Niederlage in Avenwedde
Bönen – Die TTF Bönen haben den ersten Rückschlag der Tischtennis-NRW-Liga-Saison hinnehmen müssen: Die Tischtennis-Freunde unterlagen nach mehr als vier Stunden Spielzeit bei der DJK BW Avenwedde 5:9. In einem vom ersten Ballwechsel an ausgeglichenen Kellerduell in Gütersloh stellten die Gäste die unglücklichere zweier gleichwertiger Mannschaften. „Ein Punkt war drin“, sagte auch TTF-Trainer Walter Darenberg nach der zweiten Saisonniederlage, durch die die TTF auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen sind. Bönen, das kurzfristig ohne Numan Yagci antreten musste, der von Youngster Max Krause vertreten wurde, verlor in Avenwedde vier von sechs Fünf-Satz-Spielen. „Kippen mehr der knappen Entscheidungen in unsere Richtung, läuft das Spiel anders.“
Bönen startete schlecht. In den Eingangsdoppeln waren es zunächst Theo Velmerig/Philip Brosch, die einen frühen 0:3-Rückstand verhinderten. Das TTF-Spitzenduo besiegte Große-Freese/Klarenbach nach 0:2-Satzrückstand mit 11:9 im fünften Abschnitt. In den ersten Einzeln legte Avenwedde nach – mit drei Siegen in Serie zum 5:1-Vorsprung. Wobei Velmerig (gegen Große-Freese) und Wegner (gegen Reckmeyer) weiteren Bönener Punktgewinnen nahe kamen: Sie verloren jeweils im Entscheidungssatz. Auch die weitere erste Einzelrunde lief kaum glücklicher. Zwar verkürzte der formstarke Nils Scharwat mit einem 3:0-Erfolg gegen Wöhr, doch die Niederlagen von Krause (1:3 gegen Klarenbach) und Furkan Uyanik in fünf Sätzen hatten sich für Bönen mittlerweile zu einem 2:7-Rückstand angehäuft.
Obwohl die Bönener in der Folge besser ins Spiel fanden, reichte es nicht mehr zu einem Punktgewinn. Zunächst hatten Velmerig und Brosch mit zwei Siegen am oberen Paarkreuz gegen Faal und Große-Freese die Aufholjagd eingeläutet. Und beinahe wäre sie am mittleren Paarkreuz mit den nächsten zwei TTF-Erfolgen weitergegangen: Doch während Oskar Wegner punktete, verlor Scharwat gegen Reckmeyer. Mit 8:5 ging Avenwedde in die finalen Partien des Abends. Die Gastgeber nutzten gleich ihre erste Chance: Klarenbach machte mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Uyanik den spielentscheidenden neunten Punkt. JAL
Ergebnisse: Faal/Sagemüller – Scharwat/Max Krause 3:1, Große-Freese/Klarenbach – Velmerig/Brosch 2:3, Reckmeyer/Wöhr – Wegner/Uyanik 3:1; Faal – Brosch 3:1, Große-Freese – Velmerig 3:2, Reckmeyer – Wegner 3:2, Wöhr – Scharwat 0:3, Klarenbach – Max Krause 3:1, Sagemüller – Uyanik 3:2, Faal – Velmerig 2:3, Große-Freese – Brosch 1:3, Reckmeyer – Scharwat 3:2, Wöhr – Wegner 1:3, Klarenbach – Uyanik 3:0