Zweimal Remis

Für TTF-Damen war mehr drin

Damen, Bezirksklasse: TTF Bönen – TuS Scharnhorst 5:5. Durch das Unentschieden zwischen bleiben beide Teams in diesem Jahr noch ohne Sieg. Dennoch dürfte das Unentschieden dem TuS mehr geholfen haben. Denn auch wenn der BVB II verloren hat, haben sich die TTFler kein Polster zum Relegationsplatz aufgebaut.

Nach gutem Beginn und durch Einzelerfolge von Karen Elfert (2), Jasmin Heuermann und Claudia Kaubisch erspielten sich die Damen eine gute 4:2-Führung. Im Anschluss jedoch entschied nur noch Claudia Kaubisch ein Einzel für sich, so dass die TTFlerinnen mit der Punkteteilung leben mussten. Den Sieg auf dem Schläger hatte Jasmin Heuermann in ihrem letzten Einzel. Sie musste sich jedoch im Entscheidungssatz geschlagen geben.

TTF I: K. Elfert/C. Kaubisch 0:1 – K. Elfert 2:1, C. Kaubisch 2:1, Heuermann 1:2

Bezirksklasse: TTF Bönen II – TTC Herne-Vöde 5:5. Ebenfalls ein Unentschieden erspielte sich die zweite Damenmannschaft gegen den Favoriten aus Herne. Allerdings profitierte sie auch davon, dass der TTC ersatzgeschwächt antrat, so dass am Ende sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen lag.

Eine Nummer zu groß für die jungen TTFlerinnen war Meike Hentschel. Sie gewann alle ihre Einzel und das gemeinsame Doppel mit Doris Majorek und war so an vier der fünf Punkte der Gäste beteiligt. Johanna Bambach erreichte gegen Hentschel gleich im ersten Einzel des Tages immerhin den Entscheidungssatz, verlor aber ebenfalls. Es war das Schlüsselspiel, dass den Sieg hätte bringen können.

TTF II: J. Bambach/F. Kaubisch 0:1 – J. Bambach 1:2, F. Kaubisch 2:1, M. Elfert 2:1

Mädchen, Verbandsliga: TTF Bönen – TTC Menninghüffen 8:1. Damit haben die TTFlerinnen nicht gerechnet. Mit einem mehr als deutlichen Erfolg gegen Menninghüffen festigten die Mädchen den zweiten Tabellenplatz. Dabei profitierte Bönen nicht nur davon, dass der TTC nicht seine beiden Damen-Oberliga-Spielerinnen einsetze. Die Gäste traten sogar mit vier Ersatzspielerinnen an. Unter diesen völlig neuen Umständen entwickelte sich ein eindeutiges Spiel. Lediglich Finja Kaubisch musste sich der TTC-Spitze Angela Wiens geschlagen geben. Johanna Bambach gab gegen diese einen Satz ab. Die übrigen Partien gingen klar mit 3:0 an die Gastgeberinnen.

TTF: Bambach, Kaubisch, Elfert, Blümel

Glanzvorstellung

TTF bezwingen Herbstmeister

Die TTF Bönen sind auf den zweiten Tabellenplatz der Tischtennis-Regionalliga gestürmt. Im Topspiel beim ASV Wuppertal boten die Bönener eine herausragende Leistung. Sie hielten Herbstmeister mit einem 9:4-Sieg nieder und schoben sich im Tableau neben dem nun punktgleichen ASV, der zudem dieselbe Spieldifferenz aufweist. „Das war eine Glanzvorstellung, vielleicht unsere beste Leistung der Saison“, sagte ein hoch zufriedener TTF-Trainer Walter Darenberg nach der knapp dreieinhalbstündigen Begegnung.

