TTC Grün Weiß Bad Hamm – TTF Bönen

Am kommenden Sonntag, den 02.03.08 um 14:00 Uhr ist es wieder soweit, es kommt zum prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell zwischen dem TTC Grün Weiß Bad Hamm und den TTF Bönen. Es wird ein spannendes Derby erwartet, denn die beiden Mannschaften trennen nicht nur 15 km, sondern auch nur ein Tabellenplatz, Hamm belegt den vierten, Bönen den fünften Platz. Nach dem überragenden und unerwartet hohen Hinspiel Sieg (9:3 für Bönen) wird die 1. Mannschaft alles versuchen, einen Erfolg zu wiederholen.

 

Die Zeichen dafür stehen gut, denn die Bönener sind in der Rückrunde noch unbesiegt, auf den 9:7-Auswärtssieg beim Tabellenzweiten ASV Wuppertal folgte am vergangenen Wochenende ein 8:8-Unentschieden gegen den Tabellendritten aus Porz. Gerade gegen Porz wäre mehr drin gewesen, da vier Spiele noch nach einer 2:0 Satzführung aus der Hand gegeben wurden. Dennoch schöpft man aus diesem Punkterfolg Selbstvertrauen und schaut zuversichtlich dem Derby entgegen.

 

Die „Hammer“ Mannschaft verlor indes schon zwei Spiele in der Rückrunde, beide mit 5:9, einmal gegen den starken Tabellenführer aus Altena und gegen den Tabellenzweiten, dem ASV Wuppertal, konnte aber auch schon überzeugen, u.a. mit einem 9:0 Sieg gegen DJK Borussia Münster.

 

Nichtsdestotrotz wird ein hart umkämpftes und packendes Spiel erwartet, da sich die Mannschaften gut kennen und wissen wo Stärken und Schwächen der Gegner liegen.

 

Nach den vorgenommen Umstellungen werden unsere neue Nr. 1 „Jan“, der sich gut am oberen Paarkreuz eingefunden hat und „Jens“, der nach seiner Verletzung wieder fit ist, am Spitzenpaarkreuz auf Andreas Fejer-Konnerth und Jelle Bosman treffen. Fejer-Konnerth spielte in der Hinserie die drittbeste Bilanz am oberen Paarkreuz und geht als klarer Favorit gegen unsere Jungs an die Platte. Hamms Nr. 2, der junge Holländer Jelle Bosman verlor zwar im Hinspiel beide Spiele, ist mittlerweile aber angekommen in der Liga, dennoch haben „Jan“ und „Jens“ leichte Vorteile.

 

Neu im mittleren Paarkreuz ist nicht nur „Rosi“ auf Bönener Seite, sondern auch der zweite Holländer in Reihen der „Hammer“ Wai Lung Chung. Komplettiert wird das mittlere Paarkreuz von Bönener Seite durch „Jarek“ und auf „Hammer“ Seite durch Michael Schuy. Gegen Schuy gehen sowohl „Jarek“ als auch „Rosi“ als Favoriten an den Tisch, gegen Chung dürfte es schon schwerer werden zu gewinnen, da dieser in der Rückrunde schon eine Bilanz von 6:2 Siegen aufweisen kann, dennoch könnte gerade hier „Rosi“ seine langjährige Erfahrung ausspielen um dem jungen Holländer die Grenzen aufzeigen.

 

Am unteren Paarkreuz treffen „Chrissi“ und „Benne“ auf den erfahrenen Martin Vatheuer, der vom mittleren in das untere Paarkreuz rutschte und auf Kim Hai Hoon. Als Favoriten gehen „Chrissi“ und „Benne“ gegen Kim Hai Hoon an die Platte, allerdings werden sie es gegen den ehemaligen Zweitligaspieler Martin Vatheuer schwer haben.

 

Eine entscheidende Rolle im Spiel werden die Doppel übernehmen, doch gerade mit diesen konnte Bönen in der Rückrunde glänzen, da mit den Paarungen Berkenkamp/Werner, Lüke/Große-Holz und Rosenhövel/Pläster die TTF Bönen auf gute Doppel verweisen können.

