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TTF verspielt Sieg

Drittes Remis im fünften Rückrundenspiel

Regionalliga: TTF Bönen – SC Buschhausen 8:8. Im Duell der Verfolger von Regionalliga-Spitzenreiter TTC Seligenstadt hat es für die TTF Bönen nicht zum erhofften Sieg gereicht. Vor 80 Zuschauern in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule trennte sich Bönen am Sonntag – wie bereits im Hinspiel – mit einem 8:8-Unentschieden vom Tabellennachbarn SC Buschhausen. Während die Frage nach der Meisterschaft nach zwei Seligenstädter Siegen am vergangenen Wochenende nun endgültig geklärt zu sein scheint, werden Bönen und Buschhausen sich um den zweiten Tabellenplatz duellieren.

Mindestens in diesem Duell hätte sich Bönen gestern einen Vorsprung herausarbeiten können. „Wir hatten das Spiel größtenteils in der Hand“, sagte Darenberg. Sein Team führte 2:1, 5:3 – und kurz vor Spielschluss gar 8:5. „Wir haben den entscheidenden Punkt nicht machen können, Buschhausen hat uns abermals nichts geschenkt“, so Darenberg nach dem mehr als vierstündigen Match.

Wie gesagt: Schon der Start gehörte Bönen. Christoph Waltemode/Jan Lüke sowie Andreas Rosenhövel/Jaroslaw Werner sorgten für die wichtige 2:1-Führung nach den Doppeln. Überraschend kassierte Bönen zum Auftakt in die Einzelrunde zwei Pleiten (Jens Berkenkamp unterlag Milchin, C. Waltemode SC-Spitzenspieler Strack), doch schnell fanden die Hausherren wieder in die Spur: Anton Adler (gegen Freitag), Kapitän Rosenhövel (gegen Surzyn) und Lüke (gegen Hoffmann) feierten allesamt souveräne 3:1-Siege zum 5:3 für Bönen.

„Das war der Moment, in dem wir das Spiel für uns hätten entscheiden können“, sagte Darenberg. Doch Bönen nutzte seine Chancen in Person von Christopher Pläster und Jens Berkenkamp nicht. Pläster unterlag Frintrop, der derzeit formschwache Spitzenmann Berkenkamp im Spitzeneinzel gegen Strack. Buschhausen hatte zum 5:5 ausgeglichen.

Die nächsten Wirkungstreffer aber landete wieder Bönen: Waltemode sorgte für den ersten und einzigen Punktgewinn am Spitzenpaarkreuz, indem er Milchin in die Schranken wies. Mit Adler, der trotz Leistenbeschwerden Surzyn niederrang, und Lüke (3:1 gegen Frintrop) legten die tagesbesten Bönener zum 8:5 nach. Das Ende schließlich ist bekannt: Dreimal hatte Bönen den Matchball auf dem Schläger – dreimal vergaben die TTFler. Zunächst Rosenhövel gegen Freitag (1:3), dann Pläster gegen Hoffmann (1:3) – und schließlich auch das Abschlussdoppel. Waltemode/Lüke mussten sich nach wechselhaftem Spiel im Entscheidungssatz dem SC-Topduo Strack/Milchin geschlagen geben.

„Buschhausen ist jetzt leicht im Vorteil“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg nach der Punkteteilung, der bereits dritten im fünften Rückrundenspiel. Die Oberhausener liegen zwar einen Tabellenplatz hinter dem Zweiten Bönen, haben aber ein Spiel weniger absolviert, einen Minuspunkt weniger auf dem Konto und die Partie gegen Seligenstadt bereits hinter sich.

Die Ergebnisse: Waltemode/Lüke – Frintrop/Surzyn 11:8, 11:5, 11:7; Berkenkamp/Adler – Strack/Milchin 11:9, 6:11, 3:11, 6:11; Rosenhövel/Werner – Hoffmann/Freitag 10:12, 11:9, 12:10, 11:1; Berkenkamp – Milchin 8:11, 7:11, 11:7, 12:10, 7:11; Waltemode – Strack 11:6, 9:11, 10:12, 11:13; Adler – Freitag 11:6, 12:10, 6:11, 11:8; Rosengövel – Surzyn 11:13, 11:6, 11:9, 11:8; Lüke – Hoffmann 4:11, 11:7, 11:4, 12:10; Pläster – Frintrop 8:11, 11:9, 8:11, 11:13; Berkenkamp – Strack 11:7, 1:11, 4:11, 5:11; Waltemode – Milchin 13:11, 9:11, 11:5, 11:9; Adler – Surzyn 7:11, 12:10, 11:8, 14:12; Rosenhövel – Freitag 6:11, 13:11, 6:11, 13:15; Lüke – Frintrop 9:11, 11:9, 11:7, 11:8; Pläster – Hoffmann 11:6, 17:19, 7:11, 4:11; Waltemode/Lüke – Strack/Milchin 9:11, 11:3, 12:10, 7:11, 6:11