Die Partie begann mit etlichen umkämpften Spielen. Die ersten gingen zunächst an die Gäste. Das Spitzendoppel Christoph Waltemode/Jan Lüke (gegen Bernd Ahrens/Thorsten Wrobel) setzte sich ebenso in fünf ausgeglichenen Sätzen durch wie die stark auftrumpfenden Jens Berkenkamp/Anton Adler gegen das ASV-Topduo Minh Tran Le/Konstantin Schröder. Wuppertal aber schlug zurück: Zunächst durch das dritte Doppel in Person von Tim Lindner/Michael Höhl (3:0 gegen Andreas Rosenhövel/Jaroslaw Werner). Zwar rettete Waltemode eine 2:0-Satzführung gegen Tran Le ins Ziel, doch Berkenkamp (1:3 gegen Ahrens) und Rosenhövel in einer hochklassigen Begegnung mit Schröder (2:3) kassierten Pleiten.

Die Spieluhr stand bereits bei zwei Stunden, als die Partie beim Stand von 3:3 noch vollkommen ausgeglichen war. Bönen aber sollte die restlichen Spiele des ersten Durchlaufs nutzen, um sich vorentscheidend abzusetzen. Der Schlüssel dazu war der Fünf-Satz-Krimi von Adler gegen Lindner, in dem der Bönener einen 4:8-Rückstand im Entscheidungssatz aufholte – um in der Verlängerung zu triumphieren. „Das war der wohl wichtigste Punktgewinn des Nachmittags“, sagte Darenberg. Es folgten souveräne 3:1-Erfolge von Lüke (gegen Wrobel) und dem formstarken Werner (gegen Höhl). „Mit den Siegen hatten wir Wuppertal den Zahn gezogen“, sagte Darenberg.

Die deutliche 6:3-Führung beflügelte Bönen in der zweiten Einzelrunde – und das, obwohl das Spitzeneinzel von Berkenkamp gegen den Tran Le für Bönen in vier Sätzen verloren ging. „Jens fehlen noch einige Trainingseinheiten zur Bestform“, so Darenberg über seinen gerade erst von einem Auslandssemester aus London zurückgekehrten Topmann.

Berkenkamps Niederlage aber sollte die letzten Bönener des Abends bleiben. Waltemode deklassierte Ahrens, Adler brachte Schröder seine erste Rückrunden-Niederlage bei und Rosenhövel, der nach auskurierter Schulterblessur wieder im Team stand, setzte mit einem eindrucksvollen 3:0-Erfolg gegen Lindner den Schlusspunkt. „Wir haben heute an allen Positionen eine sehr gute und vor allem konstante Leistung abgerufen“, sagte Darenberg, dessen Team (17:9 Punkte) nun die Verfolgung von Klassenprimus TTC Seligenstadt (19:5) aufgenommen hat.

Die Ergebnisse: Tran Le/Schröder – Berkenkamp/Adler 11:7, 7:11, 11:6, 6:11, 9:11; Ahrens/Wrobel – Waltemode/Lüke 10:12, 11:8, 15:13, 8:11, 8:11; Lindner/Höhl – Rosenhövel/Werner 11:3, 11:9, 11:6; Tran Le – Waltemode 5:11, 9:11, 11:8, 11:4, 5:11; Ahrens – Berkenkamp 11:9, 6:11, 11:7, 11:8; Schröder – Rosenhövel 9:11, 10:12, 11:7, 11:6, 12:10; Lindner – Adler 11:3, 16:14, 8:11, 10:12, 10:12; Höhl – Werner 11:9, 10:12, 8:11, 6:11; Wrobel – Lüke 11:7, 12:14, 5:11, 4:11; Tran Le – Berkenkamp 6:11, 11:6, 13:11, 11:6; Ahrens – Waltemode 4:11, 4:11, 7:11; Schröder – Adler 11:8, 6:11, 10:12, 11:13; Lindner – Rosenhövel 10:12, 9:11, 7:11

Zu Wuppertal aufschließen

TTF gastiert als Dritter beim Zweiten

Das Topspiel der Regionalliga am kommenden Wochenende findet in Wuppertal statt. Das allein ist wenig verwunderlich, spielt mit dem ASV dort der Herbstmeister, der erst am vergangenen Wochenende erstmals seit etlichen Wochen seine Tabellenführung abgeben musste. Zu Gast haben die Wuppertaler am Sonntag (14 Uhr, Sporthalle an der Thornstraße) den aktuellen Dritten des Tableaus – und der heißt TTF Bönen.

