Archiv der Kategorie: Presse

TTF-Damen II gegen den Top-Favoriten BVB

Damen, Bezirksklasse: TTF Bönen – DJK Ewaldi Aplerbeck. Zu Beginn der Rückrunde wollen die TTF-Damen nach langer Durststrecke wieder einen Sieg einfahren (Samstag 17.30 Uhr/Pestalozzischule). Im Hinspiel ist ihnen das gegen die DJK auch souverän gelungen (8:2). Jedoch profitierten die TTFlerinnen hier auch von einer ersatzgeschwächten Mannschaft aus Dortmund. Unter normalen Umständen treten sich beide Teams auf Augenhöhe gegenüber, so dass viele spannende Partien zu erwarten sind. Die TTFlerinnen laufen dabei mit ihrer Stammformation auf.
TTF I: K. Elfert, C. Kaubisch, Heuermann

Bezirksklasse: Borussia Dortmund – TTF Bönen II. Eine undankbare Aufgabe hat die zweite Mannschaft mit dem Spitzenreiter aus Dortmund vor der Brust (Sonntag 10 Uhr/Brügmannstraße). Der BVB stellt mit Melody Blanchet nicht nur die beste Hinrundenspielerin, er hat sich zusätzlich mit der noch besseren Mengchi Wang verstärkt. Damit ist Dortmund sowohl haushoher Favorit im Duell gegen die TTF, als auch in der Meisterschaft. Für die jungen Bönenerinnen wäre es bereits eine Sensation, wenn sie die Höchststrafe vermeiden.
TTF II: J. Bambach, F. Kaubisch, M. Elfert

Platz vier täuscht

TTF-Damen mit nur drei Siegen / Reserve steigert sich

Die TTF Bönen gingen in dieser Saison wieder mit zwei Damenmannschaften an den Start. Die Vorgaben in der Tischtennis-Bezirksklasse hätten jedoch unterschiedlicher kaum sein können. Die Rückrunde, die am Wochenende beginnt, dürfte für beide Mannschaften gleichermaßen anstrengend werden, da die Personaldecke dünn geworden ist.

Die erste Mannschaft beendet die Hinserie zwar auf dem vierten Platz – der täuscht allerdings über Einiges hinweg. So entschieden die Bönerinnen nur drei der neun Spiele für sich, kassierten dafür auch nur drei Niederlagen. Außerdem setzte es nie die Höchststrafe von 0:4 Punkten. Nachdem die TTFlerinnen zunächst oben mitspielten, finden sie sich derzeit nach einer langen sieglosen Serie im Mittelfeld wieder.

Beste Spielerin war einmal mehr Karen Elfert. Sie gehört mit einer Bilanz von 18:6 zu den Top Ten der Liga. Auch Deborah Gerke zeigte gute Leistungen, kam in drei Einsätzen kam auf 8:1 Siege. Claudia Kaubisch (11:7) baute nach ihren Höhenflug zu Beginn der Saison immer weiter ab. Eine konstant durchschnittliche Leistung zeigte Jasmin Heuermann (7:11). Sie gewann zwar gegen keine Spitzenspielerin, verlor aber gegen keine Nummer drei. Laura Bambach (4:5) machte nur ein gutes Spiel – das vereinsinterne Duell gegen die eigene Reserve. Ansonsten überzeugte sie bislang nicht. Die größte Schwäche der Mannschaft sind jedoch die Doppel, die ein Jahr zuvor noch eine Stärke waren. Diesmal gewann Bönen nur zwei von neun Begegnungen.

Zur Rückrunde wird Jasmin Heuermann aufgrund der Abgänge von Deborah Gerke und Joleen Theis als feste Stammspielerin in die erste Mannschaft hochrücken.
TTF I (Rückrunde): K. Elfert, C. Kaubisch, Heuermann

In der Reserve sollten die jungen Nachwuchsspielerinnen Erfahrung sammeln. Anfangs mussten sie sich noch an die neue Altersklasse gewöhnen. Sie steigerten sich aber und verbuchten am Ende zwei Siege mit maximaler Punkteausbeute. Allerdings stehen diesen zwei Erfolgen auch sieben Niederlagen gegenüber – die zweitmeisten der Liga. Viermal setzte es gar die Höchststrafe.

