Zaferna VIII. (24.08. – 31.08.2004)

Nach nur einem dreiviertel Jahr Pause machten sich die Zaferna-Freunde unseres Vereins am Samstag Morgen früh auf, um in das geliebte Kleinwalsertal zu fahren. Reibungslos klappte die Fahrt mit den drei PKW und dem Kleinbus der Gemeinde und so stand die Gruppe gegen 14.50 Uhr an der Talstation des Liftes. Als alles Gepäck hinaufgeliftet und die Hütte (1.450 m) bezogen war, hielt Franz-Josef seine ausführliche Einführungsrede, da in diesem Jahr viele neue Gesichter mit dabei waren. Volker begann danach mit seiner ersten Trainingseinheit. Wie in jedem Jahr wurde der Spüldienst per Dart-Turnier bestimmt.

Am Sonntag begann die Woche bei strahlendem Sonnenschein und dem altbewährten Spatziergang nach Baad. Dort lud das Dorffest zu einer kühlen Erfrischung ein. Margret und Wigbert gewannen als erstes Tanzpaar vor der Bühne eine CD, die an den Abenden alpenländische Klänge in die Hütte brachte. Während ein Teil der Gruppe weiter zur Bärgrunthütte (1.408 m) ging, fuhren Andere mit Bus und Lift zurück, um die strahlende Höhensonne vor der Hütte zu genießen…

Montags stand das Bergabenteuer auf dem Programm. Nachdem einige Teilnehmer sich zunächst zierten den Gurt anzuziehen, waren hinterher alle am Kletterfelsen aktiv. Alle Teilnehmer meisterten den Balanceakt über die Schlucht und rasten anschließend über den „Flying Fox“. Nach einem weiteren Fußmarsch seilte man sich 40 Meter von der Talbrücke ab und wurde mit einem herrlichen Kuchen in Riezlern belohnt. Abends kamen die Nägel zum Einsatz, die Franz-Josef und Wigbert tags zuvor im Bärgrundtal erstanden hatten.

Nach einem Pausetag am Dienstag – den manche zum Ausflug nach Oberstdorf nutzten – machte sich die Gruppe auf, um mit der Gondel hinauf zum Walmedingerhorn (1.940 m) zu fahren. Auf dem Gipfel bot sich ein grandioser Blick auf den Hohen Ifen, den Großen Widderstein und die drei Schafalpenköpfe. Die Gruppe teilte sich. Einige wählten den Höhenweg, der andere Teil ging den Weg über den Kamm und die Ochsenhofer Köpfe (1.900 – 2.000 m), bis man sich schließlich in der Ochsenhofer Scharte traf, um den gemeinsamen Rückweg über die Schwarzwasserhütte (1.651 m) anzutreten. Nach der Jause splittete sich die Gruppe an der „Badewanne“, wo Franz-Josef, Wigbert und Martin ein Bad unter einem Wasserfall genossen. An der Melköde (1.346 m) gab es frischen Bergkäse und einen (oder vielleicht auch zwei) Obstler zu kaufen. Wer glaubt, dass man mit dem Bus fahrend eher auf der Zaferna Hütte ankommt, hat sich um längen verschätzt…

Die Gerichtsverhandlung des Mörder-Spiels rundete den Abend ab.

Die Cracks machten sich am Donnerstag um kurz nach sechs Uhr auf, um TTF-Zaferna-Geschichte zu schreiben. Hinab nach Mittelberg, durch das Gemsteltal hinauf zum Gemstelpass (1.971 m) und an der Widdersteinhütte vorbei, erreichten Frederic, Sven, Volker und Martin, angeführt von Franz-Josef um 11.20 Uhr den Gipfel des Großen Widderstein (2.533 m). Die lange Schlusspassage mit Schneefeldern und Kletterei wurde mit einem grandiosen Gipfelblick auf die mehr als eintausend Meter tiefer liegende Zaferna-Hütte belohnt. Belohnt wurde auch Franz-Josef, der sich bei einem Bad im Hochalpsee (1.930 m, ca. 8°C Wassertemperatur!) abkühlte. Der Abstieg führte erneut zur Bärgrunthütte und hinab nach Baad. Die Anderen genossen einen freien, sonnigen Tag an der Hütte, einige fuhren nach Kempten zum Stadtbummel.

Wie in jedem Jahr stand am Freitag ein Besuch der Breitachklamm auf dem Programm. Mit dem Bus fuhren die Tischtennis-Freunde zur Walserschanz und machten – nach zwei Besuchen im Winter bei Schnee und Eis – einen herrlichen Spatziergang durch die Klamm. Beim anschließenden Mittagessen genoss man mit den Wirtsleuten der Alpe Dornach ein Begrüßungsschnäpschen, da man dort, seit vielen Jahren bekannt, gerne einkehrt um Leberkäs’ und Weiswurst zu verzehren. In Mittelberg lockte der Minigolfplatz zu einem Wettstreit. Am Nachmittag wurde im Internet per Webcam an der Sonna Alpe ein Gruppenfoto aufgenommen.

Abends wurden im Freien die Finalspiele des Tischtennisturniers ausgespielt. Beim Grillen und dem anschließenden Lagerfeuer blieb man lange draußen sitzen.

Am Samstag teilte man sich zur Rückfahrt in zwei Gruppen auf. Der erste Teil stieg zu Fuß ab (der Lift fuhr um 7.00 Uhr noch nicht), um den Kleinbus wie vereinbart zwischen 15 und 16 Uhr in Bönen an die Absolventen des Trainingslagers in Montpellier zu übergeben. (Wir waren zur vereinbarten Zeit an der Halle…) Der andere, größere Teil räumte die Hütte auf, putzte und rundete den Urlaub mit dem obligatorischen Essen im Café Westeck ab.

Nachdem die Heimfahrt ohne Probleme überstanden war – Martins Polo kam vor Evas Zafira an!!! – lockten zum Abschluss der schönen Woche Grillwürstchen und kühle Getränke die Zaferna-Fahrer zur Sporthalle. Diese Neuheit fand große Zustimmung und wird bestimmt in das feste Programm aufgenommen.

MDT

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