Es geht um nicht weniger als um die Verfolgerrolle von Spitzenreiter TTC Seligenstadt. Zu dem könnte sich Bönen mit einem Sieg in Wuppertal aufschwingen. „Wir richten unseren Blick derzeit nach oben“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg. Aus gutem Grund: Mit einem 9:6-Sieg beim SV DJK Holzbüttgen festigten die Bönener (15:9) am letzten Sonntag ihren dritten Rang, während Wuppertal (17:7) am vergangenen Spieltag gleich zweimal Punktverluste hinnehmen musste. Zunächst bei der Niederlage gegen Seligenstadt (6:9), dann beim abstiegsbedrohten TG Obertshausen (8:8). Bönen steht vor dem direkten Duell am Sonntag nur noch zwei Punkte hinter Wuppertal – und genau die gibt es nun zu vergeben. „Wir gehen in das Spiel, weil wir zu Wuppertal aufschließen möchten“, sagt Darenberg.

Bönen könnte schon jetzt vor Wuppertal stehen – zumindest dann, wenn das Hinspiel nicht gewesen wäre. In dem kassierte Bönen eine seiner bisher nur zwei Saisonniederlagen. Ohne Spitzenmann Jens Berkenkamp verloren die TTFler in heimischer Halle verdient 5:9. „Wir waren schlecht, Wuppertal gut. So einfach war das“, sagt Darenberg. Kennt aber gleichwohl gute Gründe, dass sich das Blatt im zweiten Anlauf wendet: „Wir sind jetzt besser in Form – und haben Jens wieder mit an Bord“, sagt Darenberg.

Mit Spitzenmann Berkenkamp ist Bönen in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. Sorgen bereitet Darenberg allerdings der Zustand seines Kapitäns: Andreas Rosenhövel plagen Schulterprobleme, die einen Einsatz zuletzt gegen Holzbüttgen nicht möglich machten. „Wir hoffen allerdings, dass wir gegen Wuppertal aus dem Vollen schöpfen können“, sagt Darenberg. Das wird im Zweifel nötig sein. Der ASV, langjähriger Regionalliga-Rivale der Bönener, ist das Überraschungsteam der Saison. Vor dem vergangenen Wochenende hatte Wuppertal erst vier Minuspunkte auf dem Konto. „So weit oben hatte ich die Wuppertaler nicht erwartet“, sagt Darenberg. Das liegt vor allem am mittleren Paarkreuz, wo Konstatin Schröder und Tim Lindner zu den ligaweit Besten zählen. Schröder ist im neuen Jahr noch ungeschlagen (6:0). „Die Mitte ist Wuppertals Herzstück“, sagt Darenberg.

Vorteile möchte sich Bönen allerdings vor allem am Spitzenpaarkreuz um Rückkehrer Berkenkamp und den zu alter Stärke zurück gekehrten Christoph Waltemode erspielen. „Es wird am Ende auf einige wenige Punkte ankommen – und die möchten wir diesmal gerne machen“, so Darenberg.