Stark präsentierten sich Johanna Bambach (11:10) und Finja Kaubisch (10:11). Nach schwachem Start erspielten sich auch Malina Elfert (4:8) und Joleen Theis (5:10) ordentliche Bilanzen. Emma Blümel (0:3) und Selina Buder (0:9) warten hingegen auf ihren ersten Erfolg bei den Damen.

Nachdem sich die auf dem vorletzten Rang liegende BVB-Reserve mit Mengchi Wang enorm verstärkt hat, wird es für die TTFlerinnen schwierig den Relegationsplatz zu halten. Bambach und Kaubisch werden zur Rückrunde mit einem Sperrvermerk versehen, dürfen nur in der Zweiten ran.
TTF II (Rückrunde): J. Bambach (SPV), F. Kaubisch (SPV), M. Elfert, L. Bambach, Blümel, Buder, Kornrumpf

„Ein komisches Gefühl“

Jens Berkenkamp über seinen London-Aufenthalt und weite Anreisen

Die Tischtennisfreunde Bönen haben in der Regionalliga-Hinrunde eine gute Rolle gespielt und liegen auf Rang fünf: Mit dabei war Spitzenspieler Jens Berkenkamp – und war es irgendwie doch nicht. Seit Anfang September absolviert der 26 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftsstudent der Universität Dortmund ein Auslandssemester an der London South Bank University. Zu fünf Spielen reiste das Bönener Eigengewächs von dort aus an, um sein Team zu unterstützen. Der WA sprach mit dem gebürtigen Fröndenberger über die Pendlerstrecke von London nach Bönen, seine Rückkehr nach Deutschland und die Rückrunde in der Regionalliga, die am Sonntag mit dem Derby in Hamm beginnt.

Herr Berkenkamp, was hat Ihnen in London am meisten Probleme bereitet: Die Londoner U-Bahn zur Rushhour, das English Breakfest oder die Suche nach einem adäquaten Trainingspartner?

Berkenkamp: Das Londoner U-Bahn-Netz ist perfekt strukturiert und organisiert, selbst in der Rush Hour hatte ich so gut wie nie Probleme von A nach B zu kommen. Das englische Breakfest und die englische Esskultur sind jetzt nicht gerade meine Favoriten. Aber London ist zu meinem Glück ja international. Dem englischen Essen kann man mühelos aus dem Weg gehen. Die größten Probleme hatte ich in der Tat dabei, einen adäquaten Trainingspartner zu finden. Man glaubt es kaum, aber: Trotz der neun Millionen Einwohner gibt es in London kaum starke Spieler. Auch das Trainingszentrum der Nationalmannschaft liegt nicht in London. Man sucht die Nadel im Heuhaufen. Über Kontakte hat es dann aber doch geklappt. Ich konnte eine Trainingsstätte ausfindig machen, in der ich zweimal pro Woche mit der Nummer eins der englischen Jungen trainieren konnte.

Wie ist denn das Niveau in England? Gibt es Klubs auf deutschem Level?

Berkenkamp: Vorweg ist natürlich zu sagen: England ist keine Tischtennisnation! Das Niveau ist nicht mit dem deutschen zu vergleichen. Es ist schlechter. Die guten englischen Spieler sind alle im Ausland unter Vertrag. Für Hamm haben zum Beispiel in den vergangenen Jahren die Nationalspieler Gavin Evans und Chris Doran gespielt. Auch Englands einziger Weltklassespieler, Liam Pitchford, spielt in Deutschland – sogar in der Bundesliga. Die einheimische Liga ist deshalb nicht so stark. Übrigens wurde ich sofort beim ersten Training gefragt, ob ich nicht ein paar Spiele in der British League, der ersten Liga, machen möchte. Dann wäre ich allerdings für den Rest der Saison nicht mehr für Bönen spielberechtigt gewesen, weil es im Tischtennis keine Doppelspielberechtigungen gibt.

