TTF-Frauen erwarten „ein Spiel auf Augenhöhe“

Gegen Süchteln wollen die Bönenerinnen ihren ungeschlagenen Lauf in der Rückrunde fortsetzen
Oberliga, Damen: TTF Bönen – ASV Einigkeit Süchteln (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle der Pestalozzi-Schule).
Zwei Unentschieden und ein Sieg: Die Bilanz der TTF Bönen in der Rückrunde der Saison in der Tischtennis-Oberliga ist bislang ordentlich. Das gilt erst recht vor dem Hintergrund, dass sich zuletzt große Teile des Bönener Kaders mit Krankheiten oder Verletzungen herumplagten.

Pünktlich zum Start in eine entscheidende Phase der Saison aber scheinen die Tischtennis-Freundinnen wieder zu Kräften zu kommen: Mit dem 7:3 bei der TTVg WRW Kleve am vergangenen Samstag begann für Bönen ein betriebsamer Monat. Im Februar stehen für die TTFlerinnen insgesamt vier Partien auf dem Plan. Weiter geht es für die Bönenerinnen am Karnevalswochenende: Am Samstag empfangen sie den ASV Einigkeit Süchteln.

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, vermutet TTF-Akteurin Melina Schruff. Die Gäste aus Viersen gehören zu den Top-Teams der Liga. Mit 15:9 Punkten rangieren sie nur knapp hinter Bönen (17:7) – und ebenfalls noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Den Bönenerinnen bietet sich damit im direkten Duell die Chance, den Vorsprung auf Süchteln zu vergrößern und zusätzlich einen direkten Konkurrenten abzuschütteln.

Gleichzeitig können die TTFlerinnen ihre Position vor einem möglichen Spitzenspiel bei Tabellenführer TUSEM Essen in der Folgewoche stabilisieren. „Für das Selbstvertrauen im Spitzenspiel würde uns ein Sieg auf jeden Fall guttun“, sagt Schruff mit Blick auf den folgenden Spieltag.

„Wie bei vielen Gegnern in der Liga kommt es auch diesmal darauf an, mit wem sie antreten“, sagt Schruff. Besonders stark ist Süchteln vor allem dann, wenn Spitzenspielerin Isabell Güdden mitwirkt. Das zeigte sich auch beim 5:5 im Hinspiel gegen Bönen. Güdden zählt ligaweit zu den besten Spielerinnen.

Derweil setzen die Gastgeberinnen auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit, die sie zuletzt auszeichnete. Eine herausragende Rolle nahm in diesem Jahr bisher Satu Loeliger ein: Der TTF-Youngster steht am unteren Paarkreuz in der Rückrunde bei 5:1 Siegen – und hat zudem alle drei Doppel gewonnen. „Hinten sollten wir stärker sein“, sagt Schruff über die Spiele an den Positionen drei und vier. Außerdem messen die Gastgeberinnen dem Start aus den Eingangsdoppeln erneut eine große Bedeutung bei. JAL

TTF: Diekel, Böhm, Schruff, de Almeida, Loeliger