Alle müssen voll da sein

Bönen muss für Saisonfinale um die Spitze mit Gewinnen beginnen

Regionalliga: TTF Bönen – SC Buschhausen (Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle der Pestalozzi-Schule). Fünf Spiele trennen die TTF Bönen noch vom Ende der Regionalliga-Saison. Das fünfte, das Heimspiel gegen den Tabellenführer TTC Seligenstadt am 23. März, könnte für die Bönener ein Finale um den ersten Tabellenplatz werden. Dafür dürfte Bönen nicht mehr verlieren, Seligenstadt müsste es zwingend. „Wir würden gerne unseren Beitrag dazu leisten“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg. Wie der aussähe? Mit vier Siegen aus den kommenden vier Spielen.

„Wir wissen, dass das eine richtig harte Nuss wird, aber wir möchten uns dieses Ziel gerne setzen, um die Saison nicht einfach austrudeln zu lassen“, sagt Darenberg. Eines ist ihm gleichwohl bewusst: Gleich am kommenden Sonntag könnte dieses Kurzprojekt scheitern. Dann empfängt Bönen das starke Team des SC Buschhausen zu einem „50/50-Spiel“, wie Darenberg es nennt. „Es kann alles passieren“, sagt er. Mit 16:8 Punkten steht Buschhausen in der Tabelle zwar einen Platz hinter den drittplatzierten Bönenern (17:9), das allerdings nicht zuletzt deshalb, weil diese ein Spiel mehr bestritten haben. Zudem hat Buschhausen im neuen Jahr bereits sein Aufeinandertreffen mit Seligenstadt hinter sich, in dem die Oberhausener eine knappe, aber nicht unerwartete 5:9-Niederlage kassierten. „Stand heute hat Buschhausen leicht die Nase vorn gegenüber uns“, sagt Darenberg. Das kann sich Sonntag ändern. „Mit einem Sieg würden wir natürlich auch Boden gutmachen gegenüber Buschhausen“, so Darenberg. Dessen Team lieferte sich bereits im vergangenen Jahr ein enges Rennen um Tabellenplatz drei mit dem heimstarken SC – die TTF verloren es schließlich.

Die Gäste knüpften in Rückrunde nahtlos an ihre gute erste Saisonhälfte an. Zuletzt verbuchten sie Siege gegen Hamm (9:6) und Obertshausen (9:5), gegen die sich Bönen jüngst lediglich mit einem 8:8-Unentschieden getrennt hatte. Die Siege gelangen Buschhausen, obwohl im vorderen Paarkreuz der sonst verlässliche Christian Strack in einer seiner seltenen Formkrisen steckt. Er bringt es wie sein Nebenmann Milchin lediglich auf 1:5 Siege. Stattdessen übernahm im ausgeglichenen SC-Sextett ein anderer Akteur die Rolle des fleißigsten Punktesammlers: Für Paul Freitag steht im neuen Jahr erst eine Niederlage zu Buche.

„Buschhausen lebt von seiner Ausgeglichenheit und seinen Doppeln. Wir müssen an allen Positionen voll da sein, sonst werden wir nichts holen“, sagt Darenberg. Zudem hat sich Bönen Wiedergutmachung auf den Plan geschrieben: Das 8:8-Unentschieden im Hinspiel war für die Bönener im Oktober eher ein Punktverlust als ein Punktgewinn.

TTF: Berkenkamp, C. Waltemode, Adler, Rosenhövel, Lüke, Werner, Pläster

Wer spielt?

