TTF-Frauen sichern sich Bronzemedaille bei Deutschen Pokalmeisterschaften
Bönen – Die Tischtennis-Frauen der TTF Bönen haben ihren Heimvorteil genutzt: Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen, die am Himmelfahrts-Wochenende in Hamm ausgetragen wurden, holten sich die TTFlerinnen in der Damen-B-Klasse die Bronzemedaille.
Wie schon im Vorjahr war der TV Boos Endstation für die TTF: Im Halbfinale mussten die Tischtennis-Freundinnen sich den Bayerinnen mit 2:4 geschlagen geben. Und ebenfalls wie im Vorjahr, als Bönen Boos allerdings im Viertelfinale unterlegen gewesen war, gewann der Club aus dem Unterallgäu im Anschluss an den Sieg gegen die TTFlerinnen die gesamte Konkurrenz.
In der Vorrunde hatte sich die TTF-Mannschaft, die aus den Nachwuchsspielerinnen Satu Loeliger, Maja Selberg und Luisa Niebiossa sowie aus Alexandra Thätner bestand, souverän durchgesetzt. Die Erfolge gegen die rheinland-pfälzische Vertreterin TSG Heidesheim und den TTV Weinheim-West aus Baden-Württemberg (jeweils 4:0) waren deutlich. Und auch im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegen den TTC Berlin Eastside setzte sich Bönen ohne große Mühe durch. Nach einem 0:1-Rückstand gab es einen 4:1-Erfolg, mit dem Bönen als Gruppenerster in die K.-o.-Runde weiterzog. Im Viertelfinale kam es dort zum NRW-Duell mit der DJK Franz-Sales-Haus Essen. Auch dieses Mal lagen die TTFlerinnen zunächst 0:1 zurück – und auch dieses Mal gewannen sie 4:1. Dabei ragte primär der 3:2-Erfolg der jüngsten TTF-Akteurin Loeliger gegen Essens Spitzenspielerin Höller heraus.
Auch das Halbfinale gegen Boos bot den Tischtennis-Freundinnen Siegchancen. Loeliger und Selberg hatten den erneuten 0:1-Rückstand mit zwei Einzel-Erfolgen zu einer 2:1-Führung umgewandelt. Dieses Mal aber kippte die Partie erneut – jedoch zugunsten des Favoriten. Mit einer knappen 2:3-Niederlage von Niebiossa ging das Viertelfinale letztlich 4:1 an Boos, das sich am Sonntag mit einem Final-Erfolg gegen den TTC indeland Jülich den Titel sicherte. JAL