TTF: Berkenkamp, C. Waltmode, Adler, Rosenhövel (?), Lüke, Werner, Pläster

Unerwartet

Spitzenspiel für TTF III

Bezirksklasse: GSV Fröndenberg III – TTF Bönen III (Samstag, 18.30 Uhr, Sporthalle der Grundschule Fröndenberg). Dass die dritte Mannschaft  der TTF Bönen in dieser Saison noch einmal an einem Spitzenspiel beteiligt sein würde, hatten sich die Bönener wohl selbst nicht gedacht. Doch nach drei Siegen in der Rückrunde in Folge ist es am Samstag so weit: Bönen gastiert morgen beim GSV Fröndenberg III – heißt: Der Tabellendritte gastiert beim Tabellenzweiten. „Wenn man Dritter ist, wäre man natürlich lieber Zweiter“, sagt Darenberg vor dem Topspiel. Gerade in der Bezirksklasse könnte der zweite Tabellenplatz eine große Bedeutung haben. Denn er könnte zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigen. „Wir können nicht mehr absteigen, deshalb ist unser Ziel – Stand heute – dieser zweite Tabellenplatz“, sagt Darenberg. Wie wichtig dafür ein Sieg im benachbarten Fröndenberg wäre, zeigt ein Blick auf der Tabelle: Bönen (19:9) könnte mit einem Erfolg gegen Fröndenberg (22:6) den Rückstand auf nur einen Punkt verkürzen. „Für uns ist das sicherlich ein Endspiel. Wir müssen gewinnen, wenn wir noch an Fröndenberg vorbei möchten“, sagt Darenberg. Bisher überzeugte sein Team in der Rückrunde gegen den schlagbaren Gegner aus Kalthof, Schwerte und Dortmund-Scharnhorst, obwohl Spitzenmann Thomas Werthmann verletzungsbedingt ausfiel. Fröndenberg aber ist ein anderes Kaliber. „Diesmal sind wir Außenseiter“, sagt Darenberg. Auf den Einsatz von T. Werthmann hofft Darenberg, der im Spitzenspiel gerne seine Bestbesetzung aufbieten möchte, allerdings noch.

TTF: T. Werthmann (?), Romanski, Brackelmann, R. Werthmann, Schulte, Kaubisch

Damen unter Druck

Bezirksklasse, Damen: TTF Bönen – TuS Scharnhorst (Sa., 17.30 Uhr, Sporthalle der Pestalozzischule). Ein wichtiges Spiel haben die Damen der TTF morgen vor der Brust. Sie spielen gegen den in der Rückrunde ebenfalls noch sieglosen TuS Scharnhorst. Zwei Punkte der Tischtennisfreundinnen sind fast schon Pflicht, denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz schmilzt immer weiter und ist mit gerade einmal zwei Punkten nicht mehr ein großes Polster.

Beide Mannschaften begegnen sich vom Personal her auf Augenhöhe. Über Sieg oder Niederlage wird die oft zitierte Tagesform beider Teams entscheiden.

TTF: K. Elfert, C. Kaubisch, Heuermann

Bezirksklasse, Damen: TTF Bönen II – TTC Herne-Vöde (So., 10 Uhr, Sporthalle der Pestalozzischule). Der Tabellenvierte gastiert am Sonntagmorgen in Bönen. In der Hinrunde setzte es für das junge Team die Höchststrafe. Dieses 0:10 wollen die Mädchen unbedingt vermeiden und nach Möglichkeit selbst einen Punkt holen.

TTF: J. Bambach, F. Kaubisch, M. Elfert

Verbandsliga, Mädchen: TTF Bönen – TTC Menninghüffen (Sa. 15 Uhr, Sporthalle der Pestalozzischule). Für die Bönener Mädchen geht es morgen darum, nicht zum Tabellenende durchgereicht zu werden. Ob die Mädchen überhaupt gegen den Tabellenfünften überhaupt eine Chance haben, hängt davon ab, ob die Oberliga-Spielerinnen Sina Tiemann und Heindrikje Haas mit anreisen.

TTF: Bambach, Kaubisch, Elfert, Blümel

TTF-Jungen erobert die Spitze

Jungen-Bezirksklasse: TTF Bönen – DSC Wanne-Eickel 8:0. Die TTF-Jungen haben die Tabellenspitze der Bezirksklasse erobert. Gegen den DSC fuhren sie einen klaren Erfolg ein. In der Hinrunde hatte es nur zu einem Unentschieden gereicht, doch nun überließen die Bönener Wanne-Eickel nicht einen einzigen Satzgewinn. Allerdings traten die TTFler diesmal auch wieder mit Männer-Verbandsliga-Akteur Jonas Reich an.

Durch die zeitgleiche Niederlage des bisherigen Tabellenführers Westfalia Rhynern gegen den TTC Herne-Vöde steht Bönen nun an der Spitze.

