Ergebnisse der Kreismeisterschaften 2006/2007

Schüler C :
Einzel:
2. Platz: Yannic Weiß
Doppel:
1. Platz: Marvin Kuppens / Partner aus Castrop
2. Platz: Yannic Weiß / Gordon Grünreich

 

Schüler B:
Einzel:

2. Platz: Louis Heuermann
3. Platz: Tim Bußkamp
Doppel:
2. Platz: Volker Rammelsberg / Partner aus Kamen
3. Platz: Tim Bußkamp / Louis Heumermann

 

Schüler A:
Einzel:

1. Platz: Alexander Stalp
3. Platz: Alexander Roß
Doppel:
1. Platz: Alexander Roß / Alexander Stalp

 

Jungen:
Einzel:
1. Platz: Fridolin Förster
2. Platz: Tim Kroes
3. Platz: Daniel Wiezorrek
5. Platz: Alexander Stalp u. Marius Keil
Doppel:
1. Platz: Marius Keil / Daniel Wiezorrek
2. Platz: Tim Kroes / Fridolin Förster

 

Schülerinnen A:
Einzel:
1. Platz: Laura Bambach
2. Platz: Alexandra Thätner
3. Platz: Jasmin Heuermann
Doppel:
2. Platz: Laura Bambach / Alexandra Thätner

 

Mädchen:
Einzel:

2. Platz: Laura Bambach

 

Herren A:
Einzel:

1. Platz: Axel Fischer
2. Platz: Heiko Raatz
5. Platz: Jaroslaw Werner
Doppel:

2. Platz: Axel Fischer / Jaroslaw Werner

Quelle: Carsten Wilke

Fahrradtour voller Erfolg – Am Ende Besichtigung des Zechenturms

Am vergangenen Samstag machten die Tischtennis-Freunde ihre alljährliche Fahrradtour. In diesem Jahr war die sechste Herrenmannschaft mit der Organisation betraut. Allen voran Jens Topel, der schon in den vergangenen Jahren die ausrichtenden Mannschaften tatkräftig unterstützt hat.

Wie im vergangenen Jahr führte die Route zum Rastplatz in Flierich. Vorbei an den Tennisplätzen und dem Industriegebiet fuhr die rund 40-köpfige Gruppe über Freiske und Drechen zum Sportplatz am Butterwinkel. Vorweg fuhr der Organisator, unterstützt von Spielern der unteren Mannschaften, die wie in den letzten Jahren kritische Punkte der Strecke absicherten.

Auf dem Sportgelände warteten Kaffe, Kuchen und Kaltgetränke. Die lange Pause (man lag weit vor dem Zeitplan) verbrachten die Schüler und Jugendlichen mit Fußballspielen, während sich die Mädchen in der Sonne bräunten. Die Erwachsenen hielten sich weitgehend im Schatten auf, um der sengenden Sonne etwas zu entfliehen.

Die zweite Etappe führte durch Lenningsen, über die alte Bahntrasse in die Werver Heide, von dort über den Klöcknerbahnweg zum Zechenturm.

Gemeinsam mit Günter Wagner vom Förderverein Königsborn III/IV erklommen die Radfahrer dann in zwei Gruppen das Bönener Wahrzeichen. Die Berichte von Günter Wagner wurden durch die anwesenden ehemaligen Bergarbeiter, die selbst in Bönen eingefahren sind, ergänzt. Auf den Balkonen bot sich bei herrlichem Sonneschein eine gute Fernsicht. Wieder unten angekommen, dankten die Tischtennis-Freunde ihrem Turmführer mit einem laut schallenden „Glück auf“ und stimmten gemeinsam auf der „Rasenhängebank“ das Steigerlied an.

Der Abschluss wurde dann bei Familie Topel in der Gustavstraße gefeiert. Mit Bratwurst und vielen verschiedenen Salaten kam jeder auf seine Kosten. Nach dem warmen Tag schmeckten Jung und Alt die Kaltgetränke noch besser. Der Nagelbalken war ebenso umlagert, wie die in der Garage aufgebaute Tischtennisplatte. Der ein oder andere Nachwuchsspieler hätte bestimmt gerne gegen einen Regionalligisten gespielt…

Die Gastgeberin wurde zum Dank mit einem Blumenstrauß bedacht. Der Applaus für den Organisator Jens Topel war nicht weniger gering, als der für die Gastgeber. Hatte er doch wieder eine runde Veranstaltung organisiert, bei der alles zusammen passte. Sonnenschein, eine ausgiebige Pause, Besteigung des Zechenturms und das, was am wichtigsten ist: keine Verletzten.