TTF II erneut in Personalnöten

Verbandsliga: SV Bommern – TTF Bönen II (Samstag, 18.30 Uhr, Sporthalle der Brenschenschule). Die zweite Mannschaft der TTF Bönen spielt bis dato eine ordentliche Runde in der Verbandsliga. Sie hat 13:15 Punkte aus den bisherigen 14 Spielen gesammelt und könnte sich dementsprechend Hoffnungen auf einen Platz im Tabellenmittelfeld machen. Stattdessen richtet sich der Blick der TTFler gen Tabellenende. In dieser Richtung liegt der Relegationsrang. Den bekleidet derzeit der TTV Preußen Lünen – und der rangiert nur zwei Zähler hinter Bönen.

„In der Verlosung um den Relegationsplatz sind wir noch drin“, sagt TTF-Trainer Walter Darenberg. Der direkten Abstieg ist für sein Team hingegen nicht mehr drin. „Für alles andere müssen wir noch kräftig punkten“, sagt er. Das aber hat seine Tücken: Am vergangenen Wochenende, bei der 3:9-Pleite gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt III, war Bönen krasser Außenseiter – und morgen ist Bönen es wieder. Dem Tabellendritten folgt nämlich der – zweite, der SV Bommern. „Es wird wieder extrem schwierig, da was mitzunehmen“, sagt Darenberg. „Im Normalfall verlieren wir.“ Bönen aber ist obendrein ein gutes Stück vom Normalfall entfernt. Daniel Wiezorrek wird berufsbedingt, Franz-Josef Hürmann verletzt fehlen. Lediglich Jonas Reich wird dem Team im Vergleich zum Bergneustadt-Spiel wieder zur Verfügung stehen. Wer ins Team aufrücken wird, steht noch nicht fest.

Die Wittener verloren bisher erst zwei ihrer 15 Spiele und dürfen sich leise Hoffnungen machen, noch einmal einen Angriff auf Tabellenführer BV Borussia Dortmund II zu unternehmen. „Es wäre ein Bonuspunkt für uns“, sagt Darenberg, der den langjährigen Oberligisten als klare zweite Kraft der Liga ohne echte Schwachstelle sieht. Das zeigte Bommern nicht zuletzt beim 9:5-Hinspielerfolg.

TTF: Maiworm, Goecke, Reich, Safar

Was ist möglich?

TTF III hoffen auf Rückkehr Werthmanns

 

Bezirksklasse: TTF Bönen III – TSC Eintracht Dortmund III (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle der Pestalozzi-Schule). Mit einer 4:9-Niederlage beim GSV Fröndenberg III hat sich die dritte Mannschaft der TTF Bönen endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Fröndenberg nun für Bönen – zu viel, um ihn an den sieben verbleibenden Spieltagen aufzuholen. Eine gute Restsaison möchten die TTFler dennoch spielen. „Wir schauen jetzt in jedem Spiel, was möglich ist“, sagt TTF-Coach Walter Darenberg. Für morgen sollte das heißen: Die Bönener möchten ihr Heimspiel gegen den TSC Eintracht Dortmund III gewinnen.

Die Tabelle gibt Bönen (19:11 Punkte) als Favoriten gegenüber Dortmund (14:16) aus. Zudem siegte Bönen im Hinspiel knapp 9:7. „Wir werden unsere Chancen bekommen, auch diesmal zu gewinnen“, sagt Darenberg. Doch die Eintracht ist im neuen Jahr noch ungeschlagen, sammelte drei Unentschieden und einen Sieg und damit nur einen Punkt weniger als die dreimal siegreichen TTFler. Die hoffen für die morgige Begegnung auf eine Rückkehr ihres Spitzenspielers Thomas Werthmann, der in der Rückrunde noch ohne Einsatz ist.

TTF: T. Werthmann (?), Romanski, Brackelmann, R. Werthmann, Schulte, Kaubisch

Erste Damen will wieder siegen

Damen, Mädchen und Jungen gehen als Favoriten ins Wochenende / Schüler nicht

Bezirksklasse, Damen: TSG Valbert – TTF Bönen (Samstag 17 Uhr, Schulturnhalle Valbert). Die TTF-Reserve verlor am vergangenen Wochenende gegen Valbert 3:7. Morgen steht die erste Damenmannschaft den Sauerländern gegenüber. Und sie will es besser machen. Die Tischtennisfreundinnen wollen den ersten Sieg seit Oktober feiern.

In der Hinrunde ging das Spiel klar mit 9:1 an die Bönenerinnen. Es war der letzte der drei Siege, die ihnen im Saisonverlauf gelungen sind. Erstmalig tritt Mutter Karen Elfert mit ihrer Tochter Melina gemeinsam mit Claudia Kaubisch an die Tische.