TTF: Kaubisch/Reich 1:0, Heyer/Brackelmann 1:0 – Reich 2:0, Kaubisch 2:0, Heyer 1:0, Brackelmann 1:0

Schüler-Bezirksliga: TuS Sundern – TTF Bönen 1:8. Den dritten Sieg der Saison fuhren die TTF-Schüler gegen den Tabellenletzten TuS Sundern ein. Dabei musste sich lediglich das Doppel Max Wirth/Khoa Hoang zu Beginn im Entscheidungssatz geschlagen geben. Durch diesen Erfolg kletterten die Bönener einen Platz nach oben und belegen nun den achten Rang.

TTF: Teichmann/Bluhm 1:0, Wirth/Hoang 0:1 – Bluhm 2:0, Teichmann 2:0, Wirth 2:0, Hoang 1:0

Starke Konkurrenz

Westdeutsche Meisterschaften gut besetzt / Bönener behaupten sich

Für Nils Maiworm sind die westdeutschen Meisterschaften der Schüler im ostwestfälischen Salzkotten nicht mit dem erhofften Ergebnis zu Ende gegangen. Der Verbandsliga-Akteur, der im Einzel als Nummer zwei und im Doppel gar aus Nummer eins der Setzliste in der prestigeträchtige Turnier gestartet war, verpasste in einer hochkarätig besetzten Konkurrenz die Medaillenränge knapp.

„Der Wettbewerb war klasse besetzt. Da kann es passieren, das man frühzeitiger ausscheidet, wenn man nicht seinen besten Tag erwischt“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg, der seinem Schützling durchaus mehr zugetraut hatte.

Durch die Gruppenspiele wanderte Maiworm zunächst mühelos. Marlon Thies (TV Borken), Jona Steingen (Borussia Düsseldorf) und Till Hübner (SV Bergheim) blieben gegen den Bönener ohne Satzgewinn. Der Gruppensieg bescherte dem TTF-Verbandsliga-Akteur nicht nur den Einzug in die Hauptrunde, sondern dort auch ein Freilos für das Achtelfinale. Dort landete er gegen Christian Kaltchev (TTC GW Grevenbroich) einen ungefährdeten Vier-Satz-Erfolg. In der Runde der letzten Acht bot Maiworm gegen den für den Oberligisten TG Neuss startenden Karl Walter eine blutleere Vorstellung, kam 8:11, 5:11 und 6:11 unter die Räder. „Das war leider Nils‘ schlechtesten Spiel des Turniers – zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt“, sagte Darenberg.

Durchaus vergleichbar für den Bönener lief der Wettbewerb im Doppel, den er an der Seite von Cedric Görtz vom Verbandsligisten TTVg. WRW Kleve bestritt. Die topgesetzte Paarung nahm nach einem Freilos in der ersten Runde die Hürde Antwerpes/Hülskamp (SV DJK Holzbüttgen/MTV Dinslaken) in vier Sätzen. Im Viertelfinale aber, kurz vor den Medaillenrängen, machte das Duo gegen Jayson Krause/Sebastian Luckey (SV Moltkeplatz Essen/TTV Ronsdorf) ein unglückliches Spiel. Das ging nach fünf umkämpften Durchgängen an die Außenseiter. „Zumindest einmal hätte Nils den Sprung ins Halbfinale verdient gehabt“, meinte Darenberg.

Davon weit entfernt blieben die Starterinnen der TTF bei den A-Schülerinnen. Das war allerdings wenig verwunderlich, traten die TTFlerinnen Johanna Bambach, Malina Elfert und Finja Kaubisch doch mit geringeren Zielsetzungen an. „Die drei Mädels haben ein sehr gutes Turnier gespielt“, sagte Darenberg daher.

Das galt besonders für Bambach. Die wurde Zweite ihrer Vorrundengruppe hinter der topgesetzten, späteren Siegerin Wan Qian (SV DJK Holzbüttgen). Durch einen Erfolg über Hannah Schönau (DJK TTF Kreuzau) schaffte Bambach schließlich gar den Sprung ins Achtelfinale, wo gegen die spätere Halbfinalistin Sarah Usbeck (Borussia Düsseldorf) allerdings kein Satzgewinn drin war.