Die nächste Fahrradtour wird von der Siebten organisiert. Vielleicht darf Jens dann auch mal nur mitfahren. Es wäre die erste Fahrradtour, seit er sie für die Erste, die Zweite, die… organisiert hat.

Quelle: Martin Teumert

Zaferna X (24.06.

Wie in jedem Jahr trafen sich am frühen Samstagmorgen einige Tischtennis-Freunde, um zum zehnten Mal zur Zaferna-Hütte aufzubrechen. Doch die Jubiläumsfahrt begann mit einigen Komplikationen: Guide Franz-Josef musste nach einer Arthroskopie im Knie seine Teilnahme absagen. Er hatte im Vorfeld die Organisation an Martin übertragen. Der sollte, ebenso wie Anja, mit Evas großem Auto am Sonntag nachkommen.
Um 8:15 Uhr verlies die Kolonne aus 3 Autos den Parkplatz vor der Sporthalle. Nach unbeschwerter und zügiger Fahrt erreichten sie den Zaferna Lift. Oben auf der Hütte (1.400 m) warteten schon Margret und Wigbert, die mit Susi und Conny den Weg über Darmstadt genommen hatten.
Carsten organisierte den schnellen Transport des Gepäcks zur Hütte und kümmerte sich, wie in jedem Jahr, um die Getränke. Zum 10-Jährigen gab es eine weitere Neuerung. Zum ersten Mal in der TTF-Geschichte wurde auf der Hütte ferngesehen. Ein Briefmarkenschirm ermöglichte das visuelle Verfolgen des WM-Achtelfinalspiels Deutschland – Schweden. Da der Ton nicht zu empfangen war, wurde der Radiobericht aus Volkers Ghetto-Blaster zugeschaltet.
Am Sonntagmorgen machte sich der ältere Teil der noch unvollständigen Gruppe zu einem Spatziergang nach Riezlern auf. Die Jugendlichen zog es unterdessen zu einem großen Schneefeld im Wildental. Als die Nachzügler aus Bönen endlich mit dem Lift die Bergfahrt antraten, war die Gruppe schon zurück an der Hütte und genoss auf Liegestühlen den herrlichen Sonnenschein.
Vor dem Abendessen hielt Martin dann, stellvertretend für Franz-Josef- die obligatorische Ansprache. Seine autoritäre Art und Weise brachte ihm schnell den Titel „General Father“ ein. Abends spielten Tim und Manu vor der Hütte auf der Gitarre, die Anderen sangen dazu aus den neuen Liederbüchern.
Der Wetterbericht verhieß gutes Wetter. Montags trat die gesamte Gruppe den Gang nach Baad (1.244 m) an, den Carsten für die Nachreisenden aufgehoben hatte. Der Teil, der weiter zur Bärgunthütte (1.392 m) ging, kam in den Genuss einen Alphornbläser spielen zu hören. Dabei kam Wolfgang auf den Enzian-Geschmack, der ihn die ganze Woche nicht mehr loslassen sollte. Ein Bad im Bärguntbach kühlte ihn auf dem Abstieg etwas ab.
Für Dienstag hatte Martin mit Michael eine Tour ausgesucht, bei der man über die Herausforderungen an die Gruppe (nicht) streiten kann. Der erste Teil des Wegs führte von Baad aus zur Mittleren Spitalalpe (1.580 m). Nach dem steilen Anstieg splittete sich hier die Gruppe. Während ein Teil den direkten Abstieg nahm, stiegen die Anderen weiter hinauf über die Obere Spitalalpe zur Derraalpe (1813 m). Nach der Mittagspause teilte sich die Gruppe zum zweiten Mal. Carsten führte den einen Teil auf anderem Wege hinab ins Tal. Hier waren Lawinenreste über einige Bachläufe zu überwinden, die den Anspruch dieser Tour unterstrichen. Der Rest stieg zum Derrajoch hinauf und weiter auf den Kamm des Hochstarzel. Nach einem Foto auf einer Kuppe folgten sie der Gruppe um Carsten. Leider konnten sie dem nahenden Regen nicht entkommen. Nach der Busfahrt nach Mittelberg war man allerdings schon wieder trocken und konnte das erste Bier des Tages auf der Sonna-Alp (1.420 m) genießen. Abends bereiteten Michael und Carsten die Einzel- und Doppelturniere vor. Danach begannen die heiß umkämpften TT-Begegnungen.
Mittwochs sollte ein Pausetag eingelegt werden. Bei bedecktem Wetter fuhr der Großteil der Gruppe in Richtung Oberstdorf, andere zur Heini-Klopfer-Skipflugschanze. Mittags fuhren alle gemeinsam zur neuen Sommerrodelbahn. Dort kamen Jung und Alt auf ihre Kosten. Nach dem Heraufliften lockten an der Sonna-Alp Weizen, Radler und Enzian. Nicht zu verachten sind Bienenstich und Apfelstrudel. Nach dem Abendessen stand der Hüttenabend dort auf dem Programm, von dem alle singend zurückkehrten. Die Brötchenhol-Session von Manu und Martin machte zwar Eindruck, hatte für beide aber auch kleine Auswirkungen…
Am Donnerstag war der Durchzug einer Gewitterstörung angekündigt. Da die Breitachklamm erneut wegen Sturmschäden geschlossen hatte, bestieg die TTF-Gruppe von der Hütte aus im Nieselregen das Walmedingerhorn (1.990 m). Manu lugte sehnsüchtig zum nahen Hohen Ifen hinüber. Zum Abstieg hin klarte es auf, so dass man trocken die Hütte erreichte. Wolfgang musste erkennen, dass an der Nachbarhütte das Wiener Schnitzel mit Pommes doch eine Portion größer ist, als man es von der westfälischen Küche gewöhnt ist.