Es wird auch bei diesem Auswärtsspiel ein spannendes Spiel erwartet und natürlich freuen wir uns über jeden Fan der uns unterstützt.

 

Gespielt wird am Gymnasium Hammonense, An der Schleuse in 59065 Hamm.

 

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen!

 

Jan, Jens, Rosi, Jarek, Chrissi und Benne

Quelle: Jens Berkenkamp

Gelungener Saisonausklang für TTF-Nachwuchs

(und Abschied vom „Zivi“ Jens)

 

Einen gelungenen Saisonausklang feierte die Nachwuchsabteilung der TTF Bönen am 20.06.08 in der Sporthalle an der Woortstraße. – „Zivi“ Jens Berkenkamp beendete sein „Freiwilliges Soziales Jahr“!

 

Über 30 Teilnehmer, darunter nicht nur Spielerinnen und Spieler sondern auch zahlreiche Eltern, erschienen zum gemeinsamen Saisonabschluss der Jugendabteilung, der erstmals in der Vereinsgeschichte der TTF Bönen angeboten wurde.Auf dem Programm standen neben den sportlichen Aktivitäten auch Ehrungen, allerdings standen an diesem Nachmittag „Spiel und Spaß“ im Vordergrund, natürlich begleitet von vorzüglicher Verpflegung, für die in bewährter Manier „gesorgt“ wurde.

 

Start war um 17:00 Uhr! Nach einer kurzen Begrüßung und „Vorschau“ (Vorstand/Trainer) wurden zunächst zahlreiche Spielerinnen und Spieler für ihr erfolgreiches Abschneiden bei den Jugend-/Schülerkreisranglisten geehrt. Im Anschluss stand ein gemeinsames Aufwärmen auf dem Programm.Die Spiele „Brennball“ und „Völkerball“ konnten nicht nur die Kinder und Jugendlichen zum Mitmachen animieren, sondern selbstverständlich auch einige Eltern.Nach dieser „spielerischen Aufwärmphase“ ging es dann -von einigen Teilnehmern bereits ungeduldig erwartet- an die Tischtennis-Tische, es fand ein Tischtennisturnier der „besonderen Art“ („Siebener Ablöse-Spiel“ / hier spielte jeder gegen jeden) statt.Alle hatten natürlich riesigen Spaß hierbei, Sieg und Niederlage wurden an diesem Tage nicht „überbewertet“. Ein besonderes „Highlight“ war, dass z. B. auch Spieler aus den Erwachsenen-Mannschaften gerne „mitspielten“ (u.a. auch Andreas Rosenhövel, Spieler aus der 1. Herrenmannschaft-Regionalliga).

 

Zum Abschluss wurden noch 2 „Riesenrundlauf-Tische“ aufgebaut , wobei jeweils 4 Tischtennis-Tische zu einem einzigen großen Tisch zusammengestellt wurden. Als Netz dienten dabei jeweils 2 Banden, die auf einer Bank standen. Bei diesem „längeren Rundlauf“ hatten alle Beteiligte noch einmal große Freude, da dieses „ungewohnte Spiel“ mit dem kleinen weißen Ball für viele Akteure absolut neu war und daher zusätzlich für viel Abwechslung und Spaß sorgte.

 

Während der gesamten Veranstaltung wurde natürlich für „kostenlose Verpflegung“, wie Essen (Salate wurden tlw. „spendiert“) und Trinken durch die „guten Seelen“ des Vereins gesorgt, sodass alle Anwesenden auch „auf ihre Kosten“ kamen.

 

Während und erst Recht nach Beendigung des „offiziellen“ Teils der Veranstaltung blieb aber auch noch genügend Zeit, über Tischtennis im allgemeinen und über die Tischtennisfreunde Bönen im speziellen zu „fachsimpeln“, sodass am Ende dieses äußerst unterhaltsamen und kurzweiligen Tages viele Anwesende etwas traurig waren, dass die Stunden „so schnell vorbeigegangen sind….“

 

Für die „Verantwortlichen“ der TTF Bönen war dann auch schnell klar, dass ein derartiger Saison-Abschluss für den TTF-Nachwuchs in Zukunft in jedem Jahr zum Pflichtprogramm gehören sollte…!