Sie haben in der Hinrunde fünf Spiele für Bönen absolviert, obwohl Sie in London gewohnt haben. Wie fühlt sich das an, sich freitags in Heathrow in den Flieger zu setzen, um samstags in Seligenstadt zu einem Tischtennisspiel anzutreten?

Berkenkamp: Um ehrlich zu sein: Das ist schon ein komisches Gefühl. Gerade der Doppelspieltag in Hessen (mit Spielen in Seligenstadt und Frankfurt-Preußen – Anm. d. Red.) hatte es in sich. Freitagmorgen mit dem Flieger von London nach Düsseldorf, abends in Bönen trainieren, Samstagmorgen dann auf nach Seligenstadt, in Frankfurt übernachten, sonntags dann das zweite Spiel, nach dem Spiel direkt zum Frankfurter Flughafen und zurück nach London. Und vom Flughafen zu meiner Unterkunft sind es dann auch noch mal knapp zwei Stunden. So einfach mal eben rüberkommen – das gibt es nicht, auch wenn der Flieger nur knapp eine Stunde braucht.

Wie zufrieden sind Sie mit der Hinrunde der TTF Bönen? Aus Sicht Ihrer Mannschaft, die als Tabellenfünfter überwinterte, und aus persönlicher Sicht?

Berkenkamp: Für uns als Mannschaft war die Hinrunde durchwachsen. Wir haben einige Chancen verpasst, gegen Buschhausen, Wuppertal und auch Nieder-Roden unnötig Punkte verloren. Sonst würden wir noch besser da stehen. Allerdings sind wir noch in Reichweite. Wir werden schauen, was in der Rückrunde möglich ist. Aus persönlicher Sicht bin ich mit meiner ausgeglichenen Bilanz (5:5 Siege – Anm. d. Red.) mehr als zufrieden, da ich im Vergleich zu Deutschland meinen Trainingsaufwand halbiert habe.

Wann kehren Sie fest nach Deutschland zurück?

Berkenkamp: Das Semester in London geht bis Ende Januar. Dann werde ich auch wieder komplett nach Deutschland zurückkehren – und auch wieder in jedem Spiel dabei sein.

Ihr Team könnte mit einer guten Rückrunde noch einmal ganz oben angreifen. Ist das Ihr Ziel?

Berkenkamp: In der Rückrunde werden wir vermutlich in jedem Spiel komplett antreten. Dann sind wir nur ganz schwer zu schlagen, haben in der Hinrunde in der Besetzung keinmal verloren. Wenn jeder Spieler sein Leistungsniveau abrufen kann, ist es absolut möglich, jede Begegnung zu gewinnen. Und das bedeutet natürlich, dass wir oben angreifen werden. Warum soll das auch kein Ziel sein?!

Unverändert in die Rückserie

TTF-Teams behalten ihre Mannschaftsaufstellungen bei

Bereits am 12. Januar startet für die TTF Bönen Teil zwei der Regionalliga-Saison. Mit dem Derby in  Hamm beginnt für die Bönener die Rückrunde – und das ohne personelle Veränderungen. In den vom DTTB bekannt gemachten Aufstellungen sind bei den TTFlern exakt dieselben sieben Akteure gelistet wie schon in der ersten Saisonhälfte.

London-Rückkehrer Jens Berkenkamp und Christoph Waltemode bilden das Spitzenpaarkreuz, Neuzugang Anton Adler und Andreas Rosenhövel gehen am mittleren Paarkreuz auf Punktejagd und Jan Lüke, Jaroslaw Werner und Christopher Pläster teilen sich die Positionen fünf und sechs. „Wir wollten in derselben Aufstellung weiterspielen – und haben auch nicht damit gerechnet, dass es große Probleme geben würde nach den Hinrundenergebnissen unserer Spieler“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg, dessen Team mit 11:7 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz in die Winterpause gegangen war.

Auch die übrigen Regionalliga-Teams blieben größtenteils unverändert. Die gravierendste Neuerung: Beim Meisterschaftsfavoriten TTC Seligenstadt rutschte der bislang überragende Tscheche Ondrej Bagjer für Matthias Bomsdorf ins Spitzenpaarkreuz. „Dadurch wird Seligenstadt sicherlich noch stärker“, sagt Darenberg.