Für Freitag stand das Bergabenteuer mit der Bergschule Kleinwalsertal auf dem Programm. Nach dem frühen Frühstück stieg die Gruppe ins Schwarzwassertal ab. Im Klettergarten übten sie Klettern und Abseilen. Danach ging es entlang des trockenen Flussbetts zum Seilgarten. Wohlbehalten kamen alle auf der anderen Seite der Schlucht an, nachdem sie das gespannte Seil überquert hatten. In diesem Jahr fiel niemand in den reißenden Gebirgsbach…
Nach dem Flying Fox und der Brotzeit wanderten wir weiter nach Außerschwende zur großen Brücke. Fast alle bewiesen den Mut, sich über 50 Meter in die Tiefe zu stürzen. Dem ein oder anderen verlangte diese Aktion einige überwindung ab. Pünktlich zum Viertelfinale gegen Argentinien versammelten sich alle im Gastraum der Hütte. Der geplante Grillabend wurde durch die Verlängerung mit Elfmeterschießen und den scharfen, kalten Wind erschwert.
Da Familie Both am folgenden Mittag leider schon abreisen musste, hatte der Freitagabend schon etwas den Charakter des letzten Hüttenabends. Margret ließ es sich nicht nehmen, Andy zum bestandenen Abitur zu gratulieren und überreichte ihm ein kleines Präsent. Danach ergriff Wigbert das Wort und erinnerte die Anwesenden daran, dass er und seine Frau in diesem Jahr Zaferna-Jubiläum feierten. Sollten es denn alle vergessen haben?
Natürlich nicht! Stellvertretend für Franz-Josef überreichte Martin ihnen eine Urkunde für „10 Jahre Zaferna-Treue“ und dankte ihnen für die jahrelange Unterstützung, die die Organisation und das Hüttenleben sehr vereinfacht hatten.
Der Samstag sollte der Höhepunkt der Woche werden. Während alle noch schliefen machten sich Alex, Tim, Volker, Manu, Michael und Martin auf, um bei strahlendem Sonnenschein den Hohen Ifen (2.230 m) zu besteigen. Vom Abmarsch an der Auenhütte (1.275 m) brauchte die Riege über die Ifenhütte (1.586 m) nur knappe 2 Stunden bis zum Gipfel. Ein kurzes Telefonat mit Wigbert bestätigte, dass die zurück Gebliebenen gerade mit dem Frühstück fertig waren. Nach der Gipfelrast stieg die Riege den Eugen-Köhler-Weg zur Ifersguntalpe (1.750 m) und weiter zur Schwarzwasserhütte (1.651 m) ab. Nach dem Einkaufen und Probieren an der Melköde (1.346 m) – neben dem Almkäse verzichteten Michael und Martin auf den Enzian – kamen die 6 in einer Rekord verdächtigen Zeit wieder an der Auenhütte an und waren mit dem Lift schon um halb vier an der Sonna-Alp. Schnell waren Wolfgang und Carsten alarmiert, die sich vor der Hütte sonnten. Der Abschlussabend begann auf der Alp mit einer Runde auf Kosten des Hauses, gefolgt von mehreren Enzian.
Nach dem Abendessen klang der letzte Abend ruhig aus. Die Sieger der Einzel- und Doppelkonkurrenzen wurden mit kleinen Sachpreisen belohnt. Danach heftete Michael, stellvertretend für die Gruppe, dem „General“ einen Orden an und dankte Martin dafür, dass er so kurzfristig für den Leader eingesprungen sei und die Organisation übernommen hatte.
Das Räumen der Hütte verlief, wie auch in den letzten Jahren, problemlos. Nach dem frühen Frühstück waren die Zimmer und der Rest der Hütte schnell aufgeklart, das Gepäck ins Tal geliftet und in den Autos verstaut. Während man auf Herrn Mathies wartete, genoss die Gruppe ein letztes Getränk auf der Sonna-Alp, wo man sich letztendlich schweren Herzens von Gudrun und der Crew verabschieden musste. Fast von den Anderen unbemerkt steckte Manu Carmen zum Abschied noch ein selbstgeschriebenes Gedicht zu…
Die zügige Rückfahrt wurde von einem kleinen Zwischenfall im Stau überschattet. Dennoch erreichten alle Insassen der 4 Pkw wohlbehalten die Sporthalle, wo Jens schon mit Bratwürstchen und Getränken auf sie wartete. Hier konnte auch endlich der Rest Leberkäs’ genossen werden.
Mit der einhelligen Meinung, dass eine Woche viel zu kurz ist, freuen sich alle auf Zaferna XI. im nächsten Jahr.