TTF: K. Elfert, C. Kaubisch, M. Elfert

Bezirksklasse, Damen: Borussia Dortmund II – TTF Bönen II (Sonntag 10 Uhr, Turnhalle Brügmannstraße). Zu dem nächsten wichtigen Spiel im Abstiegskampf reisen die jungen TTFlerinnen am kommenden Spieltag in die Bierstadt. In der Hinrunde setzten sich die Tischtennisfreundinnen mit 8:2 durch, profitierten damals aber auch davon, dass der BVB ohne seine Spitzenspielern Ursula Reitemeyer-Witt antrat.

TTF: J. Bambach, F. Kaubisch, L. Bambach

Verbandsliga, Mädchen: TuS Holzen II – TTF Bönen (Samstag 15 Uhr, Sporthalle Holzen). Die Mädchen der TTF treten am kommenden Spieltag gegen das punktlose Tabellenschlusslicht an. Im Hinspiel überließen die TTF dem TuS gerade einmal vier Sätze. Dieses Ergebnis soll nun wiederholt werden, um noch möglichst lange um die vordersten Plätze mitspielen zu können.

TTF: Bambach, Kaubisch, Elfert, Blümel

Die zweite Mädchenmannschaft spielt schon heute gegen den Tabellenfünften TuS Sundern (18.45 Uhr Sporthalle 4 im Schulzentrum Sundern).

Die Jungen spielen gegen Tabellenvorletzten LTV Lippstadt III (Samstag 14 Uhr, Sporthalle der Pestalozzischule). Das Ziel ist ein klarer Sieg.

Die Schüler treten ebenfalls schon heute (18 Uhr, Martin-Luther-King-Schule) gegen den Tabellendritten DJK Roland Rauxel an. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge, sind die jungen TTFler nun wieder Außenseiter.

Wenig überraschende Niederlage

Bönener mit gutem Start und schlechtem Ende gegen Bergneustadt

Verbandsliga: TTF Bönen II – TTC Schwalbe Bergneustadt III 3:9. Wenig überraschend hat die zweite Mannschaft der TTF Bönen am vergangenen Wochenende ihre erste Rückrundenniederlage kassiert. Die bisher zweimal siegreichen Bönener verloren am Samstag in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule ihr Nachholspiel gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt III. Dass die Niederlage gegen das Topteam zudem mit 3:9 Spielen überaus deutlich ausfiel, war nicht zuletzt der Bönener Aufstellung geschuldet. In der fehlten mit Daniel Wiezorrek und Jonas Reich gleich zwei Stammspieler. „Schon in Bestbesetzung hätten wir es mächtig schwer gehabt, aber so waren wir eigentlich schon vor Spielbeginn mehr als nur ein Außenseiter“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach nicht viel mehr als zwei Stunden einseitigem Verbandsliga-Tischtennis.

Gerade zu Beginn hatte Bönen die Begegnung noch offen halten können. Die Doppelpaarung Marco Goecke/Franz-Josef Hürmann (mit einem locker-leichten 3:0 M. Grothe/Scheffzik), der abermals gut aufgelegte Nils Maiworm (3:1 im Duell der Generationen mit dem ehemaligen Deutschen Meister Manfred Nieswand) sowie Franz-Josef Hürmann (3:0 gegen Erik Rosenberg) sorgten für einen zwischenzeitlichen Stand von 3:3 Punkten.

„Wir sind durchaus ordentlich ins Spiel gekommen“, sagte Darenberg, der gar noch zufriedener hätte sein können, wenn sein Kapitän Marco Goecke gegen Schwalbe-Spitzenmann M. Grothe nicht eine 9:11-Niederlage im fünften Satz hätte hinnehmen müssen. Dann hätte Bönen gar eine 4:2-Führung gehalten.

So aber stand es 3:3 – und es sollte der aus Bönener Sicht erfreulichste Stand der Partie bleiben. In den sechs folgenden Einzeln, in denen für Bönen unter anderem die Ersatzleute Michael Romanski und Holger Brackelmann an die Tische gingen, reichte es für die Gastgeber gerade einmal noch für zwei Satzgewinne. Die waren gleichbedeutend mit einer letztlich nicht unverdient deutlichen 3:9-Pleite.

In der Tabelle verändert die siebte Saisonniederlage für Bönen zunächst wenig: Die Bönener haben nach wie vor zwei Zähler Vorsprung vor dem Relegationsplatz und dem TTV Preußen Lünen, obwohl sie eine Partie weniger bestritten haben.

