TTF Bönen reisen in guter Form zum Aufstiegsaspiranten PSV Oberhausen
Tischtennis, NRW-Liga, Erwachsene: PSV Oberhausen – TTF Bönen (Samstag, 17.30 Uhr).
Zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen: Die TTF Bönen können auf einen sehr soliden Start in ihre NRW-Liga-Saison zurückblicken. Ob die Tischtennis-Freunde ihre ordentliche Zwischenbilanz von 5:5 Punkten am Wochenende ausbauen können, erscheint allerdings fraglich: Am Samstag gastiert Bönen nach einer knapp dreiwöchigen Spielpause bei Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten PSV Oberhausen. „Das ist die schwierigste Aufgabe, die es in dieser Saison für uns gibt“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg vor der Auswärtsfahrt ins westliche Ruhrgebiet.
Denn der Vorjahres-Zweite hat seine Mannschaft nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Oberliga weiter aufgerüstet: Mit Andrei Grachev kam ein neuer Spitzenmann. Der Routinier ist mit 10:0 Siegen derzeit der erfolgreichste Akteur der Liga. Außerdem machten mit Luka Zlatkov, Vladimir Pandurevic und Andrei Fiodarau drei weitere Neuzugänge den Kader auch in der Breite besser. „Die Oberhausener waren in der Vorsaison schon stark. Jetzt sind sie noch mal stärker“, sagt Darenberg. Wie stark das PSV-Sextett ist, darüber entscheidet nicht zuletzt die jeweilige Aufstellung, die sich von Wochenende zu Wochenende leicht verändert. Was aber alle sechs Oberhausener Saisonspiele gemeinsam hatten: Sie endeten mit einem deutlichen Erfolg für den PSV. Das knappste Ergebnis war ein 9:4-Erfolg beim TSSV Bottrop. „Oberhausen wird am Ende der Saison aufsteigen“, sagt Darenberg. „Aber vielleicht können wir sie in einem einzelnen Spiel ärgern.“
Ein Pluspunkt dürfte bei diesem Vorhaben die gute Form der Gäste sein, die sich in ihren ersten fünf Saisonspielen nur eine schwache Vorstellung bei der 5:9-Niederlage bei der DJK BW Avenwedde erlaubten. Gerade in ihrem bislang letzten Spiel aber spielte Bönen stark – und gewann trotz Ersatzstellung 9:2 gegen den TTV Neheim-Hüsten. „Insgesamt sind wir wirklich gut drauf“, findet Darenberg. Das gilt im Besonderen für Nils Scharwat: Der Linkshänder hat in den vergangenen Monaten noch mal einen Entwicklungssprung genommen – und ist mit derzeit 7:2 Siegen am mittleren Paarkreuz bislang der Punktegarant im Bönener Sextett.
Allerdings werden auch an diesem Wochenende die nominellen Spitzenspieler Eren und Denis Bekir nicht mitwirken. Ein Einsatz der Brüder aus Bulgarien in diesem Jahr sei allerdings noch geplant, erklärt TTF-Trainer Darenberg. „Aber gegen Oberhausen würde uns das vermutlich auch nicht weiterhelfen.“ JAL
TTF: Velmerig, Brosch, Scharwat, Yagci, Wegner, Uyanik, Feldmann