 

Während die Jugendabteilung der TTF an diesem Tage ihre diesjährige Saison „ausklingen“ ließ, hieß es für Jens Berkenkamp, einem der TTF-„Nachwuchstrainer“, der die Abschlussveranstaltung organisiert hatte, ganz „Abschied“ zu nehmen.Jens beendete nämlich mit dieser Veranstaltung seinen Zivildienst, den er in Form eines FSJ (freiwilliges sozialen Jahres) 12 Monate lang bei den Tischtennis-Freunden in Bönen geleistet hat. Sein Hauptaugenmerk galt in dieser Zeit natürlich der Nachwuchsabteilung. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass das eine oder andere „hoffnungsvolle TT-Talent“ am Ende des Tages sehr traurig darüber war, dass Jens nun seinen „Dienst“ beendete.Auch wenn er diesen „offiziellen Dienst“ mit dem Saisonabschluss beendet hat, bleibt Jens dem Verein aber dennoch weiterhin „erhalten“, nämlich in der kommenden Saison als Spitzenspieler der ersten Herrenmannschaft in der Regionalliga und, wenn es seine Zeit erlaubt, wird er natürlich auch gern im Nachwuchstraining zukünftig „aushelfen“.

 

Sein „Nachfolger“ als „Zivi“ hat übrigens schon seinen „Dienst“ zwischenzeitlich angetreten. Alik Ens unterstützt seit dem 01.07.2008 für 12 Monate zukünftig Trainer Walter Darenberg bei seinen Aufgaben.

Quelle: Jens Berkenkamp

Die nächste Generation

Mit zwei Teams nehmen die TTF Bönen an der B-Schüler-Meisterschaft teil, der jüngsten Wettkampfklasse im Tischtenniskreis. Tim Heyer und Felix Leufert (TTF 1) sowie Johanna Bambach und Emma Blümel (TTF 2) sind noch im C-Schüler-Alter und damit vier Jahre jünger als die Konkurrenz. Das erste Saisonspiel war das vereinsinterne Duell am Freitag: Heyer/Leufert gewannen 3:1.

Quelle: Westfälischer Anzeiger

Klaus-Botho Wiegandt, Spieler der 6. Herrenmannschaft absolvierte am 08.11.2008 beim Spiel in der 1. Kreisklasse TTF Bönen 6 – Viktoria Heessen 2 sein 400. Meisterschaftsspiel.

Jens Topel, Mannschaftsführer ehrte ihn und wünschte ihm, auch von seine Mannschaftskollegen auch in den nächsten Jahren weiterhin viel Spass an diesem Tischtennissport und viel Gesundheit.
Nach der Überreichung einer Urkunde und eines Präsentes ging es zum sportlichen Teil über. Das Spiel endete 9:2. Klaus-Botho Wiegandt steuerte soverän 2 Punkte zu diesem Sieg hinzu.

Quelle: Jens Topel

TTF Bönen triumphieren bei eigenem Turnier

TTF holen in der Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Tennisherren erstmals den Pokal
Henning Chomse erzielt das einzige Tor im Endspiel – Neun Mannschaften aus Bönener Vereinen am Start

 

Fünfmal haben die Bönener Tischtennisfreunde bisher das Hallenfußball-Turnier um den TTF-Cup ausgerichtet. Am Samstag setzten sich die Gastgeber erstmals sportlich durch. In der Neuauflage des Vorjahresfinals besiegten die Gastgeber die Auswahl des Tennisvereins RW Bönen 1:0. Das Tor erzielte Henning Chomse. „Der Sieg geht in Ordnung“, gab Tennisspielr Tobias Nölle zu und schickte eine Kampfansage an den Sieger hinterher: „Dann holen wir uns den Pokal im nächsten Jahr halt poliert zurück“. Der neue, dem Fußball-WM-Pokal nachempfundenen „Pott“ ist neuerdings ein Wanderpokal.