Ebenfalls in unveränderter Besetzung geht Bönens erster Konkurrent Hamm in die Rückrunde. Die starken ausländischen GW-Nachwuchsspieler Vadim Yarashenka, Aliaksandr Khanin und Andrei Fiodarau bleiben allesamt in der zweiten Mannschaft gemeldet. „Ich rechne aber damit, dass sie in der Rückrunde regelmäßig in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen. Vielleicht schon gegen uns“, so Darenberg.

Ebenfalls ohne eine einzige Veränderung geht die Verbandsliga-Vertretung der TTFler in die zweite Saisonhälfte. Im Sieben-Mann-Kader der Bönener bleibt Youngster Nils Maiworm vor Teilzeit-Akteur Sebastian Waltemode der Spitzenmann. „Auch bei der zweiten Mannschaft gab es keinen Grund, irgendetwas zu ändern“, sagte Darenberg.

Weiterhin mit einem acht Spieler starken Kader gehen die TTF III in der Bezirksklasse an den Start. Das liegt vor allem daran, dass mit Jochen Darenberg und Dirk Düsing zwei routinierte Akteure nur noch sporadisch zum Einsatz kommen. Das übrige Bönener Sextett bleibt an den jeweiligen Paarkreuzen dasselbe wie im alten Jahr: Thomas Werthmann und Michael Romanski, Holger Brackelmann und Ralf Werthmann, Alexander Schulte und Lennart Kaubisch.

Die Aufstellungen:

TTF I (Regionalliga): 1. Jens Berkenkamp, 2. Christoph Waltemode, 3. Anton Adler, 4. Andreas Roselhövel, 5. Jan Lüke, 6. Jaroslaw Werner, 7. Christopher Pläster
TTF II (Verbandsliga): 1. Nils Maiworm, 2. Sebastian Waltemode, 3. Daniel Wiezorrek, 4. Marco Goecke, 5. Franz-Josef Hürmann, 6. Jonas Reich, 7. Joel Safar
TTF III (Bezirksklasse): 1. Thomas Werthmann, 2. Michael Romanski, 3. Ralf Werthmann, 4. Holger Brackelmann, 5. Jochen Darenberg, 6. Dirk Düsing, 7. Alexander Schulte, 8. Lennart Kaubisch

Etabliert

TTF III steht nach Abstieg gut da

Nicht oben, nicht unten. Im ersten Spieljahr nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat sich die Drittvertretung der Tischtennisfreunde Bönen in der Bezirksklasse etabliert. „Wir wollten uns mit einer neuen Mannschaft gut zurechtfinden. Das ist uns bisher gelungen“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg.

Recht gut heißt im Falle der Bönener: Tabellenplatz sechs und 13:9 Punkte. „Damit können wir gut leben“, sagt Darenberg. Vor allem damit, dass sein Team auf Abstiegszone, die beim TC Lichtendorf (8:14) beginnt, ein gutes Polster aufweist. „Wir sind gut abgesichert“, meint Darenberg. Dass die TTFler nicht ganz oben angreifen können, war schnell klar: Gegen den Spitzenreiter und designierten Aufsteiger TV Brechten (19:3 Punkte), unterlag Bönen deutlich mit 2:9. „Brechten ist eine andere Liga“, sagt Darenberg, dass der Wiederaufstieg unrealistisch gewesen sei.

Seine Mannschaft spielte eine wechselhafte erste Halbserie. So schlug Bönen etwa den Zweiten GSV Fröndenberg III (9:4), verlor aber gegen den Vorletzten TTVg. Schwerte (5:9). Solche Schwankungen in den Ergebnissen lagen nicht zuletzt am oft wechselnden Personal. Nur einer der gemeldeten TTF-Akteure kam in allen elf Begegnungen zum Einsatz: Alexander Schulte. „Das sorgt natürlich dafür, dass wir nicht in jedem Spiel dieselbe Leistung gebracht haben“, sagt Darenberg. Vor allem ohne ihren Spitzenmann Thomas Werthmann, den im Verlauf der Hinrunde Rückenschmerzen plagten, taten sich die Bönener oftmals schwer. Werthmann (9:4) bildete mit Michael Romanski (11:6) ein oftmals erfolgreiches oberes Paarkreuz. Ähnlich stark punktete lediglich Ralf Werthmann am mittleren Paarkreuz (10:4). Ordentlich fanden sich Schulte (8:9) und Lennart Kaubisch (7:7) ein, die erstmals fest zum Kader der Dritten gehörten. „Die beiden haben das richtig gut gemacht“, sagt Darenberg, der mit seinem Team gerne in der vorderen Tabellenhälfte einlaufen möchte: „Bis Platz zwei ist noch alles möglich.“