Martin Teumert

Helmut Neemann wurde 75

Am Freitag, den 7. April, konnte Helmut Neemann seinen 75. Geburtstag feiern. Am Rande des Spiels der zweiten Mannschaft der TTF gegen Hamm nahm unser ältestes Vereinsmitglied die Glückwünsche von Magret Both, stellvertretend für alle Tischtennis-Freunde, entgegen.

Magret gratuliert dem „Geburtstagskind“ Helmut

 

Als Aktiver Tischtennisspieler feierte er bereits in den 50er Jahren mit dem VFL Altenbögge große Erfolge in der Oberliga. Nun hält er den Tischtennis-Freunden auf der anderen Seite der Bande die Treue. Denn egal, ob in der Kreisklasse oder in der Regionalliga, selten verpasst er ein Heimspiel seines Vereins.

Quelle: Wigbert Both

"Herbert" Grieger streifte Bönens Trikot 300 Mal über

Die meisten kennen ihn wohl nur als „Herbert“, eigentlich heißt er mit Vornamen Stephan. Am Sonntag bestritt er im Spiel gegen den TuS Uentrop seinen 300. Einsatz für den hiesigen Tischtennisverein. Diese Leistung vollbrachte er in den letzten 19 Jahren, und dass, obwohl er zwischenzeitlich einige Jahre aussetzen musste.

Seine Stärke ist sein kompromissloses Offensivspiel. Ein weiteres Markenzeichen ist sein Ausruf „GRIEGER…“, falls er mal nicht richtig trifft und er mit seinem Spiel unzufrieden ist.

von links: Jubilar Herbert, es gratulieren Magret und Teamkollege Jürgen

Quelle: Carsten Wilke

3. Malaga-Cup erfolgreich verlaufen

Der dritte Malaga-Cup der TTF Bönen ist am Freitag, 3.3.2006 erfolgreich über die Bühne gegangen. Der neue Austragungsmodus war zwar gewöhnungsbedürftig, aber hat nach Meinung von vielen Teilnehmern auf jeden Fall für mehr Gerechtigkeit gesorgt. Am schnellsten verstanden hatten den Modus offensichtlich Dirk Düsing und Jens Berkenkamp, die das Turnier ungeschlagen gewinnen konnten. Im Endspiel schlugen sie die Kombination Christian Kurz und Jarek Werner. Im Halbfinale unterlegen waren die Kombination Udo Lang/Jan Lüke sowie das Nachwuchs-Duo Victoria Diekel/Michael Romanski. Den Titel der Nebenrunde gewannen Sebastian Hoffmann und Heiko Raatz. Die Nebenrunde war ebenfalls eine Neuerung, da bei den bisherigen Auflagen lediglich die Plätze 1 und 2 der einzelnen Vorrundengruppen den späteren Sieger ausspielten.

Glücksfee Alexandra Thätner hatte interessante Teams zusammengestellt. Neben den oben genannten starteten u.a. Regina und Tim Kroes („Mama, beweg Dich“), Jochen Lang und Simon Teumert („Jochen, ich hatte mehr von Dir erwartet“) und Tim Bücher mit dem ehemaligen russischen Meister und Spitzenspieler von Borussia Dortmund, Evgueni Fadeev („In Bönen wird zu schnell gespielt“).

Bei der gleichzeitig stattfindenden Tombola konnte Glücksfee Laura Bambach Jens Topel mit dem Hauptgewinn (City-Roller) beglücken. Ob Jan das Damentrikot in 42 auch bei offiziellen Anlässen trägt, ist genau so fraglich, wie der Einsatz des elektrischen Küchenmessers durch Gewinner Jarek Werner.