Einen unglücklichen Verlauf nahm das Turnier für Malina Elfert. Elfert überragte zunächst in ihren drei Gruppenspielen, die sie als Außenseiterin ungeschlagen überstand. Aus ihrer starken Setzposition als Gruppensiegerin machte die Bönenerin aber nicht viel: Sie verlor in der ersten Hauptrunde 0:3 gegen Jennifer Jäger (Anrather TK RW).

Den Sprung ins Hauptfeld hatte dagegen zuvor Finja Kaubisch verpasst. In ihre stark besetzte Vorrundengruppe startete sie zwar mit einem 3:0-Erfolg gegen Pauline Strempel (DJK Teutonia St. Tönnis), zwei Niederlagen bedeuteten jedoch das Aus. Im Doppel schaffte es Kaubisch an der Seite von Sophie von Buttlar (TuS Querenburg) bis ins Achtelfinale. Dort war allerdings gegen die späteren westdeutschen Meister Wan/Usbeck Schluss. Bambach und Elfert ereilte das Aus in der ersten Runde gegen Lea Vehreschild/Strempel (Wanne-Eickel/St. Tönnis).

Chancenlos gegen den BVB

Damen-Bezirksklasse: TTF Bönen – BV Borussia Dortmund 0:10. Die erwartete Niederlage setzte es für die TTFlerinnen gegen den Klassenprimus aus Dortmund. Dabei verpassten sie auch das Ziel, die Höchststrafe von 0:10 zu vermeiden. Claudia Kaubisch wiederholte ihren Hinspielerfolg gegen Julia Schmidt nicht, sondern unterlag in fünf Durchgängen. Gegen Mengchi Wang musste sie ebenfalls in den Entscheidungssatz und verlor erneut. Karen Elfert führte gegen Julia Schmidt mit 2:1 nach Sätzen, doch auch sie nutzte ihre Chance nicht. Das waren allerdings schon alle Satzgewinne für Bönen.

Der BVB führt die Liga mit bereits zehn Punkten Vorsprung an. Ihm ist der Aufstieg kaum mehr zu nehmen. Die zweite Mannschaft des BVB liegt auf dem Relegationsplatz und verkürzte durch ein überraschendes 5:5-Unentschieden gegen die eigenen Erste, bei dem die Französin Melodye Blanchet fehlte, den Rückstand auf Bönen auf zwei Punkte.

TTF: K. Elfert/C. Kaubisch 0:1 – K. Elfert 0:3, C. Kaubisch 0:3, Heuermann 0:3

In Lauerstellung

TTF III nach Erfolg in Scharnhorst schon Tabellendritter

Bezirksklasse: TuS Scharnhorst – TTF Bönen III 5:9. Die dritte TTF-Mannschaft pirscht sich langsam an die Spitzenpositionen der Bezirksklasse heran. Mit dem dritten Sieg in der dritten Rückrundenpartie schob sich Bönen in der Tabelle vorbei an den spielfreien Pelkumern auf Rang drei. „Das sieht alles sehr ordentlich aus“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach dem Erfolg beim Tabellenletzten Scharnhorst.

Der war allerdings umkämpft: „Wir haben uns durchaus schwer getan, sind aber am Ende ein verdienter Sieger“, so Darenberg. Von den ersten vier Spielen wurden drei erst in der Verlängerung des fünften Satzes entschieden. Zweimal hatte Bönen das bessere Ende für sich. Die TTF kamen durch die Doppel Michael Romanski/Markus Franz (3:2 gegen Wosnitzka/Friedmannszki) und Holger Brackelmann/Ralf Werthmann (3:1 gegen Mielek/Schulze-Bramey) zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.

Nach dem umkämpften Beginn folgte Bönens beste Phase. Fünf Einzel in Folge gingen an die Gäste, bei denen Franz den abermals verletzt fehlenden Thomas Werthmann ersetzte. Bönen ging mit einer komfortablen 7:2-Führung in die zweite Einzelrunde. „Dann haben wir uns aber noch mal richtig schwer getan“, sagte Darenberg. Scharnhorst kämpfte sich auf 5:8 heran, weil lediglich Brackelmann gegen Wosnitzka siegte. Der abermals starke Kaubisch machte mit dem 3:2-Erfolg gegen Friedmannszki den Sack zu.

