TTF Bönen treffen in Avenwedde wieder auf einen direkten Konkurrenten
Tischtennis, NRW-Liga, Erwachsene: DJK BW Avenwedde – TTF Bönen (Samstag, 18.30 Uhr).
Die klassenhöchste Erwachsenen-Mannschaft der TTF Bönen ist ordentlich in die Saison gestartet. Nach drei Spieltagen in der NRW-Liga stehen die Tischtennisfreunde bei einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage. 3:3 Punkte, 23:23 Spiele – das bedeutet einen soliden sechsten Tabellenplatz. Trotzdem ist den Bönenern nach wie vor gewahr, um was es für sie in dieser Spielzeit gehen wird: um den Verbleib in der NRW-Liga. Von den nur noch elf Teams in der Spielklasse steigen zwei direkt ab, zwei weiteren droht der Gang in die Abstiegsrelegation.
Um beides zu verhindern, müssen die TTFler insgesamt vier Teams hinter sich lassen – mehr als ein Drittel der gesamten Liga. Dementsprechend regelmäßig treffen die Bönener auf direkte Konkurrenten, die ebenfalls den Klassenerhalt anpeilen. Einer von ihnen ist die DJK BW Avenwedde, bei der sich die Bönener am Samstag vorstellen. Seit die Gütersloher, lange ein Topteam der NRW-Liga, ihren langjährigen Spitzenmann Nico von Mutius verloren haben, richtet sich ihr Blick in der Tabelle ebenfalls nach unten. Derzeit steht Avenwedde (3:5 Punkte) einen Tabellenplatz hinter Bönen (3:3). „Es ist ein Kellerduell“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg. „Und das wollen wir natürlich für uns entscheiden.“
Bönen, das in dieser Saison bislang ohne seine bulgarischen Spitzenleute Eren und Denis Bekir ausgekommen ist, zeigte sich zuletzt in guter Form. Das untermauerten die TTF im Derby beim TTC GW Bad Hamm II (8:8). Dennoch sagt Darenberg: „Wir haben noch Steigerungspotenzial.“ Das wollen die TTFler, die an Position sechs mit Neuzugang Vladimir Feldmann antreten, in Avenwedde entfalten. JAL
TTF: Velmerig, Brosch, Scharwat, Yagci, Wegner, Feldmann