TTF III: T. Werthmann 9:4, Romanski 11:6, H. Brackelmann 7:10, J. Darenberg 0:2, R. Werthmann 10:4, Düsing 2:3, Schulte 8:9, Kaubisch 7:7, Markus Franz (Ersatzspieler) 2:2, Torsten Krafft (Ersatzspieler) 2:1, Matthias Hahn (Ersatzspieler) 1:1, C. Wilke (Ersatzspieler) 1:0, Heyer (Ersatzspieler) 2:0, N. Brackelmann (Ersatzspieler) 0:1 – Doppel 17:19

Der Ligaverbleib als erstes Ziel

Darenberg rechnet trotz starker Staffel fest mit Klassenerhalt

Eigentlich hatten sich die Spieler der Regionalliga-Reserve der TTF Bönen das alles ganz anders vorgestellt. Eine ruhige Saison in der oberen Tabellenhälfte, frei von Abstiegssorgen und ab und an mal ein Spitzenteam ärgern. Eigentlich. Die erste Halbzeit der Spielzeit in der Verbandsliga-Staffel zwei aber bereitete den Bönenern mehr Mühe als erwartet: Sie überwintern nach elf von 22 Spieltagen lediglich auf Tabellenplatz acht und haben mit 9:13 Punkten gerade einmal drei Zähler vor dem TV Attendorn und dem ersten Abstiegsplatz. Der Blick der TTFler geht also vorerst nach unten.

„Zwei, drei Punkte mehr würden uns sicherlich mehr Sicherheit geben. Aber insgesamt haben wir noch nicht einmal eine schlechte Runde gespielt“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg. Der ist vor allem von der Stärke der Verbandsliga angetan. „Dadurch dass vor der Saison die Verbandsligen teilweise zusammengelegt wurden, hat das Spielniveau richtig angezogen“, sagt Darenberg. „Es gibt mindestens drei Teams in der Liga, gegen die wir eigentlich keinen Punkt holen können.“ Gemeint sind die in der Tabelle führenden Teams BVB Dortmund II (22:0 Punkte), SV Bommern (18:4) und TTC Schwalbe Bergneustadt (17:5).

„Dann steht man in allen anderen Spielen schon ein wenig mehr unter Zugzwang“, sagt Darenberg.

Dem wurden seine Mannen über weite Strecken der ersten Runde allerdings gerecht. Zwar unterlagen die TTFler gegen alle drei Topteams an den ersten vier Spieltagen deutlich, vor dem letzten Hinrunden-Wochenende mit dem Doppelspieltag gegen Attendorn und das TT-Team Bochum hatte Bönen aber immerhin mit 9:9 Punkten wieder ein ausgeglichenes Punktekonto.

„Wie das letzte Wochenende dann läuft, ist natürlich ein Rückschlag“, sagt Darenberg. Bönen verlor gegen Bochum knapp 7:9 und ausgerechnet gegen den Attendorn, das Bönen mit einem Sieg noch deutlicher hätte distanzieren können, haushoch 2:9. „Das hat uns zurückgeworfen, ganz klar“, sagt Darenberg. Statt mit satten acht Punkten Vorsprung hat Bönen zur Saisonhalbzeit deshalb nur vier Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen.