TTF III: Romanski/Franz 1:0, Brackelmann/R. Werthmann 0:1, Schulte/Kaubisch 0:1 – Romanski 1:1, Brackelmann 1:1, R. Werthmann 1:1, Schulte 1:1, Kaubisch 2:0, Franz 1:0

Erster Erfolg

TTF schlagen Schlusslicht

Es ist geschafft: Im dritten Anlauf und nach zwei Unentschieden an den vergangenen beiden Wochenende ist den Tischtennisfreunden Bönen der erste Rückrundenerfolg gelungen. Die TTF taten sich beim 9:6-Erfolg gegen Regionalliga-Kellerkind SV DJK Holzbüttgen allerdings schwer. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Trainer Walter Darenberg nach der erneut vierstündigen Partie gegen den Aufsteiger, durch den Bönen dritte Kraft in der Liga bleibt.

Das Spiel in Kaarst lief für die Gäste zunächst schlecht an: In den Eingangsdoppeln gewannen nur die gewohnt souveränen Christoph Waltemode/Jan Lüke (3:0 gegen Porten/Vollmert) einen Punkt. Zwar sorgten Christoph Waltemode (3:1 gegen Servaty) und Jens Berkenkamp (3:1 gegen Li) danach für Bönens erste Führung, es blieb allerdings ausgeglichen: Anton Adler unterlag Beumers, Jan Lüke bezwang Porten – 3:4. Christopher Plästers Pleite gegen Medina bescherte Holzbüttgen den Ausgleich, der für die TTF beinahe in einen abermaligen Rückstand gekippt wäre: Jaroslaw Werner sah beim 8:10 im fünften Satz gegen Vollmert einer Niederlage entgegen – drehte das Spiel aber zur 5:4-Führung für Bönen.

Wie bedeutsam Werners Comeback gewesen war, zeigte sich spätestens im Spitzenspiel, das Berkenkamp gegen einen starken Servaty chancenlos verlor. „Das hätte für uns auch der 4:6-Rückstand sein können“, sagte Darenberg. War es aber nicht. Stattdessen hatte nun Bönen Oberwasser: Waltemode drehte gegen Li einen 0:2-Satzrückstand, Adler deklassierte den erneut schwachen Porten.

Die Vorentscheidung hatte Lüke gegen Beumers auf dem Schläger, sein Fünf-Satz-Spiel aber ging unglücklich an den Holzbüttgener Routinier. Bönen blieb dennoch vorne, da Werner Medina zum 8:6 bezwang. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen: Das Schlussdoppel Waltemode/Lüke hatte seinen Erfolg gegen Li/Servaty bereits perfekt gemacht, als Pläster gegen Vollmert die Partie doch noch vorzeitig beendete. „Der Sieg war knapp, aber nach hinten raus durchaus verdient“, meinte Darenberg.

Die Ergebnisse: Servaty/Li – Berkenkamp/Werner 115, 11:8, 8:11, 11:5; Porten/Vollmert – Waltemode/Lüke 8:11, 8:11, 10:12; Beumers/Medina – Adler/Pläster 6:11, 11:7, 11:6, 11:7; Servaty – Waltemode 8:11, 4:11, 12:10, 10:12; Li – Berkenkamp 6:11, 11:7, 8:11, 9:11; Porten – Lüke 5:11, 3:11, 8:11; Beumers – Adler 11:7, 11:8, 9:11, 11:8; Medina – Pläster 11:7, 11:4, 10:12, 11:6; Vollmert – Werner 11:9, 9:11, 14:16, 11:7, 11:13; Servaty – Berkenkamp 11:5, 11:8, 13:11; Li – Waltemode 11:6, 11:9, 5:11, 8:11, 8:11; Porten – Adler 6:11, 3:11, 6:11; Beumers – Lüke 4:11, 11:9, 11:7, 3:11, 11:8; Medina – Werner 8:11, 11:6, 6:11, 4:11; Vollmert – Pläster 11:8, 7:11, 11:3, 6:11, 9:11