 

Die späteren Finalisten waren nur als Außenseiter in den Halbfinals gestartet, denn beide hatten in ihren Gruppen nur den zweiten Platz belegt. „Die Favoriten sind für mich das GO In-Team und die Tennisspieler“, urteilte Stefan Renk vom VfK Nordbögge. Eine erstaunliche Aussage, denn der Vfk hatte seine Gruppe ebenso gewonnen wie das Bönener Jugendzentrum, das ebenfalls „echte“ Fußballer von IG und SpVg Bönen in die Sporthalle der Pestalozzischule geschickt hatte – zum ersten Mal übrigens, aber sofort erfolgreich. Nur die „Glorreichen Fünf“ konnten den GoIn-Junioren Paroli bieten. 2:2 endete diese Partie und für die „Glorreichen“ damit das Turnier. Sie durften sich aber damit trösten, dass sie mit ihrem 8:0 über die „RSV Devils“ den höchsten Turniersieg gelandet hatten.

 

Im Halbfinale hatte der VfK Nordbögge keine Chance gegen die Tennisspieler, die fast alle auch als Kreisliga-Fußballer aktiv sind oder waren. Das 1:0 schoss Flierichs Tobias Nölle nach feinem Solo, das 2:0 besorgte Mathias Ruthmann, zuletzt lange für den SuS Lünern aktiv, auf Zuspiel Nölles. Das andere Semifinale zwischen den TTF und dem GoIn endete 0:0. Das Neunmeterschießen gewannen die Gastgeber 2:1.

 

Auch im Finale gegen die Tennisspieler spielten die TTFler groß auf. An Abwehrchef Thomas Holdack kam keiner vorbei. „Die haben sich vorne enorm verstärkt“, bemerkte Nölle. Und zwar durch den Schützen des goldenen Final-Treffers Henning Chomse. Fußballer und Bruder von Björn, Spitzenspieler des TTF-Landesliga-Teams.

 

Sich den Pokal ins heimische Wohnzimmer zu stellen, daran denkt keiner der TTF. Nach dem ersten Erfolg im eigenen Turnier will der Verein eine Vitrine anschaffen. Die soll im Eingangsbereich der Halle hauptsächlich an die zahlreichen Tischtennis-Erfolge erinnern – aber für zumindest ein Jahr auch an den Triumph im Hallenfußball.

Die Finalisten des 5.TTF-Bönen-Cup

Quelle: Westfälischer Anzeiger

Herbert" Grieger streifte Bönener Trikot zum 300. Male über

Die meisten kennen ihn wohl nur als „Herbert“, eigentlich heißt er mit Vornamen Stephan. Am Sonntag bestritt er im Spiel gegen den TuS Uentrop seinen 300. Einsatz für den hiesigen Tischtennisverein. Diese Leistung vollbrachte er in den letzten 19 Jahren, und dass, obwohl er zwischenzeitlich einige Jahre aussetzen musste.

Seine Stärke ist sein kompromissloses Offensivspiel. Ein weiteres Markenzeichen ist sein Ausruf „GRIEGER…“, falls er mal nicht richtig trifft und er mit seinem Spiel unzufrieden ist.

von links: Jubilar Herbert, es gratulieren Magret und Teamkollege Jürgen

Quelle: Carsten Wilke

Rückblick: Die Hinrunde der Saison 2005/06

2. Kreisklasse Schüler: Mit einem reinen Mädchen-Team sind die TTF auf der Punktejagd in der 2. Kreisklasse. Aber auch wenn man nur den 10. Rang bekleidet, schlägt sich das „Oranje“-Team nicht schlecht: Ein Sieg und zwei Unentschieden brachten bereits vier Punkte auf die Habenseite und gegen den Tabellenführer aus Unna wäre dem Damen-Nachwuchs am letzten Spieltag der Hinserie beinahe eine Überraschung geglückt. Da ist noch vieles möglich, zumal die Abstände in der Tabelle sehr gering sind.