Dennoch geht Darenberg fest davon aus, dass seine Mannen nicht mehr auf einen Abstiegsplatz fallen werden: „Wir schaffen das. Unsere Qualität ist zu groß.“ Allen voran gilt das für Bönens Topspieler: Neuzugang Nils Maiworm übertraf die Erwartungen seines neuen Klubs um ein Vielfaches. 14:8 Siege feierte die erst 14 Jahre junge Nachwuchshoffnung am Spitzenpaarkreuz – und gehörte damit gleich zu den besten Akteuren der Liga. „Nils hat gezeigt, dass die Verbandsliga für ihn nur eine Durchgangsstation sein wird“, sagt Darenberg.

An der Position zwei aber hatte Bönen Probleme: Sebastian Waltemode kam berufsbedingt nur selten zum Einsatz (2:4 Siege), Daniel Wiezorrek brachte es zwar auf eine achtbare Bilanz (8:11), schlug sich aber immer wieder mit argen Verletzungssorgen herum. „Daniel hat derzeit die Seuche“, sagt Darenberg. An den übrigen Positionen brachte Bönen solide Leistungen: Kapitän Marco Goecke (11:8), Routinier Franz-Josef Hürmann punkteten am mittleren Paarkreuz konstant, die beiden Neuzugänge Jonas Reich und Joel Safar standen dem an den Positionen fünf und sechs in nichts nach. „Wenn jeder in der Rückrunde noch ein bisschen was drauflegt, können wir in der Tabelle sicherlich noch ein wenig klettern“, sagt Darenberg. Wichtiger aber ist ihm, dass seine Sechs im Tableau nicht weiter zurückfällt: „Der Ligaverbleib ist das erste Ziel.“

TTF: Maiworm 14:8, S. Waltemode 2:4, D. Wiezorrek 8:11, Goecke 11:8, Hürmann 6:10, Reich 6:10, Safar 7:7, Romanski (Ersatzspieler) 0:1 – Doppel 17:19

Herbstmeister

Mädchen II bleiben unbesiegt

Mädchen, Bezirksliga: TTF Bönen II – DJK BW Annen II 6:4. Als Herbstmeister gehen die Bönener Mädchen in die Weihnachtspause. Beim Tabellensiebten Annen II leistete Yaren Deniz große Gegenwehr, während die TTF auf Emma Blümel verzichten mussten. Sie gewann alle ihre drei Begegnungen, wenn auch gegen Finja Kaubisch erst im Entscheidungsdurchgang. Es war die erste Saisonniederlage der Bönenerin (Bilanz 19:1). Den Grundstein zum Sieg legten Kaubisch/Selina Buder im Doppel, das sie im fünften Satz für sich entschieden. Kaubisch und Buder besiegten in den Einzeln Marinella Melerra Cruz und Kati Möller. Leona Kornrumpf steuerte mit ihren Vier-Satz-Erfolg über Möller den sechsten Punkt bei.
TTF: Kaubisch/Buder 1:0 – Kaubisch 2:1, Buder 2:1, Kornrumpf 1:2

Schüler, Bezirksliga: TTC GW Bad Hamm – TTF Bönen 8:1. Auch im letzten Hinrundenspiel setzte es für die Schüler der TTF eine hohe Niederlage. Einen versöhnlichen Jahresabschluss erlebte allerdings Khoa Hoang. Er feierte in Hamm seinen zweiten Einzelerfolg. Spannend wurde es nur noch ein weiteres Mal. Jan Teichmann/Luca Bluhm retteten im Anfangsdoppel eine 2:1-Satzführung allerdings nicht ins Ziel.
Nach einem optimalen Start in die Saison, mit einem Unentschieden und einen Sieg, folgten anschließend nur noch hohe Niederlagen. Luca Bluhm weist als einziger eine positive Bilanz auf (10:9). Auch das Doppel Teichmann/Bluhm war mit 6:3 Siegen erfolgreich.
TTF: Teichmann/Bluhm 0:1, Hoang/Hirschberg 0:1 – Teichmann 0:2, Bluhm 0:2,Hoang 1:1, Hirschberg 0:1

Geschlagen

Maiworm scheidet früh aus

Das hatte sich Nils Maiworm ganz anders vorgestellt: Als einer der Mitfavoriten war das Talent der Tischtennisfreunde Bönen am Samstag in die westdeutschen Meisterschaften der Jungen im münsterländischen Rheine gestartet, als geschlagener Achtelfinalist hatte er am Sonntag den Wettbewerb beendet.