TTF: Goecke/Hürmann 1:0, Maiworm/Romanski 0:1, Safar/Brackelmann 0:1 – Maiworm 1:1, Goecke 0:2, Hürmann 1:1, Safar 0:1, Romanski 0:1, Brackelmann 0:1

Junges Damenteam enttäuscht

Bezirksklasse, Damen: TSG Valbert – TTF Bönen II 7:3. Völlig enttäuscht vom Ergebnis kehrten die Damen der TTF aus Meinerzhagen zurück. Nach schlechter Leistung setzte es statt des erwarteten deutlichen Sieges eine deutliche Niederlage. Einziger Lichtblick war die Leistung von Finja Kaubisch, die immerhin zwei ihrer Einzel gewinnen konnte. Sie musste sich nur Inka Büthe trotz einer 2:1-Satzführung geschlagen geben. Johanna Bambach kommt in der Rückrunde im Damenbereich noch nicht wirklich in Tritt. Sie konnte nur ihr letztes Einzel erfolgreich gestalten. Gar nicht ins Spiel fand Laura Bambach, die keines ihrer Einzel für sich entscheiden konnte: Im ersten kam sie nach einem 0:2-Satzrückstand zwar heran, musste sich dann aber im Entscheidungssatz geschlagen geben.

TTF: J. Bambach/F. Kaubisch 0:1 – J. Bambach 1:2, F. Kaubisch 2:1, L. Bambach 0:3

Bezirksklasse, Jungen: TSC Eintracht Dortmund – TTF Bönen 6:8. Erstaunlich eng gestaltete sich das Spiel zwischen dem Tabellendrittletzten aus Dortmund und dem Titelaspiranten aus Bönen. Die Doppel verliefen noch ausgeglichen 1:1. Dann gewannen Tim Heyer und Lennart Kaubisch ihre Einzel zur 3:1-Führung. Die Zwei-Punkte-Führung hielt bis zum Schluss.

Heyer blieb an diesem Tag sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Niklas Brackelmann weiter ungeschlagen. Brackelmann gewann zwei Einzel, verlor das dritte nach 2:0-Satzführung. Auch Kaubisch gewann zwei Einzel. Jan Teichmann, der aus der Schülermannschaft hochrückte, blieb ohne Erfolgserlebnis.

TTF: Heyer/Brackelmann 1:0, Kaubisch/Teichmann 0:1 – Kaubisch 2:1, Heyer 3:0, Brackelmann 2:1, Teichmann 0:3

Pech beim Losen

Adler scheidet nach Gruppensieg aus

Für Anton Adler war Oberhausen kein gutes Pflaster. Der Regionalliga-Spieler der TTF Bönen ist bei den westdeutschen Meisterschaften in der ersten Hauptrunde ausgeschieden. Zwar gewann Adler zunächst seine Vorrunden-Gruppe, im ersten Spiel der K.-o.-Runde aber erwischte Adler mit Florian Wagner (1. FC Köln/2. Bundesliga) eine hohe Hürde. „Anton hat kein schlechtes Turnier gespielt, die Auslosung war sicherlich nicht die glücklichste“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg.

Zunächst hatte sich der Wettbewerb gut angelassen für den TTFler. In seiner Vorrunden-Gruppe besiegte er zunächst Bartosz Surzyn vom gastgebenden Bönener Liga-Rivalen SC Buschhausen (3:1 Sätze), anschließend Bernd Hersel (TTG Niederkassel/Oberliga) ohne Satzverlust, ehe er sich gegen Christian Wipper (TTC Brühl-Vochem/Oberliga) in fünf umkämpften Durchgängen durchsetzte. Als Gruppensieger bekam Adler mit dem Ex-Jugend-Nationalspieler Wagner aber einen der stärksten Gruppenzweiten zugelost, dem er trotz guter Leistung 1:4 nach Sätzen unterlag.

In der Doppel-Konkurrenz kassierte er gemeinsam mit dem Ex-Bönener Jonas Franzel (jetzt TTC Vernich/Oberliga) in der ersten Runde eine 2:3-Niederlage gegen Matthias Uran/Andreas Schmitz (beide Bayer Uerdingen/Regionalliga).