 

Schüler Bezirksliga: Zwei Siege und ein Unentschieden bedeuten den 7. Tabellenplatz zur Halbzeit für die 1. Schüler der TTF. Bei einer weiterhin positiven Entwicklung des Nachwuchses kann man aber darauf hoffen, das ein oder andere Team noch abzufangen.

 

Jungen Kreisliga: Die 2. Jugend steht auf einem soliden 4. Tabellenplatz. In der Rückrunde gilt es diesen abzusichern, denn bei nur einem Punkt Vorsprung rücken ihnen zwei Dortmunder Teams dicht auf den Pelz.

Jungen Bezirksliga: Zum Auftakt patzte die 1. Jugend (8:5-Niederlage beim TV Gerthe), danach lief es rund. Es folgten 6 zum Teil sehr souveräne Siege und das bedeutete schließlich, dass das Jungen-Team im Schüleralter als Spitzenreiter überwintert. Neben dem Team aus Gerthe will ihnen aber auch der TV Fredenburg die Meisterschaft streitig machen.

 

Damen Kreisliga: Nur sieben Teams kämpfen in der Liga um Punkte und die Damen der TTF schlagen sich dabei tapfer. Immerhin konnten bereits zwei Siege eingefahren werden. Mit Sabrina Keil bekam man dabei eine wertvolle Verstärkung aus dem Nachwuchs. Momentan belegen die Damen den 5. Tabellenplatz und möglicherweise ist da, bei Patzern der Konkurrenz, noch eine bessere Platzierung drin.

 

3. Kreisklasse (Gruppe 3): Mannschaft „Sieben“ im Herrenbereich hatte es schwer und machte es sich schwer in der ersten Hälfte der Spielzeit 2005/06: In fünf Spielen ging man ins Abschlussdoppel (davon viermal mit Rückstand), nur zwei davon gingen auf das Konto der Siebten. Zur Halbzeit belegen die Tischtennis-Freunde den 8. Tabellenplatz. Bei der Bewertung könnte man folgern, dass man sich unter Wert verkauft hat. Besser klingt aber: Es gibt enormes Steigerungspotential für die Rückrunde.

 

3. Kreisklasse (Gruppe 1): Für die „Sechste“ der TTF ging die Rechnung voll auf: Mit dem Personalroulette vor der Saison war man in der Lage ein konkurrenzfähiges Spitzen-Team aufzustellen. Neben dem CVJM Billmerich ist man das einzige ungeschlagene Team in der Gruppe. Das Endspiel um die Meisterschaft könnte schon das erste Spiel der Rückrunde sein, denn da empfängt der Tabellenführer Billmerich den Zweitplazierten aus Bönen.

 

1. Kreisklasse (Gruppe 3): Die Saison begann für die „Fünfte“ noch mit einem holprigen Unentschieden, der Rest der Hinrunde glich dagegen eher einem Spaziergang: Addiert man die abgegebenen Spiele aus den letzten vier Begegnungen, so hätten diese nicht einmal für einen Gegner zum Punktgewinn gereicht. Resultat: Als einziges ungeschlagenes Team der Gruppe belegt man souverän den ersten Tabellenplatz. Großen Anteil am Gewinn der Herbstmeisterschaft haben Michael Romanski am oberen Paarkreuz und Jürgen Kleibohm in der Mitte, die sich im Einzel eine weiße Weste bewahrten. Unter diesen Vorraussetzungen gehört der Aufstieg zum Pflichtprogramm, die Kür wäre eine verlustpunktfreie Rückrunde.