Statt eines möglichen Medaillenranges stand für den Spitzenspieler der TTF-Verbandsligamannschaft letztlich eine sehr schmerzhafte Fünf-Satz-Pleite zu Buche. „Das Turnier hat keinen wirklich guten Verlauf genommen für Nils. Gegen seinen ersten ernsthaften Widersacher hat er nicht zu seinem Spiel gefunden – und gleich verloren“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg.

Noch in der Vorrunde sah alles noch ganz gut aus. Seine Vorrundengruppe dominierte der topgesetzte Neu-Bönener nach Belieben. Zunächst besiegte er Marcel Eckmann (SC Buer-Hassel), dann Cedric Görtz (TTCg WRW Kleve) und schließlich Jonas Thorenmeier (SV Bergheim) ohne Probleme, gab nur gegen Thorenmeier einen Satz ab. In der ersten Hauptrunde wartete deshalb ein Freilos.

Im Achtelfinale aber lief es für den TTFler gar nicht mehr rund: Gegen den Martin Schlett (SV DJK Holzbüttgen) fand Maiworm nie wirklich zu seinem Spiel – und hatte am Ende auch noch ein unglückliches Händchen: Schlett entschied die Partie mit 12:10 Punkten im fünften Satz für sich, Maiworm war ausgeschieden. Im Doppel war es zuvor kaum besser gelaufen: Mit seinem Partner Marco Höhn aus Maiworms Ex-Verein TTC Menden-Platteheide setzte es im Achtelfinale eine 1:3-Niederlage gegen Kleeberg/Bode (Tusem Essen/ Bayer Uerdingen).

Jonas Reich, Bönens zweiter Teilnehmer, der erst durch die Absage Gerrit Engemanns (TTC GW Bad Hamm) ins Starterfeld gerutscht war, präsentierte sich in den Gruppenspielen ebenfalls hervorragend. Durch Erfolge über Lukas Wagner (PSV Oberhausen) und Kevin Kupiedo (TTC Mennighüfen) gelang ihm als Zweiter der Sprung in die erste Hauptrunde. Dort war aber gegen Frederic Lange vom Oberligisten SC Arminia Ochtrup nach vier knappen Sätzen Schluss. Im Doppel scheiterte Reich mit Philipp Volmert (Germania Kamen) in Runde eins.

Bronze und Silber für Hürmann

Erfolgreich bei Westdeutschen / Goecke und Elfert im Achtelfinale

Beinahe wäre das Tischtennisjahr 2013 für Franz-Josef Hürmann mit einem großen Titelgewinn zu Ende gegangen. Der Routinier der TTF Bönen hat bei den westdeutschen Meisterschaften der Senioren in Kamen die Goldmedaille nur hauchdünn verfehlt.

Bönens Verbandsliga-Spieler musste sich in der Ü 60-Klasse erst im Endspiel dem Topgesetzten Hans Werner Esser (TTC Homberg) geschlagen geben. Seine Ausbeute in Kamen konnte sich trotzdem sehen lassen: Zu einem zweiten Platz im Einzel gesellte sich ein dritter Platz im Doppel. „Franz-Josef war nah dran. Das ist schade, aber trotzdem ein richtig erfreulicher Ergebnis“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg.

Bis zum Finale spielte Hürmann einen lupenreinen Wettkampf. Seinem Gruppensieg mit drei Erfolgen in drei Spielen ließ die Nummer drei der Setzliste größtenteils ungefährdete Auftritte in der K.-o.-Runde folgen. Der Bönener bezwang Manfred Hardt (SC Fortuna Bonn) im Achtelfinale, Josef Kwasniak (DJK Jugend Eller) im Viertelfinale und schließlich Friedhelm Weyers (TTC Arsbeck) in der Vorschlussrunde allesamt in jeweils vier Durchgängen. Im umkämpften Endspiel aber lief es nicht mehr rund für Hürmann. Der favorisierte Esser setzte sich 12:10, 11:8, 7:11 und 11:7 durch. Ein kleines Trostpflaster aber blieb Hürmann: Einen Startplatz für die deutschen Senioren-Meisterschaften am 2. bis 4. Mai 2014 in Bielefeld dürfte er sicher haben.