Ein herzlicher Dank geht natürlich auch noch an Margret und Sieglinde, die alle Teilnehmer und Besucher wieder hervorragend verköstigt haben.

Organisator Jochen mit den Siegern Dirk & Jens, den 2. Christian & Jarek,
davor die drittplatzierten Viktoria & Michael und Klebe vom Vorstand

Quelle: Jochen Lang

Siwi bei der DM in Minden dabei

Während seine Team-Gefährten um den Malaga-Cup mitspielen, ansonsten aber ein spielfreies Wochenende genießen können, kämpft Siawash Golshahi bei der Deutschen Meisterschaft in Minden für den WTTV um Ruhm und Ehre.

Das Erreichen des Viertelfinales wäre allerdings schon eine riesen Sensation, denn richtig schwere Brocken erwarten ihn spätestens in Runde 4 mit dem Gesetzten Patrick Baum oder eine Runde später mit Lars Hielscher, der auch zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden kann. Auf Timo Boll, Top-Anwärter auf den Titel, kann er allerdings erst im Finale treffen, da er in die andere Hälfte des Tableaus gelost wurde.

Im Doppel startet Siawash an der Seite von Thomas Brosig vom Tabellensechsten der 2. Bundesliga Borussia Dortmund. Ihr Auftaktmatch bestreiten sie gegen Dickhardt/nbsp;/ Kurkowski aus dem HETTV. Sollten sie die ersten zwei Runden erfolgreich bestehen, könnten ihre Gegner im Viertelfinale das Top-Duo Boll / Süß sein.

Zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in der Mindener Kampa-Halle startet am Freitag (03. März) um 14.00 Uhr die Konkurrenz der gemischten Doppel. Dort tritt Siwi zusammen mit Ying-Ni Zhan vom Zweitligisten Bayer 05 Uerdingen an.

Die Finalspiele der Einzel- und Doppel-Wettbewerbe finden am Sonntag (05. März) ab 13.30 Uhr statt.

Alle Infos zur 74. Deutschen Meisterschaft 2006 im Tischtennis gibt es auf www.ndm2006.de.

Quelle: Simon Teumert

Westdeutsche Meisterschaften

Am Wochenende fanden die Westdeutschen Meisterschaften in Herne statt. Aus Bönen nahmen Siawash Golshahi, Björn Helbing, Jarek Werner, Alex Döweling, Jens Lang und Jens Berkenkamp teil. Im Einzel überstanden Siwi, Björn und Jens B. die Vorrunde, Siwi drang sogar ins Viertelfinale vor. Dort unterlag er kanpp in sieben Sätzen gegen David Daus aus Holthausen. Für Björn war im Achtelfinale gegen den starken Chen Bing aus Wuppertal Endstation, ebenso glatt in vier Sätzen verlor Jens in der 1. Zwischenrunde gegen Christian Strack (ASV Wuppertal), der dem späteren Überraschungssieger Steffen Mengel (Schwalbe Bergneustadt) im Viertelfinale unterlag. In der Vorrunde hatte Jens den ehemalig für Bönen spielenden Sascha Köstner (jetzt Holthausen, 2. Bundesliga) nach 0:2 Satzrückstand noch niedergerungen und unter die Dusche geschickt.

Im Doppel kamen Björn und Jens B. nicht über die 1. Runde hinaus, gleiches galt für Alex Döweling, der mit dem Hammer Andreas Schuy startete und Jarek an der Seite von Tobias Knoll aus Bommern. Erfolgreich waren aber Jens L. und Siwi: Sie schafften es in die Runde der letzen 16. Den Titel gewannen die favorisierten Lars Hielscher und David Daus.

Ergebnisse aller Spiele mit Bönener Beteiligung bei der WM:

 

Doppel (best of 5)

 

1. Runde:
Döweling / Schuy (GW Hamm) – Heckmann / Theissen 6:11, 9:11, 11:7, 10:12
Werner / Knoll (SV Bommern) – Reichelt / Martens 14:12, 11:4, 11:6, 7:11, 10:12
Helbing / Berkenkamp – Holt / Boden 11:6, 5:11, 11:6, 9:11, 4:11
Lang / Golshahi – Freilos –

2. Runde:
Lang / Golshahi – Rangs / Leines 11:5, 6:11, 8:11, 11:4, 11:6

Viertelfinale:
Lang / Golshahi – Mengel / Rosenberg 9:11, 4:11, 11:9, 13:11, 9:11

 

Einzel Gruppenphase (best of 5)

 