Solo für Adler

Westdeutsche sehr stark besetzt

In Oberhausen streiten am Wochenende die besten Spieler des Westdeutschen Tischtennis-Verbands (WTTV) um ihre Krone – um den Titel des westdeutschen Meisters. Auch die Bönener Farben sind im Ruhrgebiet vertreten: Anton Adler aus der Regionalliga-Mannschaft der TTF geht bei den Landesmeisterschaften an den Start.

Dort aber wird es Adler mit einer beeindruckend starken Konkurrenz zu tun bekommen. „Die westdeutschen Meisterschaften sind nach den Deutschen Meisterschaften und dem Bundesranglistenfinale sicherlich mittlerweile das bestbesetze nationale Turnier“, sagt Darenberg. Mit den Nationalspielern Timo Boll, Patrick Baum und Christian Süß vom Bundesligisten Borussia Düsseldorf ist lediglich die deutsche Elite für die Titelkämpfe freigestellt. Die zweite Garde ist komplett vertreten: Die Top-Talente und Jung-Nationalspieler Ricardo Walther (ebenfalls Borussia Düsseldorf/Bundesliga) und Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt/2. Bundesliga) sind ebenso wie die Zweitliga-Spitzenleute Roman Rosenberg (Bergneustadt), Erik Bottroff (Borussia Dortmund), Lennart Wehking (1. FC Köln) und Hermann Mühlbach (TTC Jülich) allesamt Titelkandidaten.

„So stark war das Feld seit zehn Jahren nicht mehr bestückt“, sagt Darenberg. Entsprechend schwierig wird es für seinen Schützling Adler, sich in Oberhausen zu behaupten. „Antons Ziel muss es sein, die Gruppe zu überstehen und sich eine gute Position fürs Hauptfeld zu erspielen“, so Darenberg. Dann entscheide auch die Auslosung. „Trifft Anton früh auf einen der Topgesetzten, wird die Luft natürlich dünn.“ Für den Sprung zur DM müsste der Bönener einen Platz im Viertelfinale erreichen.

Außer Adler startet kein weiterer Spieler der TTF in Oberhausen. Die Topspieler Jens Berkenkamp und Christoph Waltemode sahen von einem Start bei den Qualifikations-Turnieren ab.

„Es muss perfekt laufen“

TTF-Reserve mit schwerer Aufgabe im ersten Heimspiel

 

Bislang lief die Rückrunde der Verbandsliga-Saison für die zweite Mannschaft der Tischtennisfreunde Bönen nahezu perfekt. Zweimal trat Bönen auswärts an, zweimal gewann das Team – und verschaffte sich auf diesem Weg ein ausgeglichenes Punktekonto. Im ersten Heimspiel des Jahres am Samstag (18.30 Uhr/Pestalozzi-Schule) allerdings die erste Niederlage. Im Nachholspiel gegen den Tabellenvierten TTC Schwalbe Bergneustadt III fehlt die Nummer zwei, Daniel Wiezorrek.

„Es spricht nicht wirklich viel für uns“, stellt TTF-Trainer Walter Darenberg fest. Bergneustadt gewann das Hinspiel mühelos mit 9:4, schied erst durch unglückliche Ergebnisse in der Rückrunde (zwei Unentschieden, eine 7:9-Niederlage) aus dem Titelrennen aus, gehört aber dennoch zu den Topteams der Liga. „In Bestbesetzung kann Bergneustadt auf Augenhöhe mit den Tabellenführern Dortmund und Bommern spielen“, sagt Darenberg. Im kompletter Aufstellung würde er seinem Team noch Chancen auf eine Überraschung einräumen: „Wir sind schließlich gerade richtig gut in Form.“ Doch ohne Wiezorrek sind die TTF klarer Außenseiter. „Es muss schon nahezu perfekt laufen, wenn wir in die Nähe eines Punktgewinns kommen möchten“, so Darenberg.

Immerhin: Mit Michael Romanski aus der dritten Mannschaft kann Darenberg einen verbandsligaerfahrenen Ersatz für Wiezorrek ins Rennen schicken. Die Gäste um den ehemaligen Deutschen Meister Manfred Nieswand mussten in der Rückrunde bislang auf Punktegarant Andreas Grothe verzichten. „Sonst wäre Bergneustadt sicherlich noch ganz vorne mit dabei“, sagt Darenberg. Der Trainer hofft, dass die Nummer drei auch in Bönen fehlen wird.

TTF: Maiworm, Goecke, Hürmann, Reich, Safar, Romanski