockte hier der altbewehrte Nagelbalken. Dieser wurde schnell von Klein und Groß umlagert. Selbst während der Fußballübertragung konnten sich kleine Runden nicht vom sportlichen Wettstreit lösen.

Organisator Markus Franz war mit der Radtour sichtlich zufrieden. Neben dem guten Wetter freute er sich über die wachsende Resonanz, die die Vereinsmitglieder Jahr für Jahr enger zusammen führt. Selbst die Tatsache, dass zum ersten Mal seit Jahren der „Besenwagen“ wieder zum Einsatz kommen musste, trübte die Stimmung nicht. Es handelte sich beim Ausfall eines Fahrers eher um eine kurzzeitige Übersäuerung der Muskulatur als um einen körperlichen Schaden. So blieb dieser Ausfall nur ein kurzzeitiger Schatten über der sonst sonnigen Veranstaltung.

Martin Teumert

 

Applaus für schwitzende Tischtennisfreunde

Die alljährliche Radtour führte Bönener Schlägerartisten, davon zehn Kinder und Jugendliche am Samstagnachmittag über Schotterpisten und wenig befahrene Nebenstraßen zunächst in den Südosten der Gemeinde. Tourleiter Markus Franz, der mit der Resonanz zufrieden war, geleitete die Radler zunächst am Zechenturm vorbei über die Klöckner-Bahntrasse Richtung Mühlhausen. Nach 17 Kilometern und teils heftigem Gegenwind erreichte die Gruppe die Pausenstation, die Gaststätte Böinghoff. Beifall hatte die Tischtennisfreunde ins Zwischenziel in Flierich getragen – Wanderer um den SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek feuerten die Bönener auf dem „Freud- und Leidweg“ an. Den Tagesabschluss feierten die Sportler nach Rückkehr über den Drechener Höhenzug mit Gegrilltem und weiteren Freunden im Garten der Familie Teumert.

Foto: Hans Topel
Quelle: WA

Schwitzen in den Osterferien

25 Kinder und Jugendliche opferten drei Tage ihrer Osterferien, um sich bei der bereits 20. Auflage des TTF-Osterlehrgangs auf den Endspurt der Tischtennis-Saison mit Relegations- oder Pokalspielen vorzubereiten. Unter der Leitung von Trainer Walter Darenberg gab es von Mittwoch bis Freitag drei Trainingseinheiten pro Tag. Dazwischen wurde gemeinsam Mittag gegessen. Mit dabei war nicht nur der Nachwuchs der Tischtennis-Freunde, sondern auch zahlreiche Spieler aus umliegenden Vereinen.

Foto: Hans Topel
Quelle: WA