Gruppe 1:
Golshahi – Küppers 11:3, 13:11, 12:10
Golshahi – Aghili 11:5, 11:4, 11:4
Golshahi – Polutnik 15:13, 11:7, 11:5
(Siwi als Gruppenerster für die Zwischenrunde quaifiziert)

 

Gruppe 5:
Helbing – Schröder 11:4, 11:13, 11:5, 12:10
Helbing – Franzel 11:2, 11:8, 11:13, 7:11, 7:11
Helbing – Heckmann 11:5, 7:11, 6:11, 11:4, 11:4
(Björn als Gruppenzweiter für die Zwischenrunde quaifiziert)

 

Gruppe 6:
Werner – Brosig 9:11, 8:11, 7:11
Werner – Steinfeld 11:7, 11:9, 11:4
Werner – Strack 7:11, 11:13, 10:12
(Jarek als Gruppendritter ausgeschieden)

 

Gruppe 9:
Döweling – Theißen 8:11, 11:7, 11:3, 8:11, 6:11
Döweling – Gester 11:9, 8:11, 6:11, 9:11, 11:3
Döweling – Eberhardt 6:11, 8:11, 7:11
(Alex als Drittplazierter ausgeschieden)

 

Gruppe 11:
Lang – Ahrens 11:8, 9:11, 8:11, 9:11
Lang – Lampe 12:10, 11:9, 5:11, 11:4
Lang – Fejer-Konnert 11:9, 3:11, 3:11, 5:11
(Jens mit Platz 3 ausgeschieden)

 

Gruppe 12:
Berkenkamp – Fischer 11:6, 10:12, 11:8, 11:9
Berkenkamp – Köstner 2:11, 9:11, 11:3, 11:8, 11:3
Berkenkamp – Shirzadi 14:16, 9:11, 8:11
(Jens als Gruppenzweiter für die Zwischenrunde quaifiziert)

 

Einzel KO-Runde (best of 7)

 

Zwischenrunde:
Golshahi – Ahrens 11:3, 10:12, 11:8, 11:4, 11:5
Berkenkamp – Strack 11:13, 8:11, 1:11, 3:11
Helbing – Shirzadi 13:11, 11:9, 4:11, 11:5, 8:11, 11:2, 11:7
1. Hauptrunde:
Helbing – Chen 7:11, 5:11, 5:11, 1:11
Golshahi – Rosenberg 8:11, 11:8, 8:11, 11:5, 11:6, 7:11, 11:6
Viertelfinale:
Golshahi – Daus 4:11, 10:12, 11:3, 4:11, 6:11
Damit ist Siawash Golschai für die Deutschen Meisterschaften vom 3. bis 5. März in Minden qualifiziert.

Quelle: Simon Teumert

R

2. Kreisklasse Schüler: Mit einem reinen Mädchen-Team sind die TTF auf der Punktejagd in der 2. Kreisklasse. Aber auch wenn man nur den 10. Rang bekleidet, schlägt sich das "Oranje"-Team nicht schlecht: Ein Sieg und zwei Unentschieden brachten bereits vier Punkte auf die Habenseite und gegen den Tabellenführer aus Unna wäre dem Damen-Nachwuchs am letzten Spieltag der Hinserie beinahe eine Überraschung geglückt. Da ist noch vieles möglich, zumal die Abstände in der Tabelle sehr gering sind.

 

Schüler Bezirksliga: Zwei Siege und ein Unentschieden bedeuten den 7. Tabellenplatz zur Halbzeit für die 1. Schüler der TTF. Bei einer weiterhin positiven Entwicklung des Nachwuchses kann man aber darauf hoffen, das ein oder andere Team noch abzufangen.

 

Jungen Kreisliga: Die 2. Jugend steht auf einem soliden 4. Tabellenplatz. In der Rückrunde gilt es diesen abzusichern, denn bei nur einem Punkt Vorsprung rücken ihnen zwei Dortmunder Teams dicht auf den Pelz.

Jungen Bezirksliga: Zum Auftakt patzte die 1. Jugend (8:5-Niederlage beim TV Gerthe), danach lief es rund. Es folgten 6 zum Teil sehr souveräne Siege und das bedeutete schließlich, dass das Jungen-Team im Schüleralter als Spitzenreiter überwintert. Neben dem Team aus Gerthe will ihnen aber auch der TV Fredenburg die Meisterschaft streitig machen.

 

Damen Kreisliga: Nur sieben Teams kämpfen in der Liga um Punkte und die Damen der TTF schlagen sich dabei tapfer. Immerhin konnten bereits zwei Siege eingefahren werden. Mit Sabrina Keil bekam man dabei eine wertvolle Verstärkung aus dem Nachwuchs. Momentan belegen die Damen den 5. Tabellenplatz und möglicherweise ist da, bei Patzern der Konkurrenz, noch eine bessere Platzierung drin.