 

Bezirksklasse (Gruppe 2): 2004: Kreisliga, 2005: Bezirksklasse und 2006: Bezirksliga? Nach einem souveränen Aufstieg in der vergangenen Saison könnte der „Vierten“ der Bönener Tischtennis-Freunde ein Durchmarsch gelingen. Mit nur einer Niederlage und unter Schützenhilfe aus Mengede, die dem TuS Rahm zuletzt ein Unentschieden abtrotzten, konnte man sich am Ende der Hinserie über den Gewinn der Herbstmeisterschaft freuen. Schärfster Konkurrent im Rennen um den Meisterschaftstitel ist mit nur einem Punkt Rückstand das Team des TuS, welcher den TTF die einzige Saisonniederlage beibrachte.

 

Landesliga (Gruppe 2): Bönens „Dritte“ belegt als Aufsteiger aus der Bezirksliga einen hervorragenden 2. Tabellenplatz. Mehr kann man doch wohl nicht erwarten, zumal der Spitzenreiter Preußen Lünen bereits um vier Punkte enteilt ist. Die ärgsten Verfolger der Tischtennis-Freunde im Kampf um die Spitzenplätze sind mit dem SSG Paderborn und BW Avenwedde zwei Teams aus OWL. Aber es manifestiert sich immer mehr, dass die gefundene Mischung aus erfahrenen Kräften und aufstrebenden jungen Spielern (im Schüleralter) goldrichtig ist.

 

Regionalliga (West): Für die „Zweite“ hieß das Saisonziel von vorn herein Klassenerhalt in der Regionalliga. Und sie kämpfen mit Erfolg, denn im Kampf gegen den Abstieg konnten sie die Teams aus Süchteln, Neuss und Dellwig deutlich distanzieren. Am letzten Spieltag der Hinrunde erlebten sie dann aber ihr persönliches „Waterloo“ in eigener Halle, denn statt einem Sieg, mit dem man sich auf den 6. oder 7. Platz im gesicherten Mittelfeld hätte festsetzen können, gab es eine unglückliche 4:9-Niederlage gegen RG Porz. Dennoch blickt man positiv in die Zukunft, selbst ein guter Mittelfeldplatz scheint erreichbar zu sein.
Die „Erste“ ist dem Spitzenduo (Wuppertal und Vernich) mit nur einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Allerdings profitieren die TTF von einer Spielentscheidung am runden Tisch und nicht an der Platte: Den Wuppertalern wurde ein 9:0-Erfolg über GW Hamm aufgrund einer falschen Doppelaufstellung aberkannt. Ohne dem wären sie den TTF I um drei Punkte enteilt. So aber hat die „Erste“ den Meistertitel in der Regionalliga West noch selbst in der Hand.

Zaferna IX (16.07. – 23.07.2005)