Im Doppel bestätigte Hürmann mit seinem Partner Bernhard Reckmeier (TTC Herne-Vöde) die Setzlistenposition eins jedoch nicht: In der Vorschlussrunde ereilte die Titelverteidiger gegen Weyers/Wolfgang Frenzel (Arsbeck/TTC Bottrop) nach fünf Sätzen das aus.

In der Ü40-Klasse der Herren verpasste Hürmanns Mannschaftskollege Marco Goecke die Podestplätze. Zwar gewann auch Goecke seine Vorrundengruppe dank Erfolgen über Marko Gunio (TTC Bergkamen-Rünthe/3:0 Sätze), Ulrich Simons (DJK SV Eschweiler/3:0) und Andreas Langehaneberg (SC Bayer Uerdingen/3:1), dann aber erwischte es ihn im Achtelfinale. Gegen den überraschend starken Stephan Theiß (TTF Bad Honnef), der sich bis ins Halbfinale vorspielte, war Goecke in drei Sätzen unterlegen. Auch im Doppel war für Goecke mit seinem Partner Ludger Ostendarp (TTC Holzwickede) in der Runde der letzten 16 Schluss: Sie unterlagen Jörg Broch/Lars Triebler (Soester TV/SV Spexard) 9:11 im fünften Durchgang.

Karen Elfert überstand durch einen Erfolg über Sabine Becker die Gruppenphase der Ü40-Konkurrenz der Damen. Chancenlos war die Bönenerin aber schließlich im Achtelfinale gegen die spätere Finalistin Annette Offermann (TTC GW Brauweiler, 0:3). Im Doppel unterlag sie mit ihrer Partnerin Elke Mittermüller ebenfalls im Achtelfinale dem Duo Cornelia Kober/Petra Jenisch (FTV Düsseldorf/TTVg WRW Kleve, 1:3).

TTF-Trio zur Westdeutschen

Elfert, Goecke und Hürmann in Kamen am Start

Eine kurze Anreise zu den westdeutschen Meisterschaften der Senioren haben drei Tischtennisfreunde aus Bönen. Die Titelkämpfe richtet Germania Kamen nämlich am Wochenende im Schulzentrum Gutenbergstraße in zwei Hallen aus. Und wie im Vorjahr vertreten Karen Elfert, Marco Goecke und Franz-Josef Hürmann die TTF-Farben.

Eine schwere Gruppe hat Karen Elfert erwischt. Die einzige Teilnehmerin aus dem ganzen Kreis Unna trifft in der Ü 40 gleich im ersten Spiel am Samstag um 9 Uhr auf Katja Schmidt, ehemalige Zweitliga-Spielerin vom TTK Anröchte und amtierende Deutsche Meisterin ihrer Altersklassen. Auch Elferts beiden übrigen Kontrahentinnen sind deutlich höher gelistet als sie.

Bessere Chancen, die Vorrunde zu überstehen, hat da schon Marco Goecke. „Die Ü 40-Konkurrenz ist stark besetzt“, sagt aber TTF-Trainer Walter Darenberg, der dem Bönener Verbandsliga-Spieler dennoch einiges zutraut. Auch Goecke bestreitet sein erstes Spiel am Samstag um 9 Uhr. Im Doppel tritt er mit dem Holzwickeder Ludger Ostendarp an, den er aus der Liga kennt. Gemeinsam ist ein Treppchenplatz in Reichweite.

Als einer der Mitfavoriten geht Franz-Josef Hürmann in den Ü60-Wettbewerb. Bönens Routinier aus der Verbandsliga-Mannschaft erreichte im Vorjahr das Endspiel, in dem er Waldemar Zick aus Buschhausen unterlag. Im Doppel geht Hürmann sogar als Titelverteidiger ins Rennen. Diesen Coup wollen er und sein Partner Bernhard Reckmeier (TTC Herne-Vöde II/Landesliga) gerne wiederholen. Hürmann kämpft am Samstag ab 15 Uhr um Punkte.