 

3. Kreisklasse (Gruppe 3): Mannschaft "Sieben" im Herrenbereich hatte es schwer und machte es sich schwer in der ersten Hälfte der Spielzeit 2005/06: In fünf Spielen ging man ins Abschlussdoppel (davon viermal mit Rückstand), nur zwei davon gingen auf das Konto der Siebten. Zur Halbzeit belegen die Tischtennis-Freunde den 8. Tabellenplatz. Bei der Bewertung könnte man folgern, dass man sich unter Wert verkauft hat. Besser klingt aber: Es gibt enormes Steigerungspotential für die Rückrunde.

 

3. Kreisklasse (Gruppe 1): Für die "Sechste" der TTF ging die Rechnung voll auf: Mit dem Personalroulette vor der Saison war man in der Lage ein konkurrenzfähiges Spitzen-Team aufzustellen. Neben dem CVJM Billmerich ist man das einzige ungeschlagene Team in der Gruppe. Das Endspiel um die Meisterschaft könnte schon das erste Spiel der Rückrunde sein, denn da empfängt der Tabellenführer Billmerich den Zweitplazierten aus Bönen.

 

1. Kreisklasse (Gruppe 3): Die Saison begann für die "Fünfte" noch mit einem holprigen Unentschieden, der Rest der Hinrunde glich dagegen eher einem Spaziergang: Addiert man die abgegebenen Spiele aus den letzten vier Begegnungen, so hätten diese nicht einmal für einen Gegner zum Punktgewinn gereicht. Resultat: Als einziges ungeschlagenes Team der Gruppe belegt man souverän den ersten Tabellenplatz. Großen Anteil am Gewinn der Herbstmeisterschaft haben Michael Romanski am oberen Paarkreuz und Jürgen Kleibohm in der Mitte, die sich im Einzel eine weiße Weste bewahrten. Unter diesen Vorraussetzungen gehört der Aufstieg zum Pflichtprogramm, die Kür wäre eine verlustpunktfreie Rückrunde.

 

Bezirksklasse (Gruppe 2): 2004: Kreisliga, 2005: Bezirksklasse und 2006: Bezirksliga? Nach einem souveränen Aufstieg in der vergangenen Saison könnte der "Vierten" der Bönener Tischtennis-Freunde ein Durchmarsch gelingen. Mit nur einer Niederlage und unter Schützenhilfe aus Mengede, die dem TuS Rahm zuletzt ein Unentschieden abtrotzten, konnte man sich am Ende der Hinserie über den Gewinn der Herbstmeisterschaft freuen. Schärfster Konkurrent im Rennen um den Meisterschaftstitel ist mit nur einem Punkt Rückstand das Team des TuS, welcher den TTF die einzige Saisonniederlage beibrachte.

 

Landesliga (Gruppe 2): Bönens "Dritte" belegt als Aufsteiger aus der Bezirksliga einen hervorragenden 2. Tabellenplatz. Mehr kann man doch wohl nicht erwarten, zumal der Spitzenreiter Preußen Lünen bereits um vier Punkte enteilt ist. Die ärgsten Verfolger der Tischtennis-Freunde im Kampf um die Spitzenplätze sind mit dem SSG Paderborn und BW Avenwedde zwei Teams aus OWL. Aber es manifestiert sich immer mehr, dass die gefundene Mischung aus erfahrenen Kräften und aufstrebenden jungen Spielern (im Schüleralter) goldrichtig ist.

 

Regionalliga (West): Für die "Zweite" hieß das Saisonziel von vorn herein Klassenerhalt in der Regionalliga. Und sie kämpfen mit Erfolg, denn im Kampf gegen den Abstieg konnten sie die Teams aus Süchteln, Neuss und Dellwig deutlich distanzieren. Am letzten Spieltag der Hinrunde erlebten sie dann aber ihr persönliches "Waterloo" in eigener Halle, denn statt einem Sieg, mit dem man sich auf den 6. oder 7. Platz im gesicherten Mittelfeld hätte festsetzen können, gab es eine unglückliche 4:9-Niederlage gegen RG Porz. Dennoch blickt man positiv in die Zukunft, selbst ein guter Mittelfeldplatz scheint erreichbar zu sein.
Die "Erste" ist dem Spitzenduo (Wuppertal und Vernich) mit nur einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Allerdings profitieren die TTF von einer Spielentscheidung am runden Tisch und nicht an der Platte: Den Wuppertalern wurde ein 9:0-Erfolg über GW Hamm aufgrund einer falschen Doppelaufstellung aberkannt. Ohne dem wären sie den TTF I um drei Punkte enteilt. So aber hat die "Erste" den Meistertitel in der Regionalliga West noch selbst in der Hand.
 