Am Samstagmorgen um 07:30 Uhr trafen sich die Tischtennis- und Berg-Freunde, um ein weiteres Mal zur Zaferna-Hütte (1.440 m) ins Kleinwalsertal zu fahren. Mit dem Bulli der Gemeinde und drei Pkw wurde in einer klassischen Kolonnen-Fahrt die Strecke von 660 km bewältigt. Nach Pausen am Riedener Wald und Rasthof Illertal zum Tanken, erreichten wir pünktlich den Lift. Die Sachen waren schnell in die Hütte gebracht, wo Sieglinde und Udo uns bereits erwarteten. Jürgen aus Caputh erreichte uns am späten Nachmittag.
Carsten legte pflichtbewusst die Hopfen- und Weizen-Kaltschalen in die Kühlung. Sven, der in dieser Woche die Oberhand in der Küche behalten sollte, machte sich ans Werk, um die Zubereitung der Spaghetti Bolognese zu unterstützen.
Nach dem Frühstück machte sich die Gruppe bei sonnigem Wetter zu ihrem Spaziergang nach Baad auf. Der obligatorische Besuch der Kirche St. Martin durfte da nicht fehlen. Am Dorfplatz stärkten wir uns. Während ein Teil entlang der Breitach zu Fuß nach Mittelberg zurückkehrte, wanderten die Anderen hinauf zur Bärgrunt-Hütte, um nach einer Jause den Abstieg anzutreten. In Baad teilten wir uns erneut in Busfahrer und Wanderer. Die Kartoffeln zum Abendessen wurden vor der Hütte geschält, begleitet von Gesang zu Klängen aus Manuels Gitarre.
Am Montag stand die Besteigung der Kanzelwand auf dem Programm. Die, die in der Hütte blieben, vertrieben sich die Zeit in Oberstdorf. Nach der Bergfahrt mit der Kanzelwandbahn erreichten wir den Gipfel der Kanzelwand (2.058 m). Von dort stiegen wir hinab bis zu einem Schneefeld am Weg. Nach einem „Männerfoto“ querten wir weglos den Talkessel, um auf den unterhalb verlaufenden Normalweg zu stoßen. In der Scharte teilten wir uns. Ein Teil der Gruppe erklomm die Kuhgehrenspitze (1.910 m). Von hier aus blickten wir herab zur Hütte und winkten. Adalbert stieg alleine auf die Hammerspitze (2.170 m). Auf der Äußeren Kuhgehrenalpe („erbaut 1973“) stärkten wir uns und lauschten 3 Einheimischen, die ihren Enzian 3-stimmig mit einem Lied besangen. Nach einer Runde von uns, sangen sie erneut 12 Strophen. Auf dem Abstieg kamen wir an der Inneren Kuhgehrenalpe (1.730 m) vorbei. Dass der Elektrozaun nicht geladen war, merkte Martin, nachdem er den Kopf in der Tränke abgekühlt hatte… Pünktlich zum Einbruch des Gewitters fuhren wir mit dem Lift hinauf.

Der Dienstag begann regnerisch. Der Eine fuhr nach dem Frühstück hinab nach Mittelberg, um sich die Kirche St. Jodok und ihre Lourdes Kapelle anzusehen, der Andere nach Oberstdorf. Ein kleiner Teil der Gruppe fuhr mit dem Bus nach Riezlern, ein anderer Teil wanderte dorthin. Am Nachmittag wurde dann Tennis gespielt. Abends warteten alle gespannt bis 24 Uhr, um in Jürgen Marx‘ Geburtstag hinein zu feiern.
Am Mittwoch durfte Jürgens neue Tasse beim Frühstück nicht fehlen. Mit dem Bus fuhren wir anschließend zur Walserschanz, um durch die Breitachklamm zu spazieren. Auf der Alpe Dornach erwarteten uns Leberkäs, Weißwurst, Pfannkuchen, Weizen und Enzian. Sven: „Nach dem Essen bestelle ich mir noch mal Weißwurst.“ Nach der Bergfahrt mit dem Zaferna-Lift genossen wir den Sonnenschein auf der Sonna Alp.
Ohne frische Brötchen machte sich am Donnerstag um 7 Uhr eine neunköpfige Gruppe auf, um den Hohen Ifen zu besteigen, während die Anderen auf die erste Talfahrt des Liftes warteten, um mühelos frische Brötchen zu bekommen.
Nach dem Abstieg ins Tal fuhren wir mit dem Bulli zur Auenhütte (1.275 m). Da der Lift nur bei Sonne den Betrieb aufnimmt, marschierten wir im Nieselregen hinauf zur Ifanhütte (1.586 m). Von dort ginge es entlang der Felsen des Ifen-Massivs zur Ifenmulde. Hier begann der steile Anstieg auf das Plateau. Um Punkt 12 Uhr erreichte die Gruppe den Gipfel (2.230 m). Leider sollte der Wetterprophet nicht Recht behalten, die Sicht blieb durch dicke Wolken versperrt. Der Abstieg führte uns über den Eugen-Köhler-Weg hinab zur Ifersguntalpe (1.750 m). Nach kurzer Jause und der Information, dass der direkte Abstieg verboten sei, machten wir uns auf den Weg. Vorbei an der Schwarzwasserhütte (1.651 m), wo ein Helikopter den Beton für die Terrasse einflog, an der Melköde (1.346 m) vorbei, erreichten wir nach zwei Stunden Umweg wieder die Auenhütte. Nach der Fahrt nach Mittelberg stand uns noch der Hüttenanstieg bevor. Franz-Josef trug den dampfenden Leberkäs auf dem Rücken und wurde mit einem Weizen empfangen.
Der Freitag sollte ein Pausetag werden. Nach dem späten Frühstück fuhren wir mit zwei Autos nach Oberstdorf, um uns die neue Erdinger-Arena mit den Schattenberg-Schanzen anzusehen. Nach den letzten Besorgungen fuhren wir zurück zur Zaferna-Hütte, wo Wigbert mit dem aufgebauten Grill schon auf das Fleisch und die Würstchen wartete. Nach einem gemeinsamen Dart-Spiel machten sich vier Jungs auf, um die Beach-Pool-Party an der Talstation zu besuchen. Sie verpassten Margrets Lesung aus ihrem Buch, den Vortrag eines von Manuels Gedichten und Franz-Josefs „Fahrt zum Mond“. Zum Abschluss wurde das neue Zaferna-Lied gesungen.
Am nächsten Morgen wurde um halb 8 gefrühstückt, bevor man sich an das Aufräumen der Hütte begab. Der Auszug verlief ebenso schnell und reibungslos, wie der Einzug. Nach dem Mittagessen im Café Westegg trennten sich teilweise unsere Wege. Doch der Großteil der Gruppe traf sich abends an der Halle wieder, um bei Würstchen den Urlaub revue passieren zu lassen.
Und so freuen wir uns alle schon auf das nächste Jahr, wenn Franz-Josef, Margret und Wigbert ihr 10-jähriges Zaferna-Jubiläum feiern.

