Zaferna XIX. (25.07. – 08.08.2015)

„Hier kommt und geht jeder, wie er will“, war die Meinung von Organisator Franz-Josef Hürmann in Bezug auf die diesjährige Zaferna-Freizeit. Grund zur der Aussage hatte er genug. Nur die Hälfte der Gruppe reiste am Samstag geschlossen an. Andere kamen erst am Sontag zum späten Frühstück oder gar zum Mittagessen, auch wurde der Urlaub für eine wochenendliche Stippvisite zu Hause unterbrochen, um nach einer ausgedehnten Feier am Sonntagmittag wieder zurück zu kehren. Auch frühzeitige Abreisen im Laufe der Zeit oder Gäste, die nur ein paar Tage blieben, gab es in diesem Jahr.

Alles in allem war es aber wieder eine gelungene Fahrt mit vielen schönen Erlebnissen:

Abendessen: Wie in jedem Jahr gab es einen sehr vielseitigen kulinarischen Speiseplan.

Bärenkopf: Ein Gipfel, ein Geheimtip… Wegloser Aufstieg, belohnt mit einem herrlichen Blick über das Kleinwalsertal. In diesem Jahr brauchten wir zwei Anläufe. Der erste „Versuch“ wurde durch zu früh einsetzendes Schlechtwetter an der „Kuhschissalpe“ abgebrochen (Jenny, Fabi, Martin, Thiemo). Der zweite „Versuch“ (Martin, Simon und Thiemo) wurde mit Simons Überschreitung zum kleinen Widderstein erfolgreich abgeschlossen. Zu bemerken sei noch das wundervolle Feld blühenden Eisenhuts auf dem Gipfel.

Essen: Die Sonna-Alp lockte uns auch in diesem Jahr zu kulinarischen Zwischenmahlzeiten.

Gottesackerplateau: Zwei Touren, Nebel und Sonnenschein. In der ersten Woche wagten wir uns bei leichtem Nebel, das Plateau zu begehen. In der zweiten Woche, bei herrlichem Sonnenschein, wurde FJ von Simon geputscht und die Gruppe – zur Freude von FJ – bis zu den Gottesackerwänden geführt.

Hüttenabend – Grillabend: Der Grillabend auf der Sonna-Alp hat es uns angetan. Leckereien aus dem Smoker, ein riesiges Salat-Buffet, verschiedene Brote, Dips und Saucen… Dazu Russ, Nuss und Kuss!

Jürgen Ralf Klopp: Endlich hat Ralf es auch auf die Hütte geschafft. Ich hoffe, du fährst wieder mit.

Kleiner Widderstein: „Erstbesteigung“ durch Simon. Nun ist er mir einen „Klassiker“ voraus. Aber Obacht, ich werde kontern.

Lied: Fabi und Thiemo hatten gleich zwei Bekannte „eingeschleust“. Eine davon, Jenny, sang auf dem Abstieg vom Gottesacker ein Liedchen in hessischer Mundart, was FJ dazu bewegte – gemeinsam mit Fabi – unter der Dusche ein neues Zaferna-Lied zu dichten.

Nusslikör: In diesem Jahr pries Andrea auf der Sonna-Alp eine neue Spezialität an: Edle Nuss. Dieser Gaumenschmaus hat es sofort geschafft, sich in unsere Sinne und Rituale einzuprägen.

Ornithologen: Mit Thiemos und Fabians Bekannten haben in diesem Jahr die Ornis Einzug in unsere Gruppe gehalten. Alex bereicherte unseren Horizont mit seinem großen ornitologischen Kenntnissen und brachte den Zitronenzeisig ins Gespräch.

Portal: Andys Begeisterung für „Ingress“ schwappte auf unsere Gruppe über. An einem Regentag machte sich eine kleine Gruppe auf, um Portale in und um Riezlern zu „erobern“. Ein Erlebnis auf dem Hahnenköpfle bleibt mir dabei auch im Gedächtnis. Als ein anderer Bergsteiger den Gipfel erreichte schaute Andy mehrfach auf sein Smartphone, ob dieser ihm das nicht gerade eingenommene Portal wieder abluchsen wollte. Zum Glück war es keiner der „Grünen“ oder Blauen.
UND: Wir haben ein Portal eingerichtet.

Reutte: Ein Besuch an der „highline179“, der längsten Fußgängerbrücke der Welt im Tibet Style, war eines der Highligts in diesem Urlaub. Die „Bezwinger“ schwärmen heute noch davon…

Sonnenaufgang am Walmendinger Horn: Abmarsch um vier Uhr morgens, im Mondschein auf das Walmendinger Horn. Und dann… Ein herrlicher Sonnenaufgang über den Gipfeln des Allgäus. Morgenrot, ein heller Feuerball, der zügig hinter den Bergen hervorklettert und schnell Wärme verbreitet. Dazu vielseitiger Genuss: Kaffee, Brötchen, Landjäger, Kippchen und eine Gipfelhalbe.

Tabu: In diesem Jahr taten sich ungeahnte Fähigkeiten in Niklas auf. Zur Bewunderung aller sprudelten die Erklärungen nur aus ihm heraus. Allerdings stellte die Erklärung des Begriffs „Gedöns“ sogar für Holger eine große Herausforderung dar.

W-LAN: Ein Blitzeinschlag hatte in diesem Jahr wiederholt das Modem beeinträchtigt. Gut, dass es schon in den ersten Tagen einen neuen W-LAN-Router gab. Nicht auszudenken, dass man ganze zwei Wochen ohne kostenloses Internet hätte verbringen müssen. Miteinander Zeit verbringen, spielen, gar reden…

Zaferna XX. (2016): Wir freuen uns!!!

MDT

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