Tischtennis-Freunde ernten Ehrenpreise

Nicht nur von den 30 anwesenden Tischtennis-Freunden erntete Jochen Lang Applaus, als er nach seiner Ehrung zum besten Einzelsportler spontan das Mikrophon ergriff, um „unabgesprochen im Namen aller“ den Organisatoren der 1. Bönener Sportgala zu danken. Dieser Applaus galt natürlich nicht nur Jochen, sondern in erster Linie Rudolf Mäkler, dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes, Initiator der Veranstaltung, und allen, die an der gelungenen Veranstaltung mitwirkten. Auch einige Tischtennisspieler waren aktiv im Einsatz, um den ca. 300 Gästen einen gelungenen Abend zu bescheren.

Der erste Tischtennis-Freund auf der Bühne war Heiko Raatz. Er stellte sich gekonnt den Fragen von Moderator Marko Varchmin, der alle Sportler vor dem öffnen des geheimnistragenden Umschlags interviewte. Heiko war stolz, als er aus den Händen von Edelgard Blümel, Fachbereichsleiterin der Gemeinde Bönen, die Urkunde im Bereich Schüler (Einzelsportler) entgegennehmen konnte und dafür ein Ehrenküsschen erhielt. Die Ehrung erhielt er nicht zuletzt für seine glanzvollen Leistungen bei den DTTB-Ranglistenturnieren.

Nominiert als Schüler-Mannschaft waren Marius Keil, Daniel Wiezorrek, Alexander Ross und Alexander Stalp. Kess erklärte Daniel dem Publikum, dass sie zwar Schüler seien, sich aber in der Jungen-Bezirksliga mit Größeren messen würden. Neben den Erfolgen in den Trikots der TTF spielen die vier in der Schulmannschaft des Bönener Marie-Curie-Gymnasium auf und spielten sogar in Berlin bei Jugend Trainiert für Olympia mit. Die Schülermannschaft belegte hinter der D-Jugend des RSV Altenbögge und der E-Jugend der SpVg Bönen nur Rang drei.

Für den Jugend-Bereich war Jens Berkenkamp nominiert. Er war zum Zeitpunkt der Gala mit der zweiten Mannschaft beim Auswärtsspiel in Neuss, wo er 1,5 Punkte zum 2:9-Sieg beisteuern konnte. Jens fiel hinter dem TuS-Ringer Frederik Kosch leider nur auf den zweiten Platz.

Dann durfte Heiko Raatz erneut auf die Bühne, diesmal in Begleitung seiner Mannschaftskameraden Matthias Wiezorrek, Fridolin Förster und Tim Kroes. Die vier Youngster erhielten den ersten Preis als Jugend-Mannschaft für ihre Erfolge bei den westdeutschen- und deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften.

Bevor Moderator Varchmin die Ehrung der Erwachsenen einleitete, gaben Heiko und Matthias eine kleine spielerische Einlage vor der Bühne. Sie zeigten ihr Können in offensiven Angriffsschlägen als auch in der Ballonabwehr. Dann griffen Bürgermeister Rainer Esskuchen, Schirmherr der Veranstaltung, und der einstige Hobby-Ortsmeister Hans-Günter Heike spontan zu den Schlägern.

Jochen Lang siegte bei den Männern als Einzelsportler und mit der Mannschaft. Als Einzelsportler setzte er sich gegen die beiden Bönener Sportgrößen und Urgesteine Hans-Günter Heike und Werner Wannemüller. Der Moderator stellte seine großen Leistungen heraus, die er im Laufe seines Tischtennis-Lebens erzielt hat, nicht zuletzt mit den TTF in der 2. Bundesliga oder jetzt in der Regionalliga.

Die erste Herrenmannschaft konnte zur Ehrung leider nicht vollständig erscheinen. Neben den Ringern des TuS Bönen (Platz 2) und den Rettungsschwimmern der DLRG (Platz 3) drängten sich Jochen, Benedikt Große-Holz und Björn Helbing auf der Bühne um den wenigen Platz.

Nach der Sportlerehrung spielte die Bönener Cover-Band „The Fruits“ auf und rundete die gelungene Veranstaltung ab. Viele Tischtennis-Freunde blieben bis zum Ende, sangen und tanzten mit den anderen Sportlern um die Wette. Hier wurde auch ein TT-Vergleichsspiel einer Auswahl der unteren Mannschaften gegen eine Tennisspieler-Auswahl vereinbart.

Quelle: Martin Teumert