Martin Teumert

Spende an die TTF

Zum fünften Mal findet am 8. und 9. Juni die Jugendmeisterscahft des Tischtennis-Kreis Dortmund/Hamm in der Zweifachsporthalle der Pestalozzi-Hauptschule statt. Ausrichter sind die TTF Bönen, die jetzt von der Sparkasse Bergkamen-Bönen eine Spende über 3.500 Euro zur Durchführung des Turniers erhalten haben. Martin Teumert (rechts), Vorsitzender der TTF, freute sich über die Förderung des Nachwuchses und dankte Michael Krause, Marketing-Leiter der Bank, für die finanzielle Unterstützung. Anmeldungen für den Sparkassen-Cup sind bis Freitag um 19 Uhr bei Walter Darenberg unter Telefon 02383 / 4703 oder per E-Mail (info@ttf-boenen.de) möglich. Die Schüler B sowie Jungen A und Mädchen spielen am Samstag ab 14 Uhr. Die Schüler A und C sowie die Jungen B treten am Sonntag ab 10 Uhr an die Platte.

Quelle: WA

 

Vorbereitung auf den Rest der Saison

Am Mittwoch war es wieder einmal soweit: Die TTF Bönen luden in langer Tradition zu ihrem Oster-Trainingslehrgang. „Die Tage gehören bei uns mittlerweile zu Ostern wie der Osterhase und die Schokoladeneier“, sagte Walter Darenberg mit einem Lachen. Der Trainer der TTF übernahm auch diesmal unter Mithilfe zahlreicher Vereinsvertreter, unter ihnen Spieler der ersten und zweiten Herren-Mannschaft, die Leitung der drei Trainingstage für insgesamt über 20 Kinder und Jugendliche in der Pestalozzihalle.

Die kamen nicht nur aus dem eigenen Verein sondern uach aus Klubs aus dem Umland. „Wir haben eigentlich immer eine homogene Gruppe beisammen“, sagte Darenberg. Doch neben viel guter Laune und fröhlichem Beisammensein ging es für Darenberg auch ums Sportliche: „Wir haben hier schon drei Tage intensiv gearbeitet. Am Wochenende werden alle platt sein, danach zahlt sich so ein Training schnell aus“, sagt er nach dem Grundlagentraining, das sich im Endspurt der Saison bezahlt machen soll.

Foto: Hans Topel

Bericht: WA